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#1 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Catrice 15.09.2012 14:05

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So der Beri für August ist dann mal richtig :D Irgw. hatte Word da den Anfang einfach zwischen rein kopiert ohne mein Wissen :D Hoffe das kommt nicht nochmal vor - benutze jetzt ein anderes Programm (:

***
Da war ich nun angekommen, in meiner neuen Wohnung und hoffntlich begann mit dem Umzug ein völlig anderes Leben. Meine Vergangenheit war nicht wie ich sie mir gewünscht hatte, aber das ist eine andere Geschichte.
Mit dem Umzugswagen, den meine beste Freundin fuhr, kamen wir vor dem Haus an, indem ich jetzt wohnen würde. "Lindenweg 14" murmelte ich leise vor mich und starrte auf die weißen Wände des 4 Stöckigen Hauses.
Dort habe ich meine eigene Wohnung, für mich allein. Endlich mal das tuhen was man möchte.
Mein Gesicht klebte etwas an der kalten Autoscheibe, denn ich hatte schon die ganze Autofahrt, von über 2 Stunden, mit leerem Gesichtsausdruck aus dem Fenster geschaut. Ich hatte mal wieder einen Nervenzusammenbruch hinter mir, weil ich meine beste Freundin Lea nichtmehr täglich sehen würde, nichtmehr oft mit ihr Ausreiten können, schöne Mädelsabende machen und noch viel mehr, was man als Freundinnen so unternimmt.
Lea war immer für mich da gewesen, egal was war und egal wie mies ich zu ihr war. Genau dafür war ich ihr so dankbar, aber ich musste einfach ein neues Leben anfangen, die Vergangeheit hinter mir lassen.
Lea zog die Handbremse an,zog den Schlüssel aus dem Zündschloß und öffnete den Sicherheitsgurt mit einem "klick". Langsam löste ich mein Gesicht von dem kalten Glas, reckte mich und löste ebenfalls den Sicherheitsgurt. Mein Blick schweifte rüber zu Lea, die mich ebenfalls anschaute. Ihre Augen waren so wunderschön und langsam realisierte ich erst richtig, dass ich neue Leute kennenlernen werde, ein eigenes Pferd besitzen werde und somit verdammt viel Verantwortung übernehmen muss.
Gleichzeitig öffneten Lea und ich die Türen des Umzugswagen, stiegen aus und betrachteten nochmal das Haus ohne einer Scheibe davor.
Das Haus war relativ schlicht gehalten, weiße Wände, mittelgroße Fenster und eine Doppelglastür. Vor dem Haus genügend Parkplätze, auf einem stand der Umzugswagen.
An der Tür stand ein Mann, mein Vermieter.
"Hallo, sie sind Frau Kaiser?" begrüßte dieser mich.
"Ja, die bin ich!" erwiederte ich angespannt.
"Ich wünsche ihnen eine angenehme Zei in ihrer wohnung. Bei Fragen wenden sie sich einfach an mich, meine Nummer haben sie ja." erklang seine freundliche Stimme und er streckte mir seine Hand aus, inder mein Wohnungschlüssel lag.
Vorsichtig griff ich nach dem Schlüssel, bedankte mich und wartete darauf, dass dieser Mann verschwand.
Ich hatte es nicht so mit Männern, Gründe gab es genug.
Endlich waren wir mit ein paar Kisten und Einzelteilen an meiner Wohnung angekommen. Aus meiner Hosentasche kramte ich den Schlüssel hervor, drehte ihn richtig und schob ihn langsam in das Türschloss hinein. Mein blick schweifte wieder zu Lea, die hinter mir stand und nickte. Langsam drehte ich den Schlüssel und öffnete die Tür. Ein Duft von frischer Farbe stieg mir in die Nase und ich atmethe tief ein. Mit kleinen Schritten ging ich neugierig in mein neues Wohnzimmer, stellte mein Gepäck ab und schlich weiter durch die Wohnung. Lea lehnte im Türrahmen vom wohnzimmer und beobachtete mich.
Nachdem ich einmal kurz durch die Wohnung geschaut hatte lief ich zurück zu Lea, blieb kurz vor ihr stehen und schaute in ihr zartes Gesicht. Auch ihr hatte es zugesetzt, dass ich umziehe. Ein Blick in ihr leeres Gesicht verriet mir, dass sie mich genauso vermissen würde wie ich sie.
Meine Augen fingen an zu brennen und langsam stiegen mir die Tränen in die Augen....

