#1 #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Philomena 10.03.2014 20:09

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Soi, hier der zweite Bericht ^^ Ich finde, er ist ganz gut gelungen, an manchen Stellen ein wenig blöd formuliert aber auch oft sehr lustig. Für mich selber ist diese Hilflosigkeit und die Schüchternheit von Mini ganz gut rausgekommen, wenn auch nicht perfekt... Es sind bei mir 11 Seiten Times New Roman 12

Aufgabe: Queen of Glory würde gern über einen Parcours fetzten! Schnappt euch das ausgebildete S* Springpferd und habt Spaß!
- drin -

Schicksäle:
Kaugummi ist nicht immer pink! - nicht drin -
A little like Snow-Whites Story - drin -


Nun wünsche ich viel Spaß bei meinem zweiten Bericht "Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen..."

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Als ich aufwache, bin ich mir nicht sicher wo ich bin. Aber garantiert bin ich nicht zu Hause! Dann hätte mich Ravens leises Schnarchen empfangen und keine Stille… Es dauert einige Momente, bis ich begreife, dass ich in meinem neuen Zuhause bin. Dem Zuhause, in dem ich seit gestern mit meiner Mitbewohnerin Evelyn wohne und wo ich ohne meinen großen Bruder bin. Mühsam und mit steifen Gliedern schäle ich mich aus dem zerwühlten Bett, das von meinen wilden Träumen zeugt. Ich schleppe mich durch das Zimmer an die Tür und drücke mit einigem Kraftaufwand die Klinke herunter. Der Boden unter meinen nackten Füßen ist kalt und schnell husche ich durch den Flur zum Badezimmer. Ein Blick in den Spiegel verrät mir, dass ich aussehe wie eine Vogelscheuche. Schnell habe ich das Nachthemd über den Kopf gezogen und springe unter eine der Duschen, wo ich mir von dem Wasserstrahl die Muskeln aufweichen lasse. Ich verweile eine Zeit lang, so wie ich bin, und schließe die Augen, versunken in meine Welt. Heute war doch irgendwas… Es will mir einfach nicht in den Kopf, also überlege ich fieberhaft weiter. Irgendein Geburtstag? Nein, sicher nicht, daran erinnere ich mich immer. Ein großes Ereignis? Nein, nicht, dass ich wüsste. Ein kleines Ereignis? Das kommt der Sache schon näher… Irgendwann stelle ich die Dusche wieder ab, wickele mich in ein weiches Handtuch und wringe meine nassen Haare aus, ehe ich zurück in mein Zimmer tapse. Als ich vor meinem Schrank stehe und nicht mehr weiter weiß, erinnere ich mich wieder. Eve will mit mir Shoppen gehen. Yey. Shoppen ist meine Lieblingsbeschäftigung. Nicht. Seufzend ziehe ich mir eine schwarze Jogginghose und ein einfaches T-Shirt an, dann noch dicke Socken über die kalten Zehen. Es ist ein komisches Gefühl, nicht mit Raven in einem Zimmer zu schlafen. Es ist ungewohnt und doch auch irgendwie aufregend. Ein Blick auf die Uhr sagt mir, dass es noch ein wenig zu früh ist um Evelyn zu wecken, also schleiche ich leise an ihrem Zimmer vorbei nach unten in die Küche. Dort suche ich in einigen Schubladen, bis ich eine Tüte Toasts gefunden habe und im Kühlschrank ein wenig Wurst. Schnell ist eines geschmiert und aufgegessen, dann ein zweites und ein drittes. Im Brote schmieren war ich schon immer am besten. Nachdem ich gefrühstückt habe, schlurfe ich in das Wohnzimmer und sehe mich noch einmal um. Das Sofa wirkt einladend, so schmeiße ich mich drauf und schließe noch für einige Momente die Augen. Und schwups! Bin ich wieder eingeschlafen…

Das nächste Mal wache ich auf, weil etwas, oder jemand, an meinen Schultern rüttelt. „Philomena! Ey, aufwachen!“
„Nö.“, murmle ich.
„Doch!“ „Nö.“
„Doch!“ „Nö.“
„Steh jetzt auf, oder ich schubs dich vom Sofa!“ „Nö.“
„Philomena! Jetzt reicht es! Du kriegst keinen Pfannekuchen mehr von mir!“
Und sofort bin ich auf den Beinen.
„Pfannekuchen? Hast du welche gemacht!“ Eve sieht mich entsetzt an. „Was?“
„Ob du Pfannekuchen gemacht hast?“ „Tickst du noch richtig?“
„Sicher, wenn es anders wäre, hätten die Stimmen mir das schon gesagt.“ „Du spinnst doch!“ „Ich weiß.“, grinse ich. Eve murmelt etwas von „Unmögliches Kind.“, dann geht sie in die Küche um sich selber was zu Essen zu machen, zu meinem Bedauern keine Pfannekuchen.
„Wollen wir dann gleich los ins Dorf?“ Ich nicke eifrig und klettere dann wieder in das obere Stockwerk, um mich wieder umzuziehen. Für einen Shoppingtrip ziehe ich eine einfache Röhrenjeans an, dazu einen dicken Pullover und fertig bin ich. Im Badezimmer binde ich mir noch meine Haare zu einem Pferdeschwanz, dann husche ich wieder herunter und sage Evelyn bescheid.
Zusammen verlassen wir das Haus und machen uns an die Entdeckung des Dorfes.

„Puh! Ich bin ganz schön fertig!“, stöhne ich, als wir uns endlich in ein kleines Restaurante setzten um einen Kaffe zu trinken. Mit einem Plumpsen falle ich auf den Stuhl und Evelyn setzt sich mir gegenüber. „Was solls sein?“ Wir bestellen uns bei der unfreundlich und genervt blickenden Kellnerin was zu Trinken, dann plappert meine Freundin drauf los. „Weißt du, ich habe hier in der Nähe einen Reiterhof gefunden, wo ich vielleicht als Pferdepflegerin arbeite. Ich habe schon immer gerne mit Pferden gearbeitet, dass würde mir gut gefallen, ich muss auch unbedingt an Geld kommen. Und du? Magst du Pferde?“ „Klar! Ich konnte früher nur einmal die Woche in der Reitstunde reiten, war aber nichts Besonderes…“ Auf dem Reiterhof arbeiten wäre schon toll… Und vielleicht ein eigenes Pferd? Aber erstmal brauche ich das Geld dazu…
Wir werden unterbrochen, als die schlecht gelaunte Kellnerin wiederkommt und die bestellten Getränke auf dem Tisch absetzt. „Bitte sehr.“, sagt sie hochnäsig auf uns herabblicken, dabei wackelt sie so heftig mit dem Hintern, dass ich schon glaube sie fällt gleich um. Ich mache mich durstig über den Kaffee her und für kurze Zeit hängen wir beide unseren Gedanken nach. Ich lasse meinen Blick durch das Restaurante gleiten. Um 2 Uhr ist noch nicht viel los, wahrscheinlich wird es erst am Abend voller werden. Dann blicke ich durch das große Fenster nach draußen, an dem Evelyn und ich uns den Tisch ausgesucht hatten und mir bleibt der Kaffee im Hals stecken. Soweit das bei Kaffe möglich ist. Hustend und keuchend sitze ich jetzt da und bekomme das Staunen nicht mehr aus dem Kopf. Evelyn klopft mir besorgt auf den Rücken.
„Verschluckt?“ Ich kann nur nicken.
„Was ist?“ Ich deute mit dem Finger nach draußen. „Ich sehe nichts!“
Endlich habe ich meine Sprache wieder. „Der Typ… Er saß mit mir im Zug.“
„Welcher Typ?“
„Na der da?“
„Wo!?“
„Da! An der Bank!“
„Oh! Der!“
„Na klar, wer dachtest du denn?“
„Der dicke dahinten!“
„Eve!“, rufe ich empört.
„Was? Ich gehe jetzt mal und rede mit dem Typen. Du weißt nicht zufällig wie er heißt?“
„Eben nicht! Ich habe ihn gefragt, aber er meinte, dass müsse ich schon selber raus finden!“
„Sehr interessant…“, murmelt sie nachdenklich, dann steht sie entschlossen auf, winkt der Kellnerin und bezahlt den Kaffe.
„Was tust du?!“
„Mit ihm reden, habe ich doch gesagt.“
„Das kannst du nicht tun!“
„Sicher kann ich! Und ich will seinen Namen wissen! Du scheinst den ja ganz toll zu finden.“
„Was?!“
„ Bis gleich!“ Und schon ist sie aus dem Restaurant und geht auf den Jungen zu.

