Seite 1 von 3
#1 Probebericht: Lila Wolken von Annabella 31.12.2012 17:46

avatar

Hallo alle zusammen,
das ist mein Probebericht. Ich hoffe, dass sie Länge passt, dass ich keine Fehler reingeschrieben habe und dass er euch gefällt. An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Lucy bedanken. Sie hat mir gute Tipps gegeben und mir Lucys Vergangenheit erzählt. Einen Teil des Dialoges haben wir auch zusammengeschrieben und die ein oder andere Stelle wir auch bei Lucys Bericht vorkommen. Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Lesen:)
------------------------
Kurze Einleitung in eigenen Worten:
In meinem Probebericht geht es um Samantha, die ein neues Leben in einer WG mit Mitbewohnerin Lucy beginnen möchte. Auf Tsubasa steht ihr erstes eigenes Pferd Schneewittchen.
--------------------------------------------------------------------------

„Du kannst immer nach Hause kommen, Sam!“, sagte Dad, wobei seine Stimme brach.
Er war rechts ran gefahren und blickte auf den strömenden Regen, der die Windschutzscheibe hinunterlief.
Gott, wie ich ihn vermissen würde!
Wir waren uns sehr ähnlich, wir hassten beide den viel zu süßen Pudding vom Supermarkt um die Ecke, hörten den ganzen Tag Musik und waren wahrlich keine Meister darin, über unsere Gefühle zu sprechen.
Seit Mom jedoch vor zwei Jahren an Krebs gestorben war, war einiges schwerer geworden.
Nicht nur, dass Dad und ich sie sehr vermissten.
Wir hatten in eine Wohnung in der Stadt ziehen müssen, da sein Gehalt als Bauarbeiter in Down Valley, einer Kleinstadt im Westen Amerikas, nicht mehr für unseren Hof gereicht hatte.
Dort hatten wir Hühner und Kühe gehalten und einen riesigen Garten angepflanzt, um uns selbst versorgen zu können.
Das alles war Mom´s Idee gewesen. Früher war sie genauso ein Pferdenarr wie ich jetzt gewesen.
Doch nach ihrem Tod konnte ich nur noch zwei alte Ponys im Vorort pflegen.
In der Stadt hatte Dad einen Bürojob angenommen, um unseren Lebensunterhalt zu verdienen und ich war auf die Highschool gegangen.
Auch wenn wir nicht viel Geld hatten, kehrte langsam Normalität ein, obwohl ich mein altes Leben vermisste. Aber Dad konnte Mom´s Tod nicht verkraften.
Bis er Marie Winkens kennenlernte. Sie suchte in seinem Büro nach Leuten, die bereit waren in Deutschland beim Aufbau eines neuen Büros der Firma zu helfen.
Geboten waren eine schöne Wohnung, gute Arbeitsverhältnisse und eine hohe Entlohnung. Und da ich merkte, dass Dad Marie sehr mochte, ermutigte ich ihn zu einem Neuanfang.
Ich wollte, dass er glücklich ist. Die Geschichte bis zum heutigen Zeitpunkt weiter zu erzählen wäre vielleicht doch etwas zu lang, aber das Ende ist die Verlobung von Marie und Dad.
Er lachte seit einer langen Zeit wieder zum ersten Mal und Marie, oder Marry, wie Dad sie nannte, war wirklich in Ordnung. Auch wenn sie natürlich niemals Mom ersetzen würde.
Aber so wollte und konnte ich das auch gar nicht sehen.
Ich freute mich für Dad.
Marry und er hatten in letzter Zeit viel gespart und wollten sich nun einen kleinen Bungalow am Stadtrand kaufen, um ihre gemeinsame Zeit zu genießen.
Aber ich war nun 18. Und ich fand es war jetzt Zeit, ein eigenes, neues Leben zu beginnen.
Endlich auch meine Träume zu verwirklichen. Doch trotzdem füllten sich meine Augen mit kleinen Tränen.
Dennoch antwortete ich fest entschlossen: „Das weiß ich doch Dad. Ich komme euch ja auch mal besuchen.
Aber ich bin wirklich alt genug, um in eine eigene Wohnung zu ziehen. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ich bin ja nicht allein!“
Das stimmte.
Das Haus würde ich mir mit der jetzigen Bewohnerin Lucy teilen und wir hatten schon miteinander telefoniert und uns auf Anhieb sehr gut verstanden.
„Ich hab dich lieb, Sam“, flüsterte Dad, „und ich bin stolz auf dich“ „Ich werde dich vermissen Dad!“, sagte ich und umarmte ihn fest.
Dann löste ich mich und fragte: „Hilfst du mir noch die Sachen reinzubringen?“
Dad nickte.
Ich nahm den selbstgebackenen Marmorkuchen für Lucy von der Rückbank und schulterte meine Reisetasche mit meinen Lieblingsklamotten.
Dad holte aus dem Kofferraum einen großen Koffer, indem meine persönlichen Sachen aufbewahrt waren. Mehr brauchte ich nicht, ich wollte ein neues Leben beginnen.
Nicht mehr das Mädchen sein, dessen Mutter gestorben war.