Nach einer Weile trennten wir uns aus unseren Armen, mein T-Shirt war an der Schulter komplett durchnässt von den Tränen meiner Freundin.
Mitlerweile hatten wir uns wieder aufgerafft und angefangen die restlichen Kisten hochzutragen.
~ ungefähr 1 Stunde später~
"Catrice?" hörte ich Lea leise nach mir rufen.
"Ja, was ist denn?" erwiederte ich und schaute in der Wohnung umher auf der Suche nach meiner Freundin.
Schließlich fand ich Lea dann an der Eingangstür, neben ihr 3 andere Mädchen die ziemlich in meinem Alter zu seien schienen.
Alle von ihnen Begrüßten mich freundlich im chor mit einem "Hallo!" und stellten sich dann vor.
Ayaka, Cora und Nele waren die Namen der 3.
"Hey, ich bin Catrice." , erwiederte ich und sprach weiter,"Ich bin die neue."
Wie ich 'die neue' aussprach gefiehl mir irgendwie garnicht, aber naja, was solls.
Überfordert mit der neuen Situation und den vielen neuen Menschen strich ich mir durch mein blondes, kurzes Haar und zupfte nervös an meinem engen Oberteil.
Ich glaube die anderen bekamen mit, dass ich nicht ganz mit der Situation zurechtkam und verabschiedeten sich schnell. Mit lautem gerede gingen die 3, anscheinend Freunde, aus dem Haus die Straße entlang.
Lea musste kurze Zeit später auch schonwieder nach Hause fahren. Ihre tiere mussten nunmal auch was zu futtern bekommen.
Um meine ganzen Klamotten auszuräumen bräuchte ich bestimmt einige Stunden und jetzt gerade hatte ich zuviel neues gesehen um mich zu konzentrieren, damit ich alles dahin räume, wo ich es wiederfinde. Also kramte ich aus einem der vielen Kartoons meine ganz alten Stallsachen von vor circa 1 bis 2 Jahren herraus und zog mich um. Mit dem Kamm aus meiner Handtasche kämmte ich mir einmal durch die Haare, schaute in den Spiegel und ging aus dem Haus.
Nach einem langem Fußmarsch war ich endlich an meinem neuem Stall angekommen, wo ich mir testweise mal wieder ein Pferd gekauft hatte.
"South African Dream" murmelte ich leise vor mich hin als ich langsam auf den Hof kam.
Dieser Hengst hatte mich vom ersten Augenblick gefässelt.
Seine Gangarten, sein Aussehen und sein Charackter. Dieser Hengst war wie meine alte Reitbeteiligung die ich damals besaß und so nahm ich die Herrausvorderung an, mit ihm zu trainieren, ihn zu meinem Pferd, meinem 'Partner' zu machen und ihn sein schlechtes Verhalten abzu trainieren.
Mit einer der Hofleiterinnen hatte ich mich bereits unterhalten. Ihr Name war Nina und sie war eine nette, sehr fröhliche Person. Mit ihr hatte ich mich auf dem Hof umgeschaut und dabei Sota entdeckt. Als sie sagte er seie zu verkaufen, da wusste ich, den musste ich haben!
Zuerst hatte Nina mir seine Tochter geizeigt. Eine Stute Namens Dream Diva, die laut Ninas Aussage wirklich eine Diva war, aber so ein Pferd konnte ich nicht gebrauchen. Ein Jungpferd, was jetzt schon so penibel bei allem und jedem ist, war nicht mein Fall. Dennoch hatte sie etwas an sich, was mich fazinierte. Daraufhin zeigte mir Nina meinen Hengst, Sota.
Im großen und ganzen war ich zufrieden mit meiner Entscheidung, dennoch blieb sein Dominanzproblem und die Hengstmanieren, die bei ihm nicht gerade zurückzuhalten waren.
Doch mit etwas training und hingabe, würde ich dieses Problem schonnoch in den Griff bekommen und so machte ich mich auf den Weg zu Sotas Box, in der der Hengst schon ungeduldig auf jemanden wartete, der ihn beschäftigt.
"Na du?" begrüßte ich den kleinen Hengst mit ruhiger Stimme und streckte meine flache Hand nach ihm aus, wo er mit aufgeprusteten Nüstern dran schnupperte.
Ich wollte bereits heute mit dem Hengst anfangen zu arbeiten, denn er hatte einiges nachzuhohlen mit seinen 12 Jahren. Ja, er war nichtmehr der jüngste, aber auch nicht sehr alt.
Ein paar Putzsachen hatte ich von Nina bereitgestellt bekommen und ein Reitset hatte ich mir im Reitladen des Hofes ausgeliehen. Doch das wichtigste für die Anfänge mit Sota und mir besaß er bereits, ein Knotenhalfter mit einem 3 Meter langem Strick, was für mich die Grundausrüstung und Notwendigkeit für eine gute Bodenarbeit darstellt.
"Heute wird was getan, Bursche!" sprach ich, öffnete die Boxentür , hinter der der Hengst wartete und trat hinein. Schnell zog ich die Tür hinter mir zu, griff nach dem Knotenhalfter und schritt langsam mit aufrechtem Gang auf South African Dream zu worauf dieser mit den Ohren spielte und mich misstrauisch beäugte. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch ziemlich sicher, dass das mit Sota relativ gut laufen würde....
Nachdem ich das Halfter auf den etwas zierlichen Kopf des dunkelbraunen Ponys bekommen hatte, führte ich ihn aus der Box zu einem der Anbindeplätze. Auf dem Weg dorthin begegneten wir unserer ersten Hürde, einer Stute. "Na Super!" murmelte ich vor mir hin und nahm den noch relativ entspannten Hengst etwas enger. Zum Glück besaß er ein Knotenhalfter und nicht einfach ein normales Stallhalfter, denn mit dem Knotenhalfter habe ich bessere Einwirkung auf ihn.