Oh Nein! „Evelyn, nicht! Eve! Warte doch!“ Es war zu spät, sie geht mit großen Schritten auf den jungen Mann zu, der mit dem Rücken zu uns steht und anscheinend mit seinem Handy schreibt.
„Entschuldigung, hätten sie einen Moment Zeit?“, fragt meine Freundin ganz höflich und tippt ihm auf die Schulter. Noch als er sich umdreht stockt mein Atem. Er sieht einfach zu gut aus…
„Sicher ich… Eve?“ Er kennt sie? Verwirrt schaue ich zwischen den beiden hin und her, immer noch auf den Weg zu ihnen. Evelyn hatte einen ganz schönen Vorsprung aufgebaut. Aber ich bin ja auch viel kleiner und habe deshalb auch kleinere Beine und da ist es berechtigt, dass ich langsamer bin als sie.
„Dani? Oh, Dani! Wie schön!“ Er lacht, glockenklar und richtig, sogar seine Augen leuchten. „Eve! Ich wusste es! Wie kommt es, dass du hier bist?“, er umarmt sie und strahlt sie weiter an, sie strahlt zurück. Und irgendwie versetzt mir das einen Stich ins Herz.
„Ich wohne jetzt hier, seit gestern um genau zu sein.“ „Wirklich? Ich wohne seit unserem Abschluss hier, ich arbeite als Polizist.“
„Echt? Stimmt ja, dass wolltest du ja immer… Ach, dass ist meine Mitbewohnerin Mena. Sag hallo, Mena!“ „Hallo.“, stammle ich. Er grinst mich an. „Hätte ja nicht gedacht, dich hier wieder zu treffen. Aber jetzt sollte ich mich wohl vorstellen, nachdem ich gestern so rüde abgezischt bin. Ich bin Danilo Bending. Ich wusste gar nicht, dass du auch hier wohnst.“, er lächelt immer noch, doch ich selber bringe kaum ein Wort heraus, geschweige denn einen Satz. In meinem Hirn dreht sich alles, genauso geht es meinem Magen.
„Philomena. Philomena Taimi Faria Hood.“ „Nett dich kennen zu lernen.“ „Ja!“, hauche ich, immer noch ein wenig benommen.
Eve räuspert sich. „Ähm, du kannst den Mund jetzt wieder zu machen, Mena!“ Verdattert schaue ich sie an, folge dann aber sofort ihrem Rat und werde rot. Immer noch knotet sich mein Bauch zusammen. Er hat Eve so vertrauenswürdig begrüßt. Ich will auch so von ihm begrüßt werden!
„Mena? Hallo! Erde an Mena, lebst du noch?“ Verwirrt schüttle ich den Kopf, dann nicke ich hastig und dann schüttle ich ihn wieder. „Bist du krank?“, fragt Eve besorgt. „Nein! Ich… Ich…“ verzweifelt blicke ich zwischen ihr und Danilo hin und her. „Ich glaube, es hat ihr die Sprache verschlagen, mich zu sehen.“, grinst der junge Mann. „Ich…“ Dumme, dumme Pute! Mist! Mist, Mist, Mist, Mist! Jetzt rede endlich vernünftig, du dummes Stück!
„W-Wohnst du hier?“ Wenigstens ein etwas zusammenhängender Satz! Dafür werde ich mich später noch feiern!
„Ja, ich arbeite als Polizist, ich bilde Polizeipferde aus. So eine Art berittener Polizist eben.“
„A-Achso…“
„Ich kriege vielleicht einen Job bei den Tsubasa Stables.“, wirft Evelyn dazwischen, um mich vor weiteren Peinlichkeiten zu bewahren.
„Schick! Nun, ich muss jetzt auch gleich zurück, viel Spaß noch die Damen! So groß ist Hofling ja nicht, da sieht man sich bestimmt bald wieder!“
„J-Ja, sicher!“, hauche ich, noch ein wenig geschockt und überrumpelt und geschockt und… ich wiederhole mich…
„Bis dann, Dani! Meld dich mal wieder bei mir! Ich wohne im Lindenweg 19.“
„Sicher, auf Wiedersehen!“ und weg ist er. Oh, in was habe ich dumme Pute mich da nur wieder reingeritten?