Schließlich beeilten wir uns sehr zu meiner neuen WG zu kommen, denn der Regen prasselte weiterhin unaufhörlich. In mir stieg kurz ein unbehagliches Gefühl auf, doch ich atmete tief durch, um es zu vertreiben, und klingelte.
Ein Bellen ertönte.
Kurz darauf wurde schwungvoll die Tür geöffnet.
Vor uns stand ein braunhaariges Mädchen mit eisblauen Augen. Sie war sehr schön und so alt wie ich.
Als sie mich erkannte lächelte sie: „Hallo, du musst Samantha sein, oder? Wir haben ja schon telefoniert. Und Sie sind Mr. Brooks, ihr Vater, nicht wahr?“
Lucy und Dad schüttelten sich die Hand.
Es hatte den Anschein, dass er sie mochte. Ich war ziemlich erleichtert. „Kommt doch rein“, fuhr Lucy fort.
Sie trug eine Jeans mit einem weisen T-Shirt, das sie mit einer lila Kapuzenjacke kombiniert hatte. Erst jetzt viel mir auf, das sie einen Gips trug.
Aber stimmt ja, am Telefon hatte sie mir kurz davon erzählt. Sie war über eine Wurzel gestolpert und hatte sie sich am Bein verletzt.
Als ich den langen Flur betrat, konnte ich die Ursache für das Bellen vorhin ausmachen. In der Küche links von uns kam eine fuchsfarbene Hündin zum Vorschein.
Sie sah neugierig auf den Flur hinaus, blieb jedoch unter dem sicheren Esstisch stehen.
Ich wandte mich an Lucy: „Ist das dein Hund Zoey? Ich hab ihr ein Kauseil mitgebracht, als Begrüßungsgeschenk.“
„Oh, das ist ja nett von dir! Ihr letztes ist nämlich schonwieder kaputt. Sie kommt bloß nicht her, weil sie Fremden gegenüber etwas misstrauisch ist.
Aber mit deinem Geschenk wirst du bei ihr bestimmt Pluspunkte sammeln“, lachte meine neue Mitbewohnerin.
„Gut, ich sehe ihr kommt klar. Ich verabschiede mich mal jetzt.“ Dad wirkte leicht verdrossen.
„Bis dann Dad“, antwortete ich und umarmte ihn noch einmal ganz fest.
Doch dann winkte er zum Abschied und verschwand. Ein Kloß setzte sich in meinem Hals fest.
Lucy versuchte mich freundlicherweise abzulenken: „Komm Sam, ich zeig dir das Haus und dein Zimmer.“
Darauf hatte ich mich schon sehr gefreut, also folgte ich ihr aufgeregt, nachdem ich mein Gepäck mitgenommen hatte.
Lucy humpelte voraus.
„Also hier links von uns ist so ein kleiner Miniraum, mit einer Staffelei. Wenn du magst, kannst du hier auch Schach spielen.“
„Ich kann kein Schach“, winkte ich lachend ab.
Lucy ging weiter.
„Auch gut. Willkommen im Badezimmer!“
Wir betraten einen L-förmigen, braun gefliesten Raum, der relativ viel Platz bot. Mir reichte es auf jeden Fall.
Dafür war er jedoch ziemlich spärlich eingerichtet. Es gab ein Waschbecken, eine Toilette und eine Badewanne, die man auch als Dusch nutzen konnte.
Die einzigen Dekorationen waren ein Teppich und ein Pflanzenkübel.
„Ok“, antwortete ich kurz. Lucy nickte wohlwissend.
Sie führte mich weiter den Flur entlang bis zu dem nächsten Raum des Hauses.
„Das ist unser Zimmer. Wie ich dir schon am Telefon gesagt habe, müssen wir es uns teilen.
