#1 3. Sonne, Pferde und ein Cowboy von Annabella 03.10.2013 11:30

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Hallo :)
Ich bin wieder zurück :) Tut mir leid, dass ich so lang nichts gepostet hab, aber es gab so viel bei meinem echten Pferd zu tun...
Nina hat gesagt, ich kann einfach im September wieder einsteigen. Danke nochmal :*
Auf jeden Fall ist hier mein Beri :) Schicksal gabs keins, Aufgabe ist drin :)
Ich war mir sehr unsicher, wie ich das mit Jack schreiben soll, aber ich habs einfach mal versucht..
So richtig zufrieden bin ich noch nicht, aber wahrscheinlich muss ich erst wieder ins Schreiben reinkommen.
Das Bild unten hab ich heut früh selbst gemacht :)
Viel Spaß beim Lesen :)
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Bericht September

„ Guten Morgen Hofling, es ist 6.30 Uhr und ihr hört Radio Galaxy- nur die beste, neue Musik. Ich bin Katie und das sind eure Nachrichten!“, schallte es aus dem Radio.
Gerade stand ich in der Küche und bereitete alles für heute vor.
Geplant war nämlich ein Ausritt im Sonnenaufgang.
Ganz allein wollte ich mit Schneewittchen die vom Tau feuchten Wiesen durchstreifen und der Sonne entgegenreiten.
Von so etwas hatte ich schon immer geträumt.
Also stopfte ich nun die Thermoskanne voll mit heißem Kakao zusammen mit ein paar Marmeladenbrötchen in meine Tasche zu all den anderen Dingen, die ich schon gestern vorbereitet hatte.
Als ich ein wenig später die Haustür hinter mir zuzog, atmete ich einmal tief die kühle Morgenluft ein bevor ich mich auf mein klappriges Fahrrad schwang und zum Stall fuhr.
Was für ein schöner Tag!
Schneewittchen sah mich verwundert an, als ich schon so früh vor ihrer Box auftauchte.
„ Ist schon gut Süße, wir machen nur einen Ausritt“, erklärte ich ihr.
Ich beeilte mich mit dem Putzen und Satteln, um möglichst früh zu starten.
Wie ich mich schon auf das Gelände freute!
Als Schneewittchen merkte, dass es raus ging, brummelte sie zufrieden vor sich hin. Zuerst zockelten wir gemütlich eine ruhige Strasse entlang, dann bogen wir rechts ab.
Dieser Weg führte zu einem See, der im Morgengrauen besonders schön anzusehen war.
Es war dieselbe Strecke, die wir auch bei unserem ersten Spaziergang gegangen waren.
Als nächstes passierten wir einen Schotterhaufen, den Snow neugierig betrachtete, aber brav daran vorbei ging.
Schließlich mussten wir noch über eine Brücke, um unser Ziel zu erreichen.
Nun waren die Wege auch zum Traben geeignet und ich trieb sie vorwärts, sodass sie in einen flotten, aber lockeren Trab fiel.
Mittlerweile lugten schon die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen hervor und ließen die Tautropfen auf den Blättern wie Diamanten glänzen.
Ich liebte es, zusammen mit Schneewittchen in der Natur zu reiten, vor allem an einem so schönen Morgen wie diesem.
Nach dem Spielplatz für die Dorfkinder wagten wir auch einen flotten Galopp über eine grüne Wiese.
Schneewittchen schwebte förmlich über das Gras und genoss diesen Ausritt sichtlich.
Dann parierte ich sie durch zum Schritt, um ihr eine Verschnaufspause zu geben. Und dann waren wir angekommen.
Vor uns erstreckte sich der große See und manchmal lugte unter den weißen Nebelschwaden das eisblaue Wasser hervor.
Es war so ein wunderschöner Anblick.
Um den See herum wucherte das grüne Schilfgras empor und reckte sich den ersten Sonnenstrahlen entgegen, als wolle es den neuen Tag willkommen heißen.
Und ich durfte diesen Augenblick ganz allein mit meinem Pferd genießen.
Ich beschloss anzusteigen und Schneewittchen abzusatteln, damit auch sie diesen Moment vollkommen genießen konnte.
Ich legte ihr noch ein Knotenhalfter um und ließ ihr dann mehr Freiraum, sodass sie bei mir grasen konnte.
Ich selbst lehnte mich gegen einen Felsen in der Nähe, schloss die Augen und drehte mein Gesicht zur Sonne.
