#1 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lisa 27.03.2014 14:48

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Es fing alles bei der ersten Reitstunde am Morgen an. Ich hatte es geschafft, den ganzen Morgen nur einmal Robby's Rücken beim Joggen zu sehen, und ihn sonst gemieden. Auch in meiner Gruppe war er nicht, und so war ich optimistisch, dass der Tag ganz gut werden würde.
Beim warmreiten war Kiss so locker und eifrig wie immer, und ich genoß das Gefühl ihrer federnder Tritte und der vertrauensvollen Verbindung, die ich zum Pferdemaul hatte. Dann ließ der Maestro mich aussitzen und einige Lektionen wie Volten, aus dem Trab anhalten, Schenkelweichen, Galopp-Tempiübergänge und so reiten. Kiss arbeitete wunderbar mit, doch plötzlich verkrampfte sie sich stark, hob den Kopf gestreßt hoch und blieb stocksteif stehen. Sie rollte mit den Augen und spannte jeden Muskel im Körper an.
„Hey, Kiss, was ist denn?“, fragte ich sie besorgt und streichelte beruhigend ihren Hals. Sie wich zurück und fing an zu tänzeln. Sprang zur Seite weg, stieg leicht in die Luft und tänzelte, mit hoch erhobenen Kopf und angelegten Ohren.
„Steig ab!“, rief der Maestro mir zu, als Kiss' Eskapaden immer schlimmer, und somit auch gefährlicher wurden. Rasch sprang ich ab und hielt ihre Zügel fest in der Hand, während sie sich immer mehr aufregte. Der Maestro war im Nu bei mir, und Tom, der es sich zur Angewohnheit gemacht hatte, ab und an bei meinen Reitstunden zuzusehen, kam vom Rand zu uns gerannt.
Kiss regte sich derweil so dermaßen auf, dass ich sie kaum noch alleine festhalten konnte, und der Maestro von der anderen Seite ins Reithalfter packen musste, um sie zu bändigen. Sie rollte mit den Augen, knickte ein, drehte sich immer wieder zu ihrem Rücken um und stampfte mit den Hufen auf. Dann versuchte sie wegzurennen, wurde aber von uns festgehalten, wollte sich immer wieder hinlegen.
„Oh Gott, was hat sie denn?“, rief ich verzweifelt.
„Mach den Sattel ab, Tom“, wies der Maestro an. Tom beeilte sich, den Gurt zu öffnen und zog Kiss den Sattel ab. Auf ihrem Rücken war komisches weißes Zeug, dass sich mit ihrem Schweiß vermischt hatte.
„Scheiße, das ist ja Juckpulver!“, rief Tom aus. Kiss schüttelte sich und versuchte wieder, sich hinzulegen.
„Tom, Lisa, wascht sie ganz schnell ab, das brennt wie verrückt in Verbindung mit ihrem Schweiß, los!“
Tom beeilte sich, Kiss an der anderen Seite zu nehmen, und so führten wir gemeinsam das sich wie wild gebärdende Pferd vom Platz.

Als das Zeug von ihr Abgewaschen war, blieb der panische Blick in Kiss' Augen, aber sie wurde ruhiger. Sie verstand nicht, was das war, und war darauf vorbereitet, dass es wieder anfangen würde.
„Und jetzt?“, fragte ich Tom ratlos. Der zuckte mit den Schultern.
„Hmh, wie wärs wenn wir sie erst mal trocken führen, und dann schaun wir mal. Weiterreiten solltest du wohl jetzt besser nicht.“
Also fingen wir an mit Kiss im Schritt das Kloster zu umrunden. Ich konnte sie zwar wieder alleine führen, aber Tom ging zu Sicherheit nochmal mit.
„Aber wie zum Teufel kommt so ein Zeug auf ihren Rücken? Beim putzen war das garantiert noch nicht da!“, regte ich mich auf.
„Es muss auf der Satteldecke gewesen sein, in dem Lammfell. Irgendjemand hat es scheinbar auf euch beide abgesehen, und ihr das Pulver ins Lammfell gestreut. Aber wer würde so etwas tun? Vorallem haben ja nur die Pfleger und die Reiter Zutritt zum Stall, alle fremden Personen, die hier auf dem Klosterhof auftauchen, werden sofort wieder weggeschickt!“
Georgina!, schoss es mir sofort durch den Kopf. Aber laut sagte ich es nicht, ich wollte keine falschen Anschuldigungen äußern. Nur wer würde sonst so etwas tun? Selbst Robby, mit dem ich ja erst vor ein paar Tagen Schluss gemacht hatte, würde so etwas nie tun. Außerdem war er ja nicht böse auf mich, er hatte gar keinen Grund dazu, schließlich war ER es, der unsere Beziehung kaputt gemacht hatte, und das wusste er auch. Also blieb nur Georgina...
„Die Einzige, der ich so etwas gemeines zutrauen würde, wäre Georgina“, sprach Tom meine Gedanken laut aus, und ich stimmte ihm zu.
„Aber das können wir nicht beweisen, und dem Maestro gegenüber können wir ohne Beweise nicht so eine Vermutung darlegen. Georgina ist schließlich eine seiner besten Schülerinnen, er würde uns nie glauben!“, überlegte ich.
„Also müssen wir es beweisen!“, bestimmte Tom.
„Wie denn? Willst du Fingerabdrücke vom Sattel nehmen, oder wie?“, fragte ich sarkastisch. Noch vor zwei Wochen war Georgina Kiss selbst noch jeden Tag geritten, selbst wenn man Fingerabdrücken nehmen könnte, würde der Plan nicht aufgehen.
„Quatsch, ich meinte, wir könnten sie ja unaufällig bisschen unter die Lupe nehmen, wer weiß, was sie noch geplant hat, um dir die letzten zwei Tage zur Hölle zu machen!“
Und so schmiedeten wir den Plan, wie wir Georgina beobachten könnten. Während ich reiten war, könnte Tom immer übernehmen, und beim morgendlichen Joggen und den Essenszeiten würde ich den Part übernehmen. In unserer freien Zeit würden wir uns dann gemeinsam auf die Lauer legen.