Als Sota dann auch die Stute entdeckte, spitze er die Ohren, wieherte und fing an auf der Stelle zu tänzeln. Mit einem leichten Druck, den ich auf den Strick und somit auch auf das Halfter ausübte, versuchte ich ihm zu signalisieren, dass er sich zurückhalten soll. Aber nein, der Herr hört ja nicht auf einen sondern dreht lieber am Rad wie ein Irrer.
"Schluss jetzt!" kam es energisch aus meinem Mund, als der Hengst immernoch nicht aufhörte an meiner Hand rumzutänzeln, als wäre er auf einer Tanzfläche, obwohl die Stute bereits an uns vorbei war. Jetzt wurde mir klar, was für eine große Arbeit es doch werden würde und für einen kurzen Moment zweifelte ich stark an mir, wie ich es so oft tat.
Endlich waren wir bei den Putzplätzen angekommen, wo ich den Hengst direkt festmachte und mich ersteinmal angenervt an die Wand lehnte und für einen kurzen Moment die Augen schloss.
"Alles okay bei dir?" ertönte die Stimme eines Mannes. Als ich realisierte, dass er mich damit meinte zuckte ich kurz zusammen, öffnete ruckartig meine Augen und suchte die Gasse nach dem Mann ab, der mich angesprochen hatte. Mein Blick blieb an einem gut gebautem, braunhaarigem Mann hängen, der meiner Meinung nach nicht schlecht aussah, ich trotzdem zurückhaltend war und ihm erstmal nicht so recht vertraute.
"Ja geht so, aber er hier macht mich etwas bedenklich." mein Blick schweifte zu Sota, dann zu dem Mann und wieder zurück zu meinem Hengst. Vorsichtig strich ich mir eine meiner kurzen Strähnen aus dem Gesicht und blickte zu Boden. Meine neue Bekanntschaft gab einen nachdenklichen Ton von sich ab und sprach: "Der South African ist schon ein echter Brocken! Hat' mich einmal fast über den Haufen gerannt, als er mal wieder eine seiner stürmischeren Phasen hatte... Aber ansich ist er ein tolles Pferd!" Ich nickte zustimmend, brummte kurz und streichelte dem Hengst, der ausnahmsweise mal ruhig stehen blieb, den Hals.
"Ach übrigens, ich bin Alexander, kannst mich aber auch Alex nennen. Ich bin einer der beiden Stallburschen hier. Wir werden uns wohl noch öfter über den Weg laufen." stellte sich der mir noch relativ unbekannte Mann vor. Freundlich zwinkerte mir dieser zu und sprach weiter: " Und wie heißt du wenn ich fragen darf?" Einen Moment zögerte ich, strich mir wiederhohlt eine Strähne aus meinem Gesicht und antwortete Alex: "Ich bin Catrice." Mehr brachte ich gerade nicht über meine Lippen, denn ich hatte mich schon lange nichtmehr solange mit einem Mann unterhalten.
Kurze Zeit später hatte sich Alexander wieder an seine Arbeit gemacht und ich mich wieder meinem Sota zugewand. Mit flacher Hand fing ich an ihn am ganzen Körper zu streicheln um auszutesten, wo seine empfindlichen Stellen sind. Schnell fand ich herraus, dass die Flanke ihm ein großes Problem bereitete und dass sich das auch für ein Problem meinerseits darstellt.
Nachdem ich auch den Rest des Pferdekörper gestreichelt hatte, lobte ich Sota einmal, löste den Strick vom Anbindehacken und schritt mit dem mitlerweile etwas entspannteren Reitpony Richtung kleine Halle.
An der Halle angekommen lugte ich hinein und sah zum Glück, dass die Halle Menschenleer war.
So ging ich hinein, schloss die Tür hinter mir und löste den Strick von Sotas Halfter. Daraufhin schoss der Hengst durch die ganze Halle, buckelte und lies seinen Bewegungsdrang freien lauf.
Vorsichtshalber stellte ich mich in eine Ecke, aber nicht zu tief hinein, da ich etwas Angst hatte, dass der Hengst mich übersieht und mich umrennt und darauf hatte ich gar keine Lust.
Meine Augen schweiften immer hinter Sota her, der immerwieder von einer zur anderen Seite der Halle galoppierte oder trabte. Schöne Gangarten hatte er aufjedenfall, keine Frage, aber ob er sich wirklich so bessern würde wie ich es hoffte? Mehr als daran arbeiten und hoffen, dass der Hengst möglichst gut mitarbeitet konnte ich nicht tun.
Während mein Schützling so durch die Halle stolzierte hatte ich wieder viel zu viel Zeit um mich in meine Gedanken zu vertiefen. So verkroch ich mich in meine kleine Wunderwelt von Träumen und all dem Mist aus der Vergangenheit.
***
"Hallo? - Hallooo? - Halloooo!?" hört ich es immer lauter werdend vom Hof in die Reithalle schallen und und schaute etwas verträumt durch die Gegend. Am Eingang der Halle stand jemand, doch wer? Meine Augen brennten, da ich ziemlich lange starr auf den Boden geschaut hatte, ohne jegliches blinzeln. Nachdem ich ein paar mal kurz hintereinander geblinzelt hatte, stellten meine Augen die Person, die immernoch an der gleichen Stelle stand, scharf. Ich sah eine relativ junge Frau mit dunkel Braunen Haaren und einem zarten Gesicht. Aus den drei Wörtern, die sie zu mir gesagt hatte, hatte ich einen russischen Akzentherraus gehört und jetzt betrachtete ich die mir noch unbekannte Frau etwas genauer. Ihre Ausdrucksweise kam sexy, selbstbewusst und relativ nett rüber.