Ich trank ein paar Schlucke von dem Kakao um mich zu wärmen.
Gab es etwas Schöneres im Leben?
Nein, beschloss ich und hing ein wenig meinen Gedanken nach.
Ein paar Minuten später öffnete ich die Augen und merkte, dass Snow gespannt zu den Bäumen hinter dem See blickte.
„ Was ist denn los?“, fragte ich und sah ebenfalls zu dem Wäldchen hinüber.
Zuerst konnte ich nichts erkennen, doch dann trat eine Gestalt aus dem Nebel hervor.
Wer war noch hier?
Ich hatte doch niemanden bemerkt, als wir hergeritten waren.
Die Gestalt kam näher und nun konnte ich mehr erkennen.
Es war ein Reiter!
Nun hatte auch er uns gesehen und grüßte uns.
Ich grüßte zögernd zurück.
Wer auch immer das war, ich kannte ihn nicht.
Seltsam, denn Tsubasa war der einzige Stall weit und breit.
Und da kannte ich mittlerweile jeden.
Der Reiter kam näher und lenkte sein Pferd zu uns.
Ich bemerkte an der Ausrüstung seines schwarzen Pferdes, dass er ein Westernreiter war.
Er selbst trug Jeans und ein weißes T-Shirt.
Nein, er kam mir wirklich nicht bekannt vor.
Jetzt stand er mit seinem Quarter Horse direkt vor uns.
Es war ein sehr schönes Pferd und es musterte Schneewittchen interessiert.
Wie ich nun feststellen musste, sah der Reiter ebenfalls gut aus.
Er trug leicht zerzaustes, schwarzes Haar und hatte leuchtend, eisblaue Augen. Außerdem sah er wegen seiner Muskeln sehr sportlich aus.
„ Guten Morgen, Lady“, grüßte er mit amerikanischem Akzent und einem verschmitzten Lächeln. „ Was machen Sie denn schon so früh hier draußen?“
Ich versuchte, mit einen einigermaßen sinnvollen deutschen Satz zu antworten, doch ich brachte nur ein wirres Gestammel zustande.
Was war denn mit mir los?
Hielt mich denn jetzt schon so ein komischer Cowboy davon ab, eine vernünftige Antwort zu geben?
„ Ähm, ich...wollte ausreiten...“, brachte ich schließlich hervor. Wie peinlich! Vermutlich hielt er mich jetzt für völlig unzurechnungsfähig. Na tol!
Nach einer kurzen Pause, hatte ich mich wieder einigermaßen gefasst und erinnerte mich wieder an die höflichen Umgangsformen.
„ Ich bin Samantha“, stellte ich mich schließlich vor und zeigte dann auf mein Pferd: „Und das ist Schneewittchen.“
„Ich bin Jack.“, antwortete er. „ Mein Pferd heißt Moonfire.“
„ Das ist ein schöner Name“, erwiderte ich. „ Darf ich fragen, aus welchem Stall Sie kommen?“
„ Sag ruhig Du zu mir. So alt bin ich nun auch wieder nicht“, meinte er grinsend.
Wie alt er wohl sein mochte? Anfang oder Mitte zwanzig?
Dann fuhr er fort: „ Ich bin seit gestern Abend im Stall Tsubasa“, erklärte mir Jack.
„ Wirklich? Da kommen wir auch her!“
„ Wollen wir vielleicht zusammen zurückreiten?“, fragte mich Jack.
Jede einzelne Faser meines Körpers schrie laut Ja.
Doch ich riss mich zusammen und versuchte gelassen zu antworten: „ Klar, warum nicht?“
Jack nickte mir lächelnd zu.
Ich sattelte Snow und schwang mich in den Sattel.
Eine Weile ritten wir im Schritt nebeneinander her und hielten Smalltalk.
Wir stellten fest, dass wir beide aus Amerika kamen und diskutierten über die schönsten Orte.
Jack erzählte, dass er Nina und Julia wegen seinem Onkel schon von früher kannte, da sie sich manchmal auf Turnieren getroffen hatten.
Sein Onkel war ein pensionierter Westerntrainer, der selbst schon viele Turniere gewonnen hatte und sogar Richter war.
Er wohnte bei ihm in einer Einliegerwohnung am Rande von Hoflingen.
Während ich mit Jack sprach, hörte ich interessiert zu und merkte ich gar nicht wie die Zeit verflog.
Als wir den Hof erreichten war die Sonne schon aufgegangen und es herrschte Betrieb im Stall.
Jack verabschiedete sich nun, da er noch etwas mit den Hofbesitzern besprechen musste.
Ich blickte ihm noch eine Weile hinterher und brachte dann Schneewittchen wieder auf die Koppel.