Nachdem Evelyn mich eine halbe Stunde lang damit aufgezogen hat, dass ich gestottert habe wie eine Sprachgestörte, haben wir uns auf den Weg zu besagtem Hof gemacht. Vorher haben wir noch unsere Einkaufstüten zuhause abgelegt und sind dann zum Busbahnhof gelaufen. Das praktische daran ist, das dieser direkt vor unserer Haustür ist. Das blöde daran ist, dass es dadurch meist ziemlich krach macht. Aber egal, ich schweife wieder ab. Nun sind meine Freundin und ich also auf dem Weg zum Hof. Ein wenig mulmig ist mir schon, doch sobald wir aus dem Bus gestiegen sind, macht es auch schon Staunen platz. Der Hof ist wirklich riesig, sauber und hell. Ich sehe Evelyn unsicher an. „Meinst du, wir können so einfach auf den Hof spazieren? Ist das nicht unhöflich ohne angemeldet zu sein?“
„Nein, mach dir nicht vor Angst in die Hose! Die sind bestimmt alle ganz nett, du wirst sehen!“ Sie packt mich am Arm und ich lasse mich widerwillig mitziehen. Aus den Ställen hört man Pferde scharren und wiehern, irgendwo erklingt das dumpfe knattern eines Traktors und in der Führanlage dreht ein großer Friese seine Runden. Alles in allem ist der Hof sehr sympathisch, inwiefern ein Hof eben sympathisch sein kann…
Just in diesem Augenblick, nämlich dem, an dem ich mich ein wenig umgesehen habe, kommt eine junge Frau aus einem Stalltrakt. Neben ihr her trottet ein gutmütig dreinblickendes Kaltblut. „Entschuldigung, wissen sie wo wir die Besitzer des Hofes finden?“ Evelyn zappelt nicht lange und geht auf sie zu.
„Oh, hallo, ihr müsst neu sein! Ich bin Davina, das ist Karlos.“, sie deutet auf das Pferd neben ihr, das nun ruhig daneben steht und in die Weltgeschichte guckt.
„Hey, ich bin Evelyn. Ich werde wahrscheinlich Pferdepflegerin und deswegen suche ich Frau Iwanowa oder Frau Berger.“
„Ach, du meinst Julia und Nina? Sicher, wartet, ich bringe eben mein Dickerchen in den Paddock da vorne, dann bringe ich euch zu ihnen. Und wie heißt du?“
„Philomena.“
„Gut, Philomena, seit wann seid ihr denn in Hofling? Ich habe euch hier noch nie gesehen…“
„Ich bin seit gestern da, Evelyn seit vorgestern.“, antworte ich und wir begleiten sie zu den Paddocks, wo sie das braune Kaltblut losmacht, welcher sich sofort zu dem Heunetz begibt und zufrieden an ein paar Halmen mümmelt.
„Wisst ihr, hier bei uns duzen sich alle, deswegen könnt ihr das auch machen.“, meint sie dann lächelnd und führt uns an einer Reithalle vorbei, über einen kleinen Parkplatz und dann zu einem Gebäude, das sich im nach hinein als Büro entpuppt.
„Ich muss jetzt weiter, ich habe noch fünf weitere Pferde und einige Rinder zu versorgen. Wir sehen uns bestimmt bald wieder!“, sie winkt noch einmal und ich rufe ihr noch ein eiliges „Bis bald!“ hinterher, dann ist sie verschwunden. Wir betreten das Büro, nachdem auf unser klopfen ein „Herein!“ erklang. Im dem kleinen Raum steht ein großer Schreibtisch, die Wände sind mit Regalen verstellt und zwei Stühle sind anscheinend für Besucher. Auf dem Bürostuhl hinter dem Tisch sitzt eine hoch gewachsene junge Frau mit braunen Haaren, die uns aufmunternd zulächelt.
„Hallo, ich bin Julia Iwanowa, nennt mich ruhig Julia, was kann ich für euch tun?“
„Ich bin Evelyn Chastitiy Carey Beecroft. Wir hatten telefoniert wegen der Stelle als Pferdepflegerin.“
„Ach richtig! Und du bist?“
„Philomena Taimi Faria Hood. Ich suche nach einem Pferd.“ Ich schüttle ihr die Hand, dann weißt sie uns an, auf den Stühlen platz zu nehmen.
„Nun, die Stelle wäre noch frei. Ich würde sagen, ich zeige euch den Hof und dann sehen wir mal, wie du so reitest und was für ein Pferd zu dir passen könnte.“, sie zeigt erst auf Eve, dann auf mich.
Evelyn nickt.
„Okay“, gebe auch ich mein Einverständnis.
„Gut, dann schauen wir uns jetzt trotzdem erstmal den Hof an und dann suche ich euch zwei Pferde, die ihr reiten könnt. Moment! Könnt ihr überhaupt reiten?“, sie war schon auf den Weg zur Tür, hat dann gestoppt und sich mit Schwung zu uns umgedreht.
Ich nicke hastig und Evelyn bejaht die Frage, was Julia wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. „Dann können wir ja los!“

Knapp eine Stunde später sind wir fertig mit der Hofbesichtigung. Wie auf den ersten Blick ist alles ordentlich und sauber, aber nicht so pingelig wie auf meinem alten Hof. Die Boxen sind groß und hell, alle Pferde sehen gesund und munter aus und die Reitplätze sind wirklich riesig! Ich fühle mich jetzt schon richtig wohl hier, auch, weil es hier ein wenig chaotisch zugeht. Vor wenigen Sekunden noch ist eine Fiona hektisch vorbei gerannt und hat anscheinend nach ihrem Pferd gesucht, das auch wenige Sekunden später aus der Futterkammer kam. Es war ein Halfinger, der, so hat Julia uns erzählt, Knoten öffnet und dann schnell mal das Essen ausraubt. Julia teilt uns zwei Pferde zu, die ihrer Meinung nach gut passen könnten. Sie hatte kurz nachgefragt, was wir bevorzugen und ich hatte ihr mitgeteilt, dass ich gerne was Ruhiges hätte. Evelyn war es egal. Dem genauen Wortlaut zufolge sogar so Schnurz-Piep-Egal wie die Unterwäsche ihrer Oma.
Mir hat sie einen jungen Hengst zugeteilt, der sich als sehr süßer KWPN entpuppt. Korpiklaani, oder Korpus ist ein ziemlich lieber Kerl, zumindest beim Putzen. Ich habe ihn aus seiner Box geholt und mein Herz ist mir schon ein bisschen in die Hose gerutscht, bei seiner Schönheit. So ein Pferd zu besitzen… Nein, dazu habe ich nicht das Geld.
Entschlossen begebe ich mich mit dem gemütlichen Hengst zum Putzplatz, wo meine Mitbewohnerin schon fleißig dabei ist eine junge Araberstute zu putzen. Julia erklärt uns kurz, wo die Sättel und Trensen sind, dann weißt sie uns an in die Reithalle neben dem Parkplatz zu kommen. Korpus ist schnell geputzt und gesattelt, auch Evelyn hat keine Probleme mit ihrem Pferd, das nebenbei bemerkt Bassira heißt und eine wunderschöne braune Araberstute ist. Aber mit Vollblütern konnte ich noch nie etwas anfangen. Als wir dann fertig sind, gehen wir zur besagten Reithalle. Julia wartet schon mit einer zweiten Frau, die sich als Nina Berger und zweite Hofbesitzerin vorstellt, auf uns. Sie hat uns beiden auch Reithosen geliehen, sowie einen Helm und Reitstiefel. Die Hose ist mir natürlich etwas zu groß… Naja, nicht nur etwas, sondern etwas viel… Aber wenn ich im Sattel sitze bleibt sie hoffentlich oben. Apropos im Sattel sitzen: Ich sehe keine Aufstieghilfen in der Halle. Und das erweist sich als Problem, denn der Riese Korpus schickt sich nicht im Ansatz an, zu schrumpfen. Schließlich musste ich mir von Nina helfen lassen, indem sie eine Räuberleiter macht und mich hoch katapultiert. Ich danke ihr, während ich die Steigbügel richtig einstelle und die Zügel leicht aufnehme. Von oben ist er sogar noch größer, doch es stört mich nicht wirklich. „Reitet erstmal in Ruhe warm, dann sehen wir weiter!“, ruft Nina uns noch zu, dann setzen Julia und sie sich auf die kleine Tribüne und schauen uns zu. Es ist, als würde man eine richtige Prüfung machen. Und solche habe ich schon in der Schule gehasst. Nach einigen Runden weißt Julia uns an, eine Abteilung zu bilden, Evelyn an der Tete und ich hinter her, und dann anzutraben. Der Hengst hat schöne weiche Bewegungen und ist sehr zart im Maul, weswegen ich keine Probleme mit ihm habe. Ich achte darauf, meine Unterschenkel nicht nach vorne zu strecken, was ich mir zu meinem Leidwesen angewöhnt habe.
Nachdem wir beide auf Anweisungen von Nina und Julia einige Bahnfiguren geritten sind, galoppieren wir beide auf einem eigenen Zirkel an. Korpus hat einen schön gesprungen Galopp, der angenehm auszusitzen ist. Nach weiteren Runden in der Gangart parieren wir wieder durch. Mittlerweile ist mir schon richtig warm geworden und auch der junge Hengst schwitzt ganz schön.
„Lasst uns Schluss machen für heute!“, erlöst Julia uns dann. Ich lasse mir die Zügel aus der Hand kauen und lobe ihn ausgiebig. Er ist eine Klasse für sich, dass ist klar, doch ich bezweifle, dass ich ihn jemals bezahlen könnte. Das sage ich auch Julia und Nina, die nur nicken und meinen, dass sie noch ein wenig suchen.
Gemeinsam machen wir die beiden Pferde fertig, Eve ist hin und weg von der Araberstute und meint jetzt schon, dass sie, wenn sie genug zusammengespart hat, Bassira auf jeden Fall kaufen wird. Ich habe immer noch nicht mein Traumpferd gefunden und mittlerweile bezweifle ich wirklich, dass ich es mir leisten kann. Vermutlich gibt es mein Traumpferd noch nicht mal, denn ich bin mir nicht sicher was es sein soll. Am liebsten ein Allrounder, vermute ich jedenfalls… Und ein großes Pferd! Oder doch lieber ein Pony? Ich weiß es nicht und ein wenig Zeit zum Nachdenken habe ich ja auch noch.