Aber ich glaube, das werden wir hinkriegen. Wir könnten ja auch eine Vorhang aus Lichterketten basteln und dazwischen hängen, wenn du magst.“
Ich nickte. Auch dieses Zimmer war schlicht eingerichtet, zwei Einzelbetten, jeweils ein einzelner Nachttisch und eine Kommode.
„Du kannst das erste Bett nehmen und die unteren drei Schubladen von unserer Kommode, wenn das in Ordnung für dich ist.“
„Klar. Ich freue mich schon total auf unsere WG“, antwortete ich und stellte mein Gepäck ab.
„Ich mich auch. Hier hinten gibt´s noch ein Laufband, aber ich hab´s noch nie benutzt“, erklärte Lucy weiter und deutete auf ihren Gips.
„Ansonsten gibt´s hier noch das Wohnzimmer und die Küche.“
Das Wohnzimmer war ungefähr gegenüber von unserem Zimmer und in Rottönen gehalten.
Es gab ein weißes Sofa und einen Fernseher und es war somit der gemütlichste Raum des Hauses.
Mittlerweile war es Nachmittag geworden. Lucy und ich hatten uns in die Küche verzogen, um eine heiße Schokolade zu trinken.
„Ich habe einen Marmorkuchen mitgebracht!“, präsentierte ich mein Einzugsgeschenk an Lucy.
„Wie cool, ich liiiiiiebe Kuchen! Vielen Dank“, rief meine neue Mitbewohnerin.
Es schmeckte köstlich und während wir den Kakao tranken verstanden wir uns prächtig. „Du hast auch Pferde, oder?“, fragte ich dann.
„Mir gehören zwei Stuten. Ein Shirehorse und ein Noriker. Das Shire heißt mit vollem Namen See Level´s Tirina.
Ich hab sie aus ziemlich schlechten Verhältnissen gerettet und wieder aufgepeppelt. Mittlerweile sind wir so was wie ein Dreamteam.“ Lucy lächelte und nahm noch einen Schluck aus ihrer großen Tasse.
Dann fuhr sie fort: „Die andere Stute heißt Madonna. Ich habe sie von meinem Vater geschenkt bekommen, als ich herzog.
Er wollte nicht, dass ich das Gefühl habe, dass er Cate bevorzugt. Er hat mir auch angeboten bei ihm zu wohnen, aber ich will lieber hier in der WG wohnen."
„Dein Vater mag also auch Pferde?", wollte ich wissen, „ Ist er früher mal geritten?"
„Ich glaube, dass du meinen Vater kennst. Oder hast du etwa noch nie von Tim Davids und dem Gestüt Silvermoon gehört?
Nun, ich bin die verschollene Tochter von ihm. Cate - Catherine Davids - ist meine Zwillingsschwester."
„Klar kenne ich ihn! Wer eigentlich nicht?! Und er ist dein Vater? Aber warum bist du die verschollene Tochter? Und wo ist Cate?" Ich umklammerte meine ebenso große Tasse fester.
„Das sind zu viele Fragen auf einmal... Dad und Cate wohnen drüben in Sonntal im Gestüt. Als ich und Cate noch ziemlich klein waren, wurden wir getrennt.
Ich wuchs mit meiner Mutter Nataly in London auf. Da ging ich dann auch die letzten paar Jahre ins Internat, da meine Mutter einen Job bekam, bei dem sie viel reisen musste.
Als sie anfangs 2012 starb, fand ich ein Fotoalbum mit einem Bild von mir, Cate, Mom und Dad. Da habe ich mich auf die Suche nach ihnen gemacht.
Es war gar nicht so schwer sie zu finden." Lucy lachte, aber es klang nicht echt.