Mit einem lauten Knacken meiner Wirbelsäule setzte ich mich in Bewegung zum Hallentor, begrüßte die Frauf mit einem leisem "Oh Tschuldigung! Hallo." und wartete darauf, dass sie irgendetwas darauf erwiederte. Und wie ich erhofft hatte, bekam ich rasch eine Antwort "Du musst Catrice sein?! Ich bin Julia die andere Hofbesitzerin neben Nina hier. Schön dich kennen zu lernen!" "Ja, die bin ich. Auch schön dich kennezulernen." ich versuchte ein lächeln aufzusetzen, doch es kam meiner Meinung nach sehr gespielt rüber, so wie es auch war.
Nach einem nachdenklichen Geräusch von Julia fing sie wieder an zu sprechen: "Und wie kommst du hier auf dem Hof zurecht?" Ich überlegte kurz und wusste nicht Recht, ob ich ihr die ganze Wahrheit erzählen sollte, oder ob ich die Wahrheit schöner gestalte, so dass sie angenehmer klingt. Ich entschied mich ein mittelding aus beidem zu nehmen und plapperte drauf los: "Bisher ist alles gut, ist halt alles noch neu, neue Leute, neues Pferd, komplett andere Umgebung und vorallem fehlt mir meine Familie. Aber sonst finde ich es schln hier!" Schonwieder hatte ich versucht zu lächeln, aber dieses Mal funktionierte es anscheinend nicht ganz so wie ich es erhofft hatte. Julia schaute mich etwas komisch an, strich sich einmal durch ihr langes Haar und verabschiedete sich mit einem einfachen "Sorry, ich muss los. Die Arbeit wartet nicht. Bis dann!"
Und so war ich wieder alleine mit Sota, der sich mittlerweile ausgepowert hatte und gelangweilt in einer Ecke der Halle stand. Mit dem Strick in der rechten Hand ging ich langsam auf den Hengst zu, meinen Körper hatte ich aufgerichtet, aber ich stand nicht groß unter Spannung und versuchte freundlich rüber zu kommen. South African Dream spitze seine Ohren, schaute mich mit großen Augen an und bewegte sich langsam, Schritt für Schritt auf mich zu. Schnell wechselte ich den Strick in meine andere Hand und streckte meine rechte Hand nach Sota aus. Dieser prustete kurz und streckte vorsichtig den Kopf zu meiner Hand. Der warme Atem traf auf meine Hand und es lief mir schlagartig kalt den Rücken hinunter. Dieses Gefühl, wie nah mir mein Pflegepferd in diesem Moment war, es ist ein ganz besonderer Moment für mich, der erste Schritt in eine besondere Verbindung zwischen uns beiden. Vorsichtig hob ich meine Hand und streckte sie weiter in Richtung des glänzenden Halses und strich sanft darüber. Meine Hand wanderte über den Rücken bishin zur Flanke und weiter hinunter bis zum Huf. Dabei bewegte ich mich langsam und achtete auf Signale, die mir Sota eventuell mitteilte. Doch Sota blieb relaxt stehen, schaute nur, was ich machte. Mit ruhigen Schritten bewegte ich mich wieder zur Vorderhand und kraulte meinem Hengst den Wiederrist.
'Klick' schnell hatte ich den Strick in das Halfter geklickt und in meine rechte Hand verlagert, bevor ich anfing mit dem Hengst eine Runde im Schritt durch die Halle zu laufen, um zu sehen, wie weit er in Sachen Bodenarbeit ausgebildet war. Doch wie ich bereits wusste, konnte der Hengst kaum etwas und lief mir ständig weg. Meine erste Reaktion darauf war, einfach die Richtung zu wechseln, so dass sich das Pony auf mich einstellen musste.
Sota war nicht dumm, im Gegenteil, er war sehr klug und lernte schnell. Immerwieder lobte ich den Hengst, wenn er das machte, was ich von ihm verlangte und nach kurzer Zeit hatte Sota den dreh raus.
"Ich glaube das reicht für heute!" murmelte ich und strich dem Reitpony liebevoll über den Hals.
Jetzt hieß es wieder raus aus der Halle und möglichst andere Pferde meiden. Mit festem Griff am Strick ging ich langsam zum Tor, drückte es auf und ging mit South African Dream hinaus.
Noch sah ich kein anderes Pferd und schnaufte einmal kurz durch.
Nach einem tiefem Atemzug ging ich weiter Richtung Hengststall, vorbei an Stuten- und Wallachstall. Während wir am Stutenstall, mit bestimmt ein paar rossigen Stuten, vorbei liefen, fing Sota an zu tänzeln. Leicht angenervt fasste ich den Strick kürzer, zupfte in Abständen immer wieder am Strick und versuchte den Hengst zu beruhigen. Mit schnellem Schritte zog ich Sota praktisch komplett hinter mir her, da ich ihn einfach in den Stall bringen wollte.
"Jetzt hör doch mal auf!" quängelte ich meinen Hengst an, zupfte wiederholt am Strick und versuchte trotzdem weiter ruhig zu bleiben, damit Sota nicht nochmehr aufdrehte.
Endlich hatten wir es zum Stall geschafft und ich war mittlerweile leicht angenervt. Schnell stellte ich Sota in die Box, löste den Strick und schloss die Tür schnell hinter mir. Den Strick legte ich vorerst vor die Boxentür und lehnte mich mit dem Rücken an die Box.
Es war mal wieder so weit - ich hatte mal wieder eine meiner Downfasen. Alleine Sota hatte mich wieder soweit gebracht in eine Depression zu fallen.