„Wenn du willst, kannst du schon nächste Woche anfangen.“, wir sitzen wieder im Büro und Evelyn regelt mit Nina alles ab. Julia hat sich schon von uns verabschiedet, sie muss noch ein paar Pferde bewegen.
Da die beiden nun beschäftigt sind, erkunde ich den Hof noch einmal auf eigene Faust. Zuerst schaue ich mir die Ställe in Ruhe an. Sie sind alle groß und offen angelegt, jedes Pferd hat seine eigene große Box. Vom vermuteten Stutenstall gehe ich weiter zu den Weiden. Es gibt eine für Hengste, eine für Wallache und eine für Stuten. Ganz gemütlich schlendre ich weiter und beobachte eine Herde Jungpferde, die über die Wiesen tollt. Der ganze Hof strahlt nur so von Freundlichkeit und Lebensfreude! Irgendwie habe ich den Weg zu den Paddocks gefunden, wo Davina eben Karlos hingebracht hat. Einige wenige Pferde stehen dort und dösen genüsslich in der warmen Frühlingssonne. Alleine der leichte, kalte Wind zerstört die Illusion von Sommer. Mein Blick fällt auf eine hellbraune Stute in einem der hinteren Paddocks. Eine breite Blesse zieht sich runter bis zu ihren Nüstern, ihre großen schwarzen Augen sind von dichten Wimpern umrandet die mir nun aufmerksam zublinzeln. Wie ferngesteuert trete ich zu ihr und stehe einige Momente einfach nur da, direkt vor dieser großen Stute. Ich muss den Kopf ein wenig in den Nacken legen, um ihr in die Augen sehen zu können. Sie steht stolz da, ihre, wenn auch kurze, Mähne flattert im Wind und bläst ihr den Pony von der Stirn. Die Nüstern leicht geweitet schaut sie mich an, es zerfließt alles zu einer Ewigkeit und ich weiß genau, sie ist es. Wenn ich ein Pferd haben möchte, dann muss sie es sein. So viel geballte Schönheit in einem Pferd ist doch nicht normal! Einige Herzschläge stehe ich weiter da, beobachte sie und sie beobachtet mich. Wie eine Prinzessin. Es fehlt nur noch die Krone. Vielleicht ist sie aber auch die Aphrodite der Pferde?, überlege ich. Es könnte auf jeden Fall gut möglich sein. Ganz, langsam strecke ich eine Hand nach ihren Nüstern aus. Ganz zart pustet sie mir auf die Handfläche, schnobert daran herum und befindet mich anscheinend als geeignet, denn nun lässt sie sich von mir kraulen. Vorsichtig trete ich noch ein wenig näher, so weit, wie der Zaun es zulässt und streichle sie auf der Stirn. Ihre Ohren spielen, anscheinend weiß sie noch nicht ganz, was sie von mir halten soll.
„Na? Ist das gut so, du Schönheit?“ Wie zur Bestätigung meiner Worte brummt sie, setzt einen Hinterhuf auf die Kante und schließt langsam ihre Augen. Ganz genüsslich und ruhig. Und es fühlt sich richtig an. Es fühlt sich richtig an, die Stute zu kraulen.
„Na, hast du dich mit Marry angefreundet?“ Erschrocken blicke ich auf und sehe mich einem jungen Mann gegenüber, der nicht älter als 25 sein könnte. „Marry?“
„Die Stute, die du grade kraulst. Das ist Marry Me. Übrigens eine gute Wahl, sie ist immer sehr sanftmütig.“ Immer noch verdutzt höre ich einfach nur zu, ziehe allerdings meine Hand zurück, was der Stute keinesfalls gefällt. Sie drückt sich näher an den Zaun und versucht mich wieder daran zu erinnern, dass sie gekrault werden will.
„Ich bin übrigens Alex, ich arbeite hier.“
„Philomena, ich suche nach einem Pferd für mich.“ Ich schüttle die hingehaltene Hand und lächle ihn ein wenig schüchtern an.
„Na, Marry ist ja anscheinend begeistert von dir.“, lacht er und krault sie seinerseits. Ich schmunzle und wende mich dann wieder der Stute zu.
„Ja, sie ist die Aphrodite der Pferdewelt.“ Jetzt lacht er auf.
„Stimmt. Hast du schon mit Julia oder Nina gesprochen? Die beiden überlassen sie dir bestimmt.“
„Meinst du? Ich weiß gar nicht, ob ich sie überhaupt jemals bezahlen könnte…“
„Ach, wenn nicht, arbeitest du noch ein wenig bis du genug zusammengekratzt hast.“
„Danke für die Aufmunterung.“, erwidere ich grundehrlich. Er ist wirklich ein netter Kerl, anscheinend gibt es in Hofling nur nette Kerle, was mir sogar ein wenig entgegen kommt.
„Ich bin eigentlich nur vorbeigekommen, weil ich Marry reinholen soll. Kommst du mit?“ Ich nicke, worauf er in den Paddock geht, einen Strick an das Halfter meines Traumpferdes macht und dann mit ihr wieder herauskommt.
„Hier.“, er drückt mir den Strick in die Hand und geht dann einfach vor.
„Warte!“ So schnell es geht laufe ich mit der Stute hinter ihm her, bis wir ihn eingeholt haben. „Wo muss sie denn hin?“ „Ich zeig es dir.“ Ich folge ihm zu einem der Ställe, wo er ungefähr auf der Mitte der Stallgasse stehen bleibt und auf eine Box deutet. Tatsächlich steht dick und fett „Marry Me“ auf der Tür. Ich führe die Stute herein und versuche dann, ihr das Halfter über die Ohren zu ziehen, doch sie macht sich immer größer und größer und ich komme mir immer kleiner vor.
„Das ist nicht lustig!“, rufe ich empört, als Alex´ Lachen hinter mir erklingt.
„Für dich vielleicht nicht, aber für mich! Ey, Chris, komm her und sieh dir das an!“
Dieser Vollidiot! Ich höre Schritte auf der Stallgasse, dann ein weiteres Lachen, was ankündigt, dass dieser „Chris“ dazu gekommen ist.
„Wer ist denn das?“
„Eine neue. Philomena heißt sie.“
„Und wieso versucht sie, Marry das Halfter abzumachen?“
„Ich habe sie eben bei ihr am Paddock gefunden und habe ihr dann erlaubt Marry reinzuführen.“
„Wirklich? Normalerweise ist Julia doch immer bei den Neuen…“
„Ich weiß, sie hat ein wenig verloren gewirkt, also habe ich mich ihrer angenommen.“
„Sie ist zufälligerweise anwesend! Könnte mir jetzt bitte irgendjemand helfen?“
„Ach, dass wissen wir doch, Philomena-Schätzchen. Und nö, dass sieht gerade zu lustig aus.“
„Ihr Spinner! Vollidioten! Stall-Heinis! Helft mir jetzt sofort, oder ich verpetze euch bei Julia und Nina!“, sage ich leicht empört und doch spaßeshalber.
„Oha, ich glaube sie ist böse.“, meint dieser Chris dummerweise, was mich noch wütender macht.
„Glaub was du willst! Wenn mir nicht sofort einer… Hey! Finger weg!“
Ich habe in meiner Wut gar nicht mitbekommen, das Chris hereingekommen ist, mich wie einen Sack Kartoffeln hochgehoben hat und sich so dreht, dass ich zu Marry schaue.
„Kommst du nun dran?“, fragt er fast desinteressiert.
Alex lacht schallend los, während ich mich noch von meinem Schock erhole.
„Lass mich sofort runter, du ungehobelter Blödmann!“ Ich trommle wild auf seinen Rücken ein und strample mit den Füßen.
„Oh, frech wird sie auch noch! Jetzt mach endlich das verdammte Halfter ab und dann lasse ich dich wieder runter.“ Mir ist klar, dass ich dem nur nachgehen kann, sonst komme ich nicht wieder auf den Boden, doch irgendwo bin ich auch ein Sturkopf und denke gar nicht daran.
„Lass mich erst runter!“
„Mach erst das Halfter ab, alleine kommst du doch da nicht ran.“
„Ich suche mir wo anders Hilfe, jetzt lass mich runter!“, ich trommle immer noch auf seinen Rücken und winde mich in seinen Armen wie ein Fisch im Netz.
„Wie du willst. Alex, mach das Halfter ab ich muss zum Reitplatz.“
„Was wird das?“, frage ich misstrauisch und höre kurz damit auf, ihn zu hauen und wende mich stattdessen zu gut es geht zu ihm um.
„Du wolltest das Halfter nicht abmachen, also lasse ich dich auch nicht runter. Und ich muss noch ein wenig arbeiten.“
„Wie jetzt?“
„Das heißt so viel wie „Du kommst da nicht mehr runter!“.“
„Idiot! Blödmann! Karottenkopf! Stümper! Raudi!“, ich belege ihn mit allen Schimpfwörtern, die mir auf Anhieb einfallen und trommle wieder weiter, doch er geht ungerührt aus der Box, die Stallgasse runter und dann auf den Hof.
„Wag es nicht! Hör auf mit dem Blödsinn und lass mich runter!“ Mein Herz rast, meine Gedanken fliegen. Ich sehe diesen Kerl zum ersten Mal, eigentlich habe ich ihn noch gar nicht richtig gesehen, doch schon bringt er mich zur Weißglut! Dieser Mistkerl! Wenn er mich nicht sofort runterlässt, werde ich ihm wohl die Hände brechen müssen. Immerhin bin ich nicht nur das kleine Mädchen, das süß und lieb ist, nein! Ich kann auch meine Krallen ausfahren! Und er wird es gleich zu spüren bekommen, darauf verwette ich meine heiß geliebten Haare!
„Hilfe! Hilfe! Ich werde Ge-Philomena-nappt!“, schreie ich und haue wieder mit voller Kraft auf ihn ein, was aber zu meinem Bedauern immer noch nichts bewirkt.
„Chris! Flirtest du da etwa? Hatten wir das nicht besprochen!“
„Davina! Ich… Es war ein Spaß, Alex er…“
„Alex hier, Alex da! Du Schwein! Jetzt lass sofort Philomena runter und komm mir nicht mehr unter die Augen!“, Davina steht aufgebracht neben einem Pferd, dass fertig mit einem Westernsattel gesattelt ist und die Situation aufmerksam beäugt. Würde ich nicht gerade wie ein Kartoffelsack über den Schultern dieses Chris hängen, hätte ich es vermutlich stark bewundert, doch so kann ich mich nicht darauf konzentrieren.
„Davi, bitte!“
„Nein! Hör auf, zu meinen, ich könnte dir immer wieder verzeihen! Jetzt lass sie endlich runter!“
„Genau, Davina! Mach ihn fertig, den Vollidioten!“, feure ich sie atemlos von meinem Gekreische und den vielen Flüchen an. Einen kurzen Moment blitzt Belustigung in ihren Augen auf, dann ist sie wieder kühl und beobachtet, wie Chris mich ganz langsam zurück auf meine Füße setzt. Ich schaue böse zu ihm auf, klopfe mir unsichtbaren Staub ab und gehe zu Davina, meiner Retterin. Doch bevor ich das tue, trete ich ihm feste gegen das Schienbein. „Das dafür, dass du mich hochgehoben hast und das,“ Ich verpasse ihm eine Ohrfeige, auch wenn diese nicht so stark ist, wie ich gehofft hatte. „dafür, dass du mich nicht runtergelassen hast!“ Woher nehme ich nur den Mut… Dann kehre ich ihm den Rücken zu, der lachende Alex ist hinter uns hergekommen und sieht so aus, als würde er nicht wissen ob er mich bestaunen oder Chris auslachen soll.
„Fiffi! Davi! Bitte!“ Er hält sich immer noch die schmerzende Wange und sieht aus wie ein geprügelter Hund.
„Fiffi?“
„Sicher, von Philomena…“
„Fiffi!? Ich bin doch kein Hund!“, wutentbrannt drehe ich mich wieder zu ihm um und hätte ihm beinahe noch eine Ohrfeige verpasst, doch Davina hält mich zurück.
„Ist gut. Er ist schon genug damit gestraft, dass ich ihn ignorieren werde.“ Chris schaut sie aus Treudoofen Augen an, denen ich sofort vergeben hätte, doch Davina bleibt stark, wendet sich ab, greift nach meinem Handgelenk und zieht mich mit fort.