„Tut mir leid. Ich wollte nicht zu viel fragen. Aber ich weiß, was du durchgemacht hast. Meine Mom ist auch tot", antwortete ich leise und blickte aus dem Fenster.
Auf einmal war mir unbehaglich zu mute.
„Ja, manchmal ist nicht alles so wie man es sich wünscht. Aber ich bin froh, dass ich hergekommen bin.
Nur Colin, meinen Großvater, vermisse ich manchmal. Er lebt immer noch in London." Auch Lucy blickte nun auf die verregnete Straße.
Ich wollte etwas sagen, wusste aber nicht was ich antworten sollte. Deshalb wechselte ich das Thema:
„Gehst du heute in den Stall? Ich wollte einen Spaziergang mit Schneewittchen machen. Kannst du mit deinem Bein mitkommen?"
„Ich komme auch noch zum Stall. Cate wird Madonna reiten und Sammy, eine Freundin aus dem Internat, kommt zu Tirina.
Sammy heißt eigentlich auch Samantha. St. Claire, das Internat auf dem ich war, macht drei Wochen Sprachaufenthalt hier.
Sie kommt aus England und ich kenne sie noch von früher. Aber ich glaube ein Spaziergang wird zu viel für mich"
Dann änderte Lucy ihre Mine und sagte: „Sorry, wenn ich ein bisschen unhöflich war. Aber das ist meine Geschichte.
Geh doch ruhig deine Sachen auspacken, als Entschädigung kann ich allein abwaschen. Dann fahr ich zum Stall, aber nur kurz.
Ich hab leider noch einen Termin beim Arzt. Wenn du willst, können wir uns heute am Abend ja einen Film anschauen.“
„Oh cool, ich freu mich schon. Ich geh dann mal in unser Zimmer.“, antwortete ich und trat auf den Flur hinaus. Arme Lucy!
Es war nicht immer leicht für sie gewesen. Ich ließ mich mit meinem Koffer auf das Bett fallen. Ich öffnete den Reisverschluss und klappte den Koffer auf.
Ganz oben lag mein Tagebuch. Es war bis zur Hälfte vollgeschrieben und sah aus wie ein altes Buch, da es einen Ledereinband und vergilbte Seiten hatte.
Mom und ich hatten früher oft zusammen Tagebuch geschrieben.
Außerdem hatte ich ein Fotoalbum mit meiner Familie und meinen Freunden dabei.
Erinnerungen waren für mich sehr wichtig.
Die übrigen Gegenstände waren eher kleine Dinge, wie die Murmeln, die Dad mir zu meinem sechsten Geburtstag geschenkt hatte.
„Ich fahr dann mal zum Stall!“, rief Lucy in den Flur, dann hörte ich Hundepfoten und eine Tür ins Schloss fallen.
„Bis dann!“, rief ich noch schnell hinterher, aber packte dann weiter aus.
In meiner Reisetasche waren meine wichtigsten Klamotten, darunter auch ein Pulli von Dad und eine Bluse von Mom.
Ich atmete noch einmal den Geruch von zuhause ein. Dann legte ich alles in die Kommode.
Weil ich todmüde war und über einiges nachdenken musste, beschloss ich, kurz zu schlafen.
Aber ich stellte meinen Wecker, um in einer dreiviertel Stunde wieder aufzuwachen, da ich trotz aller Müdigkeit heute endlich noch zu Schneewittchen wollte. Meinem ersten eigenen Pferd. Doch schon bald wurde ich von einer Welle der Müdigkeit gefangen.