Nina hatte mich gebeten noch Cosplay, eines der Turnierpferde von Tsubasa, zu beschäftigen, da sie im Moment viel zu tun hatte und der Fuchs schon ziemlich Muskeln abgebaut hatte.
Also holte ich ihn aus seiner Box und begann ihn zu putzen.
Cosplay war ein sehr schönes Pferd, er war groß, gut gebaut und sein Fell glänzte in der Sonne rötlich.
Zuerst betrachtete er mich noch misstrauisch, aber bald entspannte er sich, als er merkte, dass von mir keine Gefahr ausging.
Nachdem ich ihn für das Training vorbereitet hatte, beschloss ich, ihn erst einmal zu longieren.
Schließlich hatte schon lange keiner mehr mit ihm gearbeitet.
Der Fuchs freute sich sehr, endlich wieder arbeiten zu dürfen und gab sich Mühe, alle meine Anweisungen zu befolgen.
Und so sehr ich auch meinen Tinker zu schätzen wusste, geriet ich bei seinen Gängen ins Schwärmen.
Er schwebte elegant wie ein Tänzer über den Hallenboden und ich fragte mich, wie er wohl zu reiten sein würde.
Also stellte ich meine Steigbügel ein und versuchte aufzusteigen.
Doch das war schwieriger als Gedacht, schließlich war Cosplay um einiges größer als mein Schneewittchen.
Mithilfe eines Stuhls schaffte ich es dann doch, mich mehr oder weniger elegant in den Sattel zu schwingen.
Es war zwar ungewohnt auf dem Fuchs zu reiten, aber es machte Spaß. Auch wenn er noch nicht so lange geritten wurde, lief er schon sehr flüssig und war gut an der Hand.
Als wir gerade die Lösungsphase beendet hatten, erschien Nina an der Bande.
„ Na das sieht ja schon echt super aus!“, lobte sie.
„ Danke!“, antwortete ich. „ Er ist toll zu reiten.“
Nina nickte: „ Vielen Dank, dass du mit ihm trainierst. Er stand schon viel zu lange, wo er doch so talentiert ist.“
Dann sah sie uns noch eine Weile zu und verschwand in Richtung Stall.
Da ich Cosplay nicht überfordern und für seine gute Mitarbeit belohnen wollte, beendete ich das Training und machte mich auf den Weg nach Hause, nachdem ich ihn versorgt hatte.
Dort angekommen machte ich es mir mit dem Rest des Kakaos vor dem Fernseher gemütlich und sah mir einen alten Westernstreifen an.
Nachts träumte ich von einer Szene aus dem Film.
Doch statt den zwei Cowboys, ritten Jack und ich der Sonne entgegen...

#2 RE: 3. Sonne, Pferde und ein Cowboy von Annabella 08.10.2013 22:54

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Push :)

#3 RE: 3. Sonne, Pferde und ein Cowboy von Lucy 10.10.2013 21:33

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Wird morgen bewertet, gelesen habe ich ihn. ;)

#4 RE: 3. Sonne, Pferde und ein Cowboy von Annabella 10.10.2013 21:54

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Danke :)

#5 RE: 3. Sonne, Pferde und ein Cowboy von Lucy 11.10.2013 17:52

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- Der einstieg mit dem Radio ist genial!

- Er könnte noch etwas länger sein, da ich gerne weiter gelesen hätte.

- Die erste begegnung mit Jack ist schon mal nicht schlecht. Jack ist eine von dir erfundene Person, oder? Weil dann könntest du vielleicht Nina und Julia beten Jack virtuell zu erstellen. Es gibt ja einige virtuelle Pensionäre auf Tsubasa...

- Der Übergang von Snow zu Cosplay ist ziemlich abrupt.


So ich glaube das war schonmal das wichtigste.
Hier die Bewertung:

Ausführlichkeit: 31/50
Personen: 12/30 (Nina, Jack - finde aber das weitere Personen gestört hätten, gut Wahl der Anzahl von Personen bei einem solchen Bericht)
Schicksal des aktuellen Monats:-/20
Aufgabe des aktuellen Monats: 10/10
Handlung: 30/50
Gesamt: 83/160

Mit insgesamt 268 Punkten bist du auf Level 3 (Du kannst dir dein erstes Haustier kaufen) gestiegen.

#6 RE: 3. Sonne, Pferde und ein Cowboy von Annabella 11.10.2013 20:12

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Danke :) Ja stimmt, dass mit dem Übergang fällt mir auch grad auf :D Ich werds Nina oder Julia schreiben :)

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