"Catrice?!" ertönte eine raue Stimme aus dem Nichts. Ich versuchte meine Augen zu öffnen, den Kopf zu heben und zu schauen wer nach mir rief, doch es tat weh. Der Schmerz saß in meinen Augen, meinem Kopf und in meiner Brust.
"Hey, alles ok?" die Stimme wurde lauter und letz endlich erkannte ich, dass es Alex, der Stallbursche war. Ich kniff immerwieder meine Augen zu und versuchte, dass sie aufhören zu brennen und griff mir vor schmerzen an die Brust.
"Catrice!? Was ist los?" Alex klang sehr besorgt um mich, doch ich wollte ich versichern, dass es mir gut ging, was es ja eigentlich offensichtlich nicht tat.
"Ja, ist alles in Ordnung! Was gibts denn?" versuchte ich vom Thema abzulenken.
"Wenn du meinst...." , Alex klang immernoch besorgt, "kannst du mir und Chris eventuell ein bisschen beim Boxen ausmisten helfen?"
"Ja kann ich machen... Ich bring Sota aber noch eben auf die Koppel." meine Stimmte war zittrig und jedes Wort schmerzte. Alex hatte hundertporzentig gemerkt, dass es mir garnicht gut ging.
"Weißt du was? Ich bring ihn raus, du bist völlig k.o.! Lass mich das machen.", er grif nach dem Strick auf dem Boden, stöhnte kurz und sprach weiter, "Und wenn es dir schlecht geht, sag es ruhig, dann musst du nicht mit Boxen ausmisten!"
Ich versuchte aufzustehen, doch meine Knie waren so zittrig, dass ich es nicht schaffte. Alex grif sofort nach meiner Hand, lies den Strick fallen und stütze mich.
"Nein nein, ist alles ok! Mach dir keine Sorgen um mich." sagte ich wie immer, denn ich wollte keine Hilfe von Leuten die ich nicht kenne, erstrecht nicht von fremden Männern!
Letzentlich hatte Alex mich dazu überredete nicht mit die Boxen auszumisten und nach Hause zu gehen.
Ich gab Sota noch eine Möhre, bevor er von Alex auf die Wiese gebracht wurde, verabschiedete mich von Alex, rief mir ein Taxi und machte mich so auf dem Weg nach Hause.
Zuhause angekommen, zitterte ich immernoch, aber konnte mittlerweile wieder vernünftig laufen, ohne einzuklappen.
In meiner Wohnung angekommen, wollte ich einfach nurnoch schlafen - in meinem warmen weichen Bett, von dem noch nichts zu sehen war. Also schnappte ich mir einfach meine Matratze, Bettdecke und Kissen und legte alles irgw. auf den Boden.
Noch schnell umgezogen und endlich konnte es in das warme Bett gehen.