Aber als erstes holte ich Kiss' Sattel vom Reitplatz ab.
„Geht es Kiss besser?“, erkundigte sich der Maestro, der weiterhin Unterricht gab.
„Ja, alles wieder gut. Direkt nach dem Waschen war sie schon ruhiger, und jetzt frisst sie in Ruhe ihr Heu“, erzählte ich ihm und nahm den Sattel hoch, der von unten mit dem weißen Pulver voll war.
„Ich nehme an, du hast keine Erklärung, wie das Zeug da hin kommt?“, fragte mich der Maestro, und ich schüttelte den Kopf. Während der Maestro weiter Unterricht gab – uns ich bestimmt seine eigenen Gedanken über den Vorfall machte, und selbst Konsequenzen daraus ziehen würde – marschierte ich zum Stall zurück. Tom war nicht mehr da, also rief ich ihn an.
„Hey, wo bist?“, fragte ich ihn.
„Ich bin vor Georginas Fenster, komm schnell her!“, flüsterte Tom ins Handy und legte wieder auf. Rasch machte ich mich auf den Weg zu den Zimmern, und lief geduckt unter den Fenstern entlang. Wo war nur Georginas Zimmer? Ich lief um die nächste Ecke, und traf dort auf Tom, der unter einem geöffneten Fenster kauerte.
„Psst“, machte er und legte die Hand auf die Lippen. Ich hockte mich unter das Fenster und hörte Georginas Stimme. Hinter uns war der Wald, und Georgina fühlte sich scheinbar ungestört.
„Ja, ja, ist alles erledigt. Die haben ganz schön geschockt geguckt, sag ich dir!“, kicherte sie. Dann war eine kurze Pause, bevor sie weitersprach. Sie telefonierte scheinbar mit jemandem.
„Genau dass muss ich verhindern, sonst wird das nix mehr. Ich versuche es heute Nachmittag mit den Gamaschen und weniger Pulver, damit es nicht auffällt. Sie sollen denken, dass es an dem Pferd liegt, und nicht an äußerer Einwirkung. Das war heute morgen zu viel, sie haben es sofort gesehen. Ich ruf dann noch mal an, und erzähle dir wies geklappt hat“
Sie schien aufzulegen und den Raum zu verlassen, also schlichen Tom und ich uns von dem Fenster weg und gingen in mein Zimmer, Krisensitzung halten.
„Okay, sie will das also nochmal machen“, erörtete Tom, als es an der Tür klopfte.
„Lisa?“ Es war Emma.
„Komm rein!“, rief ich, und sie trat ein.
„Alles klar? Ich hab das von dir und Kiss gehört und mir Sorgen gemacht, wo doch erst mit Robby Schluss ist, und jetzt das..“
„Das ist lieb von dir. Und es ist wirklich nicht alles in Ordnung.. Tom, ich glaube wir können sie einweihen“, meinte ich und sah fragend zu ihm rüber. Er nickte, und ich erklärte Emma von unserem Verdacht und dem eben belauschten Gespräch.
„Also führt Georgina irgendwas im Schilde und will irgendetwas, von dem wir nicht wissen was, verhindern, richtig?“, wiederholte Emma, und Tom und ich nickten.
„Na, dass müssen wir wiederrum verhindern, oder?“, fuhr sie fort.
„Jap. Als erstes muss ich andere Gamaschen nehmen, als vorgesehen, wenn ich heute Nachmittag reite. Aber dann muss jemand bei Georgina sein, um zu schauen, was sie als nächstes macht und wie sie darauf reagiert, dass ihr Plan nicht aufgegangen ist.“
„Alles klar. Ich kann sie beobachten, ich habe heute nicht mehr viel zu tun. Jetzt wird wahrscheinlich nichts mehr passieren, bis heute Nachmittag, wenn sie die Gamaschen präpariert“, erklärte Tom.
„Schade, dass die Sattelkammer kein Fenster oder so hat, sonst könnten wir Beweisfotos machen, wenn Georgina die Gamaschen mit dem Pulver bestreut“, bedauerte Emma.
„Tja, wir müssen sie einfach weiter beobachten und ihr einen Schritt voraus sein“, entschied Tom, und so wurde unser Plan in die Tat umgesetzt.