Nachdem ich eine dreiviertel Stunde später etwas weniger müde aufwachte, beschloss ich, kurz ins Bad zu gehen.
Ich betrachte mein müdes Gesicht im Spiegel und entschied mich für eine kurze Katzenwäsche mit einem kalten Waschlappen.
Dann band ich mir meine langen, gewellten Haare zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen.
Jetzt brauchte ich nur noch meine Jacke anzuziehen.
Als ich im Flur stand, überprüfte ich noch kurz meine Frisur und blickte in die entschlossenen braunen Augen einer jungen Frau.
Mein neues Leben konnte beginnen!

Mittlerweile war ich an dem großen Eingangstor von Tsubasa angelangt und stieg vom Rad.
Es roch wunderbar nach Pferden und ein kleiner Windstoß ließ das Laub an den Bäumen erzittern.
Es dämmerte schon und der Hof war verlassen. Lucy war anscheinend auch schon beim Arzt.
Die Pferde standen schon in den Boxen. Ich war etwas aufgeregt, schließlich war heute mein erster Tag mit meiner Stute Schneewittchen.
Sie war schon vorher auf dem Hof gewesen, deshalb kannte zumindest sie hier schon alles. Ich schluckte und atmete einmal tief durch.
Doch dann riss ich mich zusammen und ging entschlossen auf den Stall der Stuten zu. Drinnen malmten die Pferde noch die letzten Reste von ihrem Abendheu.
Einige von ihnen sahen erstaunt zu mir auf, als ich den Gang zwischen den Boxen betrat. In der dritten Box auf der linken Seite stand Schneewittchen.
Bei ihrem Anblick hüpfte mein Herz kurz etwas aus dem Takt. Mein erstes eigenes Pferd! Sie ist ein Tinker und hat die typische, gefleckte Fellzeichnung.
Schwarz wie Ebenholz und weiß wie der Schnee, ihr Halfter passend rot wie Blut.
Ich öffnete die Boxentür, während ich Schneewittchen begrüßte: „Hey Snow, guten Abend! Ich freue mich schon total auf dich. Schau, ich hab dir eine Karotte mitgebracht!“
Sie zögerte kurz, aber dann kam sie auf mich zu und nahm das Futter ganz vorsichtig mit ihren weichen Lippen von meiner Hand.
Auch ich kam näher und streichelte sie langsam am Hals. Schneewittchen beobachtete mich genau, sie kannte mich nicht, aber sie schien mich zu mögen.
Sanft schnupperte sie mich von oben bis unten ab und ich spürte eine „rosa Pferdewärme“ in mir aufsteigen.
All meine Zweifel, Sorgen und schlechten Gedanken des heutigen Tages waren wie weggeblasen.
Schließlich machte ich ihren Strick am Halfter fest und wir gingen gemeinsam zu dem Anbindeplatz vor der Halle.
Kurz musste sie allein warten, aber ich war gleich wieder, mit einem Putzkasten bewaffnet, zurück.
Heute wollte ich sie erst einmal kennenlernen, also striegelte ich in großen Kreisen über Hals, Bauch und Kruppe.
Während ich an einer Stelle zwischen Hals und Mähne massierte, zuckte ihre Unterlippe ganz leicht. Anscheinend war das Schneewittchens Lieblingsstelle.
Ich musste bei diesem Anblick schmunzeln.
Als eine halbe Stunde später das ganze Pferd sauber war, verstaute ich den Putzkasten wieder.
Zögernd wagte ich einen Blick auf die Uhr. Es war noch etwas Zeit.
„Was meinst du zu einem Spaziergang Snow?“, fragte ich die Stute und meinte sogar Freude in ihren Augen tanzen zu sehen.
Also schnappe ich mir den Strick und ging mit ihr fröhlich in Richtung einer ruhigen Straße.
In einem Telefonat mit Nina, der Hofbesitzerin, hatte sie mir diesen Tipp gegeben.
Wir liefen einen ganzen Kilometer durch die frische Luft und Schneewittchen ging immer brav neben mir her. Ich bin sehr glücklich.
Der Weg führt noch weiter, bis wir zu einer Art Kreuzung kamen.
Ich entschied mich für rechts, laut Nina konnte man hier entspannter spazieren gehen, weil der linke Weg nämlich ins Dorf führte.
Ich merkte gar nicht wie die Zeit verging, aber nun waren wir bei einer Brücke angelangt.
Mein Pferd blickte mich erwartungsvoll an, als ich stehen blieb.
„Für heute sind wir schon ziemlich weit gelaufen, nicht wahr?“, flüsterte ich zu ihr.
Und als ich mich mit Schneewittchen umdrehte, blickten wir direkt in den schönsten Sonnenuntergang den ich jemals gesehen hatte.