„Es tut mir wirklich Leid, Davina, ich wollte nicht, dass ihr jetzt Stress habt!“
„Ach, schon gut. Er kann alte Angewohnheiten einfach nicht absetzen.“
Wir sitzen auf dem Koppelzaun einer hinteren Weide und beobachten eine Gruppe junger Hengste beim spielen. Meine Beine baumeln in der Luft und ich könnte hier ewig sitzen bleiben. Schöner wäre es natürlich noch, wenn ich meinem Pferd beim spielen zuschauen könnte. Und noch schöner wäre es, wenn dieses eigene Pferd Marry wäre. Ich habe einen richtigen Narren an der Stute gefressen.
„Tut mir trotzdem Leid. Du weißt auch nicht zufällig, wo Evelyn ist? Sie wollte mich eigentlich abholen kommen, damit wir nach Hause gehen können.“
„Vielleicht ist sie ja noch bei Julia und Nina? Ich muss jetzt auch los, zuhause wartet noch ein Hund und ein Hamster auf einen Spaziergang und Salat.“
„Lass mich raten!“, grinse ich sie an. „Der Hund kriegt den Salat und mit dem Hamster gehst du spazieren!“
Sie grinst zurück. „So war das gedacht!“
Lachend laufen wir noch ein Stück zusammen, bis wir uns am Stutenstall trennen und ich mich erneut auf den Weg zum Büro mache.