Am Nachmittag schnappte ich mir die Gamaschen von Crescendo, und zog sie Kiss an.
„So meine Hübsche, jetzt wird dir nichts mehr passieren“, versprach ich ihr und streichelte über ihren Hals. Aufmerksam schaute sie mich an und stupste dann meine Schulter sachte mit der Nase an. Ich gab ihr ein Leckerli, dann zog ich ihr ihre Trense an und führte sie nach draußen.
Unentwegt grübelte ich darüber, was Georgina wohl gemeint hatte, was sie unbedingt verhindern wollte, aber ich kam einfach nicht dahinter.

Die folgende Reitstunde war richtig gut und wir kamen in der Ausbildung von Kiss und mir ein ganzes Stück weiter.
Nach der Stunde rief der Maestro mich zu sich.
„Lisa, das war wirklich gut heute, und auch generell in letzter Zeit hast du dich mit Kiss sehr gut geschlagen. Deshalb wollte ich dir anbieten, sie auf ihrem zweiten Turnier nächsten Monat zu reiten. Den Flug hierher zurück würde ich dir natürlich dann bezahlen. Du müsstest schon zwei Tage vor dem Turnier kommen, um dich noch ein bisschen besser darauf vorzubereiten. Hast du Interesse?“, bot mir der Maestro das Unglaubliche an. Ich, Lisa Velten, unscheinbare Reiterin aus Deutschland, sollte extra eingeflogen werden, um sein talentiertes Nachwuchspferd auf einem Turnier vorzustellen!
„Natürlich habe ich! Das mache ich sehr gerne, und Kiss wird ihr Bestes geben, stimmt's, mein Mädchen?“ Ich strich ihr über die Schulter und sie schnaubte wie zur Bestätigung.
„Gut, dann ist es abgemacht.“

Beim trocken reiten gingen meine Gedanken über Georgina weiter. War es das, was sie verhindern wollte? Dass ich das Turnier reiten würde? Aber warum? Sie hatte doch ein zweites, viel besseres Pferd, mit dem sie Turniere ritt. Und wenn sie ein großes Dressurturnier gewann, war das nicht viel besser für sie, als mit Kiss „einfache“ Jungpferdeprüfungen zu gehen?
Verärgert schüttelte ich den Kopf. Ich verstand es einfach nicht.
Aber vielleicht hatte Tom ja mehr herausbekommen, während ich geritten war.

Wenig später in meinem Zimmer, bei unserer zweiten „Krisensitzung“ erzählte Tom mir das unglaubliche, was er herausgefunden hatte.
„So, Georgina hat wieder telefoniert, und ich hab alles gehört...“
„Jetzt erzähl schon!“, forderte Emma.
„Tja, Georgina war natürlich gar nicht begeistert, dass ihr Plan nicht aufgegangen ist, und ist wutentbrannt in ihr Zimmer gestürmt, wo sie sofort dem Unbekannten Bericht erstattet hat. Sie hat ihm erzählt, dass Kiss gut gegangen ist, und dass der Maestro sich nun entschieden hätte. Es würde zu weiteren Entscheidungen führen. Was sie damit gemeint hat, weiß ich aber leider nicht..“
„Ich aber!“, unterbrach ich Tom's Erzählungen, „Sie meinte, dass der Maestro entschieden hat, dass ich Kiss auf einem Turnier nächsten Monat reiten darf!“
„Wow, das ist ja super, Glückwunsch!“, äußerte Emma begeistert.
„Hmh, dann sind dann die weiteren Entscheidungen wohl auch von der Art... Vielleicht hat Georgina ja ein Gespräch zwischen Bettini und dem Maestro mitbekommen, dass sie dich vielleicht auf Dauer bei Kiss' Ausbildung miteinbeziehen wollen? Und aus irgendeinem Grund will Georgina genau das unbedingt verhindern. Dabei wird es zwischen den beiden nie klappen, das weiß sie doch bestimmt selbst“, überlegte Tom.
„Und aus irgendeinem Grund will der Unbekannte dasselbe. Aber warum? Wir können davon ausgehen, dass Georgina Kiss selber reiten will, oder?“, fragte ich in die Runde.
„Ja, ich denke schon. Sie hat versucht, zu verhindern, dass du Kiss auf dem Turnier reitest. Wenn du nicht wärst, würde sie Kiss reiten. Also nach deiner Abreise reitet sie Kiss wahrscheinlich auch wieder. Aber jetzt steht fest, dass du wiederkommst“, überlegte Emma.
„Also Georgina will Kiss reiten“, nahm ich den Faden wieder auf, „und was bring ihr das? Kiss kann ihr Potenzial unter Georgina doch überhaupt nicht entfalten! Und Georgina selber wird mit ihr keinen Erfolg haben!“
„Also will sie demnach überhaupt nicht, dass Kiss Erfolg hat!“, spann Tom den Faden weiter, „Denn so wie es aussieht, würde Kiss mit dir, Lisa, gut abschneiden. Also Georgina will Kiss schlecht dastehen lassen. Warum nur?“