von "www.photography-anikaf.de"

-------------------------------------------------------------------------
LG und frohes neues Jahr:)
P.S.: Ich freue mich übrigens immer über sachliche Kritik:)

#2 RE: Probebericht: Lila Wolken von Annabella 31.12.2012 18:35

avatar

Will sich wer äußern?

#3 RE: Probebericht: Lila Wolken von Lucy 31.12.2012 20:16

avatar

Ein grosser Teil kenne ich ja schon, aber ich finds sehr gut geschrieben. Die länge finde ich für einen 1. Beri gut, zwar kann ich die Seitenzahl nicht ermitteln mit dem Handy...
Ich find, dass du deine Gefühle versuchst zu bedchreiben. Teilweise ist dir das recht gut gelung. Manchmal leider aber auch weniger. Aber das finde ich nicht so schlimm, man braucht.ja immer was zu verbessern.

#4 RE: Probebericht: Lila Wolken von Annabella 31.12.2012 20:22

avatar

Danke für deine Bewertung! Kannst du mir sagen, wo mir das mit den Gefühlen noch noch nicht so gut gelungen ist? Gerne auch erst morgen, wenn du mit dem ahndy on bist:)
LG und schönes 2013;)

#5 RE: Probebericht: Lila Wolken von Annabella 01.01.2013 15:21

avatar

Bin ich jetzt noch Probe-Middi? (Ich weiß, dass ich ungeduldig/nervig bin, aber ich bin so aufgeregt!!!)
LG:)

#6 RE: Probebericht: Lila Wolken von Lucy 01.01.2013 17:26

avatar

Ich bin bis ende dieser Woche fast ausschliesslich.mit dem Handy on, da ich meinen Laptop nicht dabei habe. Werde ich mal machen;) wenn ichs vergessen sollte, darfst mich ruhig nerven...

#7 RE: Probebericht: Lila Wolken von Lucy 01.01.2013 17:33

avatar

Um die Probezeit zu bestehen musst du 3 Wochen aktiv sein oder 2 Beris haben.

#8 RE: Probebericht: Lila Wolken von Annabella 01.01.2013 18:39

avatar

2 lange Beris, so wie der? Ich dachte, Nina hätte mal gesagt, dass man nurnoch einen braucht.... Aber wahrscheinlich habe ich´s dann falsch verstanden:) ich leute dir mal die PN weiter:)
LG

#9 RE: Probebericht: Lila Wolken von Lucy 01.01.2013 21:44

avatar

Habe einfach in den Regeln nachgesehen....

#10 RE: Probebericht: Lila Wolken von Annabella 02.01.2013 21:11

avatar

Muss ich jetzt noch einen schreiben? Und wer bewertet den hier?
LG

#11 RE: Probebericht: Lila Wolken von Lucy 02.01.2013 21:17

avatar

Also das ist so... (der Anfang von einer laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangen erklärung^^)

Eigentlich war Julia die Bewerterin, dann konnte sie eine Zeit lang nicht on kommen. Nina hat das auch noch übernommen, sie kam nicht nach und dann habe ich ihr und Julia angefangen zu helfen, damit die Beris endlich mal bewertet werden... Aber das Problem ist, dass ich nun nciht weiss ob ich das immer noch darf oder nicht. Würde es sonst schon tun. ;)

#12 RE: Probebericht: Lila Wolken von Annabella 03.01.2013 09:16

avatar

Ok :) Fröhliches Warten;)
LG

#13 RE: Probebericht: Lila Wolken von Julia 03.01.2013 22:46

avatar

@Lucy: ich würde sagen die Probeberis also die allerersten les ich oder nina du kannst natürlich weiterhin lesen aber die ersten gehören mir :P

#14 RE: Probebericht: Lila Wolken von Nina 04.01.2013 15:08

avatar

Na dann Julia bewerte mal :)

Und wegen der Frage wie viele Beris man schreiben muss, damit man Vollmiddi ist:
Beide haben recht. Es ist so, dass es eigentlich 2 Beris waren, aber (falls es jemandem aufgefallen ist) haben wir auf einmal angefangen euch schon mit einem Beri als Vollmiddi einzutragen. Es ist eben nicht jeder so oft drinn und auch nicht jeder schafft es innerhalb 3 Wochen ´2 Beri´s zu schreiben. Ausserdem hat sich herausgestellt, dass jeder der wirklich mitmachen wollte schon sehr früh seinen abgegeben hat oder angefangen zu schreiben. Tja jetzt machen wir´s so. :)

#15 RE: Probebericht: Lila Wolken von Annabella 04.01.2013 17:12

avatar

Mhm ja meiner kam ja n bisschen spät, soll ich jetzt noch einen schreiben?

Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen
Datenschutz