„Wie jetzt? Sie ist einfach ohne mich gegangen?“
„Ja, wir dachten du wärst schon weg.“, Nina ordnet gerade ein paar Unterlagen, während ich fassungslos im Raum stehe. Sie ist einfach ohne mich nach Hause gegangen!
„Wenn du Lust hast, kannst du auch noch länger bleiben! Irgendwo gibt es immer Arbeit, bei der du helfen kannst! Und wolltest du dir nicht ein Pferd aussuchen?“
„Ja, eigentlich schon, ich…“
„Weißt du was? Ich hole schnell meinen Night Baron und du nimmst Queen of Glory und dann reiten wir einen schönen hohen Springpacours! Du hast davor doch keine Angst, oder?“
Ich lächle sie an. Nina ist mir, genau wie die anderen vom Hof sofort sympathisch. Sie wirken alle, wie eine riesige Familie und tief in mir drin spüre ich das Verlangen, auch dazu zu gehören.
„Gerne! Zuhause würde ich eh nur rumgammeln, da reite ich lieber mit dir!“
„Super! Dann los, ich zeig dir, wo du Queeny findest.“

Die Stute ist wortwörtlich ein Traum. Schon beim Putzen war sie unsagbar lieb und ruhig, hat sich genüsslich streicheln lassen und auch jetzt auf dem Weg zur Reithalle wirkt sie noch ruhig und entspannt. Unter dieser Fassade vermute ich eigentlich keinen Hochleistungssportler, doch Nina meinte, dass sie eines der besten Springpferde des Hofes sei. Ich muss mir wieder von der Braunhaarigen in den Sattel helfen lassen, denn zu meinem Bedauern ist Queeny nicht viel kleiner als Korpus oder Marry. Der weiße Hengst, auf dem Nina sitzt, äugt immer wieder sehnsüchtig zu der Stute im weißen Fellkleid herüber, doch seine Reiterin ermahnt ihn, dass sie nicht für ihn bestimmt ist.
Alex, dem ich immer noch nicht verziehen habe, dass er mir nicht geholfen hat, wurde von ihr angewiesen einige Sprünge aufzubauen, um die wir nun im Schritt herum reiten.
Ich lasse Queeny die Zügel lang und verstelle noch einmal die Steigbügel, ehe ich nach zehn Minuten langsam antrabe. Sie hat sehr schöne Gänge und ich spüre schon bei der ersten Zügelverbindung, wie zart sie im Maul ist. Auch reagiert sie gut auf die Schenkel und Gewichtshilfen, mit denen ich sie zwischen den Hindernissen herlenke. Und doch zieht sie immer wieder auf die Sprünge zu, anscheinend kann sie es gar nicht erwarten wieder zu springen. Irgendwann galoppiere ich sie an, ganz leicht lässt sie sich reiten und ihre Sprünge unter mir zeugen von einer starken Hinterhand.
„Kreuz frei!“, ruft Nina und steuert mit Night Baron das Hindernis an, dass nun ungefähr auf A-Höhe liegt. Mit einem kleinen Hopser ist der Hengst herüber und Nina klopft ihm zufrieden den Hals. „Jetzt du!“ Ich nicke, fasse die Zügel noch einmal nach und reite Queeny dann auf das kleine Hindernis zu. Sie spitzt die Ohren und verlängert ihre Galoppsprünge, doch habe ich nicht das Gefühl, mir würde die Kontrolle entzogen. Mit einem großen Sprung sind wir auch schon drüben und ich lobe sie erleichtert.
Wir springen ein paar Mal hin und her, dann noch einige Steilsprünge auf L-Höhe und einen Oxer auf A. Schließlich weißt Nina Alex an, alles auf M zu erhöhen, während wir den Pferden eine kurze Pause gönnen. Schließlich reiten wir den ganzen S-Pacours ab. In meinem Magen grummelt es, wie so oft an diesem Tag, doch ich unterdrücke die leichte Angst, nehme entschlossen die Zügel auf und treibe die Stute auf das erste Hindernis zu. Von da an, als wir diese Grenze passiert haben, gibt es nur noch Queeny und mich und die Hindernisse. Die geballte Kraft und Eleganz unter mir, die sie doch so leicht steuern und halten lässt. Es scheint, als wisse sie genau wo sie länger werden muss oder wo sie Tempo raus zunehmen hat. Und doch sitze ich nicht einfach nur auf ihrem Rücken, sondern helfe ihr auch so, den richtigen Absprung zu finden und leite sie zum nächsten Sprung. Als der Tanz mit den Stangen dann vorbei ist, bin ich immer noch leicht benommen und muss tief ein und ausatmen, da ich unwissentlich die Luft angehalten habe.
„Das war super! Lass uns Schluss machen.“ Ich nicke immer noch nicht in der Lage zu sprechen und lasse mir die Zügel aus der Hand kauen. Wohlig streckt sich die Schimmelstute, während Alex die Hindernisse wieder abbaut. Ich habe kein Wort mehr mit ihm geredet, auch Davina straft ihn und Chris mit Ignoranz. Auch Nina hat es mitbekommen, die dem jungen Mann nun scharf befiehlt, den ganzen Hengststall auszumisten und wenn es nicht bis zum Abend fertig sei, könne er sich auf was gefasst machen.
Irgendwie tut er mir ja auch Leid, aber nicht so sehr als dass ich ihm helfen würde. Zusammen mit Nina verlasse ich die Reithalle wieder, sattle Queeny am Putzplatz wieder ab und rubble sie noch ein wenig trocken, ehe ich sie wieder in den Stall bringe. Schnell ziehe ich die Reithose wieder aus und schlüpfe in meine Jeans, so schnell, dass niemand plötzlich reinkommen kann. Glücklich und immer noch auf Wolken schwebend bedanke ich mich bei Nina und verabschiede mich schließlich von ihr. Doch bevor ich gehe, muss ich ihr versprechen spätestens in drei Tagen wieder zu kommen. Und da sage ich nur zu gerne zu!
Den Weg zum Dorf habe ich mir glücklicherweise gemerkt und von dort aus würde ich auch leicht wieder zum Haus zurückfinden. Erst jetzt auf dem Heimweg bemerke ich die Müdigkeit, die in meinen Knochen sitzt. Es war wahrscheinlich keine gute Idee so viel zu reiten, nachdem ich gestern den ganzen Tag nur gesessen habe. Den weiteren Weg quäle ich mich langsam voran, in dem Gewissen, dass mich zuhause vielleicht eine Ladung Pfannekuchen erwartet. Ich bin schon kurz davor, aufzugeben und zum Hof zurück zu gehen, als ich die Bank sehe. Sitzen! Mit einem Plumpsen lasse ich mich fallen und entlaste meine Müden Beine. Nur kurz ausruhen, dann gehe ich weiter… Doch schon bei dem Gedanken bin ich eingeschlafen.