#2 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Lucy 14.10.2012 19:16

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Gelesen (finde ihn gut), Bewertung kommt ev. noch dem Essen, sonst morgen.

#3 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Lucy 14.10.2012 22:11

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Mit Handy on, deswegen so knapp:

Ein schön geschriebener 1. Beri. Inhalt etc. kann aber noch verbessert werden...
Aus. 41/50
Personen 19/30
Handlung 36/50
Ein Schiksal/Aufgabe hast du noch nicht, oder?

#4 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Catrice 15.10.2012 16:46

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Aufgaben und Schicksal nhatte ich noch nich :D

#5 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Vivi 15.10.2012 17:15

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Also ich mag ihn ^^ er ist schön beschrieben wie ich finde mach weiter so ^^

#6 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Catrice 16.10.2012 15:08

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danke (: :D

#7 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Nina 16.10.2012 17:34

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Der Schluss war so toll wie er dich stütze AHHH so süüüß ~^^~
Super Beri und jetzt bist du ein offizielles Middi hier :D YAY!

#8 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Ayaka 17.10.2012 17:46

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Ich finde deinen Bericht sehr schön und wirklich auch toll beschrieben. *-* Vorallem, bei diesen Schmerzen da.
Und jaa, Nina hat recht, das mit Alex ist süß. :D

#9 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Catrice 17.10.2012 18:31

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Raste mal nicht so aus Nina ^^ :DDD
Yaaaay ~^^~
Ich hab grade wieder voll Bock zu schreiben :DDD Freut euch ich werde zwar etwas länger brauchen aber ich versuch nooooch ausfürhlicher zu schreiben ^^ :P
und Danke Ayaka (:

#10 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Nina 19.10.2012 22:04

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Aber wenn ich das so niedlich fand -^^- hihi

#11 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Catrice 20.10.2012 11:26

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Mir is grade aufgefallen... ich habe 86 P. und bräuchte 90 für Level 1 :( :D

#12 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Nina 20.10.2012 12:25

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mhhh.. das ist natürlich doof für dich ^^"

#13 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Catrice 20.10.2012 13:08

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Jaaaa :( :D

#14 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Lucy 20.10.2012 22:29

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Dafür hast du wahrscheinlich mit dem nächsten Beri gleich 2 Level. ;)

#15 RE: 1. Beri überarbeitet! - Alles neu, ungewohnt und schon der erste Zusammenbruch. von Davina 21.10.2012 12:20

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Eh soweit ich das sehe has du aber 96 Punkte und bist somit auf level 1 o.O

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