„Hey! Bist du tot oder was?“ Etwas rüttelt an meiner Schulter und ich grummle nur etwas für mich selbst unverständliches. „Nichts da! Steh endlich auf, Schlafmütze!“
Mühsam öffne ich die Augen und sehe mich einem anderen, hellblauen Augenpaar gegenüber.
„Bist du mein Prinz?“
„Was?!“
„Wie bei Schneewittchen und Dornröschen… Bist du gekommen, um mich zu holen und in dein Königreich zu bringen?“, antworte ich, immer noch leicht benommen.
„Äh, ja! Sicher! Ähm… Äh…“ Er kniet vor der Parkbank, doch trotzdem muss ich zu ihm aufschauen. Er ist sicher fast so groß wie Raven, doch ein paar Zentimeter wird er schon kleiner sein.
„Und wo ist das Pferd?“
„Welches Pferd?“, fragt er, immer noch leicht neben der Spur und fährt sich nervös durch die braunen Haare mit den vielen Strähnen.
„Na der Schimmel! Jeder Prinz hat einen Schimmel!“
„Sicher, äh, aber… ähm… Mein Schimmel, weißt du, der… Äh…“, er kratzt sich verlegen am Hinterkopf, doch dann hellt sich seine Miene auf und er sagt: „Mein Schimmel ist gerade in Rente gegangen und ich habe noch keinen Nachfolger gefunden!“
„Das ist ja blöd.“, murmle ich und schließe die Augen wieder.
„Wieso?“
„Na, ich hatte mich schon so auf einen großen stattlichen Hengst gefreut, doch was bekomme ich? Dich! Als hätte ich einen Schimmel nicht verdient!“, brumme ich. Einen Moment sieht er mich entsetzt an, dann legt sich ein Lächeln um seinen Mund.
„Komm, Prinzessin, ich bringe dich nach Hause.“
„Du meinst wohl, in dein Schloss! Kriege ich auch schöne Kleider?“, Ich bin immer noch nicht richtig zu mir gekommen und schwebe zwischen einer Fase aus Traum und Realität. „Sicher, komm.“ Er legt einen Arm um meinen Rücken und den anderen unter meine Knie, dann hebt er mich hoch, als wäre ich nicht schwerer als ein Stück Papier. Warum sind alle nur so stark? Erst Chris, der mich einfach hochheben kann, jetzt dieser Prinz! Ich muss dringend mehr essen, wenn ich nicht die ganze Zeit durch die Gegend getragen werden will! Wobei das ganze natürlich auch seine Vorteile hat…
In meinem Kopf dreht sich immer noch alles, es zerfließt in eine dickflüssige Masse und hüllt meinen Verstand ein, sodass ich keinen klaren Gedanken fassen kann. Das einzige, was ich fühle, ist das heben und senken einer Brust an meinem Kopf und der viel zu schnelle Herzschlag meines Prinzen. Und kurz darauf bin ich auch wieder eingeschlafen.

„Danke, Dani! Ich habe mir schon Sorgen gemacht!“, höre ich eine gedämpfte Stimme.
„Ach, euer Haus lag doch eh auf dem Weg. Ich hätte ja schlecht einfach an ihr vorbei gehen können.“, antwortet eine tiefere und männlichere Stimme. Um mich herum ist es warm und weich und ich will am liebsten einfach weiterschlafen. Woher kommt eigentlich diese plötzliche Müdigkeit? Vermutlich hat mir irgendjemand etwas unter mein Essen gemischt! Den Bastard werde ich mir noch holen, der das gemacht hat! Ich kuschle mich tiefer in die Wärme, verdränge die Stimmen und versinke wieder in meiner Traumwelt, in der ich mit pinken, fluffigen Einhörnern um die Wette fliege.

Mein Magen meldet sich knurrend, gerade in dem Augenblick, in dem ich den ersten Preis entgegengenommen habe und verächtlich auf Fluffy Sunshine herunterschaue, meine böse Nebenbuhlerin. Mühsam schäle ich mich aus der zerwühlten Decke und blicke mich im dunklen Zimmer um. Es ist eindeutig meines, ich kann die schemenhaften Umrisse meiner Möbel erkennen. Langsam setze ich mich auf und starre auf den Wecker, der grade mal 3 Uhr morgens anzeigt. Während ich aufstehe, schaue ich auf mich runter. Ich trage immer noch den Pulli, doch meine Jeans wurde gegen eine kurze Schlafhose getauscht. Jemand muss mich umgezogen haben, ich hoffe nur, dass es Eve war. In meinem Kopf dreht sich alles, als ich langsam die Treppe runtertapse und in die Küche gehe. Die Fließen sind kalt unter meinen Füßen, doch es ist eher ein angenehmes Gefühl. Als ich das Licht einschalte, das grell in meine Augen scheint und mich für einen kurzen Augenblick erblinden lässt, starre ich lächelnd auf den Teller mit Pfannekuchen herunter. Eve ist doch die Beste! Sie sind zwar schon kalt, doch auch so schmecken sie noch fantastisch. Wenn ich doch nur so kochen könnte, wie Eve es kann! Oh, ich würde mir den ganzen Tag essen machen und vermutlich gar nicht mehr aus dem Haus gehen! Nur essen! Doch irgendwann würde es langweilig werden und ich würde immer dicker und dicker werden, überlege ich. Also ist es vielleicht doch keine so gute Idee. Nachdem ich mir den letzten Pfannekuchen in den Mund gestopft habe, schlurfe ich die Treppe wieder herauf und gehe zurück in mein Zimmer. Die Einkaufstüten von heute Morgen stehen am Fußende meines großen Bettes. Ich kuschle mich wieder unter die Bettdecke und lasse mich langsam wieder vom Schlaf übermannen. Übermorgen kommt Raven mich besuchen, dass wird bestimmt lustig! Ich will ihn unbedingt Eve vorstellen. Und ich will ihm die schöne Stute vom Reitstall zeigen. Die, die es mir so angetan hat. Schließlich träume ich wieder von Fluffy Sonnenschein und dem schönen Hopsi Rainbow, der mit mir über eine schöne Wiese galoppiert, während die Blöde Fluffy nur sauer zuschaut und ganz angefressen zu uns glücklichem Pärchen starrt.

#2 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Lisa 11.03.2014 00:56

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Wow, super Bericht!!
Dein Schreibstil gefällt mir richtig gut, und jetzt, wo du neu angefangen hast, noch besser :)
Vorallem am Anfang bei der Szene mit Dani musste ich lachen - und das ist was besonderes, normalerweise zeige ich beim lesen nach außen hin keine "Emotionen".. mein freund hat mich schon schräg angeschaut^^

alles andere ist auch schön beschrieben, es macht spaß, zu lesen, und ich freue mich auf mehr :)
Ab jetzt dürfen Lucy & ich ja auch bewerten, also mache ich das gerade mal ;)

Ausführlichkeit: 50/50
Personen: 24/30 (Philomena, Evelyn, Dani, Davi, Nina, Julia, Alex, Chris)
Schicksal des aktuellen Monats: 10/20
Aufgabe des aktuellen Monats: 10/10
Handlung: 42/50
Gesamt: 136/160

76 + 136 =212

1.Level ab 90 Punkten: Du erhälst ein Outfit aus der Boutique (Oberteil, Hose, Schuhe)
2.Level ab 170 Punkten: Du erhälst ein Kleid aus der Boutique

Soo... das wars, oder hab ich was vergessen?
ich glaube nicht^^

also: weiterschreiben bitte!

#3 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Philomena 11.03.2014 15:06

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Danke!!! Das ging aber schnell ^^ Ich hatte auch echt Spaß dabei, den Bericht zu schreiben und Evelyn hat ihn auch Betagelesen, dabei mussten wir selber auch lachen :P Die Szene mit Dani finde ich auch sehr schön meinerseits, weil sie einfach so schüchtern ist und ich das eigentlich genau so haben wollte ^^ Normalerweise gelingt es mir nicht, so zu schreiben, wie ich will, dass wird dann alles Müll... Ich schreibe jetzt auch fleißig am nächsten, doch vorher muss ich noch für einen anderen VRH einen schreiben, was aber schnell geht da dort nicht viel passieren soll ^^

#4 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Lucy 11.03.2014 16:22

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Das könnte ich nicht 2 verschiedene VRH Gleichheit mit solche Berichten. Wenn es nur Trainingsberis sind, geht das gut, aber wenn es auch eine wirkliche Story hat... Nee dann gibt es grobe Verwechslungen Zumindest bei mir ^^

#5 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Fiona 11.03.2014 16:54

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Fuego würde nie!... okay doch... :D

#6 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Philomena 11.03.2014 20:16

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Ja, ich dachte mir noch so "Ob das für sie in Ordnung ist?" Fand es dann aber eine zu lustige Situation, wie du mit abstehenden Haaren und gehetzt über den Hof läufst und er mit ruhiger Gelassenheit auf dich zukommt so nach dem Motto "Hab nix gemacht!" xD

Lucy: Das ist für mich gar nicht so schwer, sowass ist mir schon immer leicht gefallen ^^ Z.B. erinnere ich mich jetzt auch noch an Bücher oder Geschichten, die ich schon als Kind gelesen habe oder von letztem Jahr und so... Alles kann ich mir merken, nur so verflixte Vocabeln und so nicht...

#7 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Lucy 11.03.2014 20:34

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So jetzt habe auch ich ihn noch gelesen!

Die Stelle stelle ist so genial. XD "Hilfe! Hilfe! Ich werde Ge-Philomena-nappt!" Ich musste laut lachen und das kommt selten vor! :D

#8 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Fiona 11.03.2014 21:16

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Ich fands witzig. :D

#9 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Philomena 12.03.2014 16:23

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Echt? Du musstest LACHEN? Ne, also das geht ja gar nicht, Lucy! Ich war mir erst nicht ganz sicher, ob ich Ge-Philomena-nappt oder Gekidnappt (oder wie auch immer man das schreibt, Word hätte es mir verraten) schreiben soll, habe mich aber dann für das erste Entschieden...

#10 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Nina 15.03.2014 19:23

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Philomena, also das war einfach Wahnsinn! Dein Bericht gehört zu den Besten die ich bisher gelesen habe!
Hatte ihn mir wegen den positiven Kommentaren durchgelesen mit hohen Erwartungen und diese wurden definitiv erfüllt! Du hast wirklich Talent, das muss man dir lassen. ;)
Ich mag deine flüssige Schreibart und das du die verschiedensten Wörter oder Redewendungen einbaust.
Es war toll das du dich auf einige Leute hier bezogen hast und das du deinen Bericht durch Witze aufgelockert hast. Du hast alles wunderbar beschrieben und ich kann dir nur ein dickes Fettes Lob da lassen!
Es war alles einfach Super! :D

Bei dieser Stelle hier: "Ganz zart pustet sie mir auf die Handfläche" Hab ich übrigens "Ganz zart pupste sie mir in die Handfläche gelesen" bzw. ich lese es ständig wenn ich es sehe XD
Ein riesen Lachflash meinesteits hellte das Zimmer auf. ;D

#11 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Lucy 15.03.2014 21:30

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Ja ich finde den Beri auch toll - andere spitzen Beris die ich bis jetzt gelesen hatte, waren eher in Richtung melancholisch, traurig, deprimierte etc. und das ist er der erste so gute mit so viel Humor!

#12 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Nina 15.03.2014 21:39

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Da hast du recht ;D

#13 RE: #2. Die Geschichte von Fiffi, Fluffy Sunshine und Schneewittchen... von Philomena 16.03.2014 11:27

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Wow ich... Ich weiß nicht, was ich sagen soll.... Ich.... Du findest ich habe Talent?... Ich bin immer noch ganz geschockt... Fettes Lob... Ich habe noch nie ein "Fettes" Lob bekommen... Ich bin immer noch ein wenig durcheinander...

Mein Bruder hat mich grade ganz blöde angeguckt, weil ich wegen dem "ganz zart angepupst" total lachen musste :D Es freut mich wirklich sehr, dass euch der Bericht gefällt *-* Einer der Besten... Ich... Tut mir leid, ich bin total am Stottern... Ich ... Ich schreib dann mal schnell weiter ^^

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