Diese Frage konnten wir nicht klären, aber wir waren trotzdem im „Fall“ Georgina ein ganzes Stück weiter gekommen. Tom hatte bei dem Gespräch mitbekommen, dass Georgina nach dem Abendessen nochmal anrufen wollte, deshalb schlichen wir uns zu dritt unter ihr Fenster, um dem Gespräch zu lauschen.

„Also, es steht fest; Lisa reitet Kiss auf dem Turnier, und Bettini und der Maestro überlegen weitere Schritte“, erklärte Georgina dem Unbekannten.
Es folgte eine kurze Pause, dann hörten wir wieder Georginas Stimme.
„Was? Du willst das heute Nacht abziehen?! Warum denn das schon? Es ist noch viel zu früh, ich schaffe das schon!“ Georgina schien nicht begeistert über die Pläne des Unbekannten, der ihr scheinbar gerade erklärte, weshalb die geplante Aktion – was auch immer es war – heute stattfinden sollte.
„Ach so, scheiße. Und du konntest sie wirklich nicht länger hinhalten? Es wäre wirklich besser, wenn wir das anders hinbekommen.“
„Hmh, okay, dann halt heute“, gab Georgina nach, „Ich bringe sie dann raus, mich kennt sie.“
Kurze Pause.
„Ja, genau, ich komme pünktlich dahin. Bring genug Leute mit, falls doch etwas schiefgeht. Sedierungsmittel habe ich hier.“
„Ja, okay, bis dann“

Georgina hatte aufgelegt, und wir beeilten uns, leise in mein Zimmer zu kommen. Sorgfältig schloss ich das Fenster und überprüfte, ob jemand davor war, bevor wir uns auf mein Bett setzten. Ernst schauten wir uns an. Was wir da erfahren hatten, war wirklich nicht gut.
„Georgina bringt sie raus, sie kennt sie. Sedierungsmittel, pünktlich am Treffpunkt. Leute, das hört sich nicht gut an. Das hört sich an, als habe Georgina vor, Kiss zu entführen!“, sprach Tom aus, was in unseren Köpfen vorging.
„Scheiße“, stieß ich aus und Emma nickte.
„Was sollen wir denn jetzt tun?“, fragte ich, „der Maestro glaubt uns doch kein Wort, und wir wissen auch gar nicht, um wie viel Uhr das ganze stattfindet! Und selbst wenn der Maestro uns glaubt, wird er Georgina zur Rede stellen, sie wird alles abstreiten und die Entführung wird einfach nur verschoben!“
„Wir müssen uns auf die Lauer legen“, plante Tom.
„Und was, wenn sie gar nicht Kiss entführen will?“, warf Emma ein.
„Dann müssen wir uns halt vor Georginas Zimmertür auf die Lauer legen“, schlug ich vor.
„Ja, und was machen wir dann? Angenommen, Georgina will Kiss wirklich entführen, sie geht in den Stall und holt sie raus. Was machen wir dann? Den Maestro holen?“, fragte Emma.
„Nein, dann erfindet sie nur irgendeine Ausrede. Schließlich ist Kiss eines der ihr zugeteilten Pferde, sie darf sie jederzeit rausholen. Auch wenn es dem Maestro nicht gefallen wird, er wird sie nicht verdächtigen, dass sie vorhatte, Kiss zu stehlen. Ich denke, wir sollten ihr bis zum Übergabeort folgen und dann den Maestro und gleichzeitig die Polizei rufen!“, sagte Tom.
„Okay. Das ist eine gute Idee. Aber einer sollte hier bleiben, uns ich vor dem Schlafzimmer des Maestros positionieren, mit einem Handy. Dann können die anderen beiden anrufen, sobald der Übergabeort klar ist“, überlegte ich.
„Das kann ich machen“, erklärte sich Emma bereit, und ich lächelte sie dankbar an.
„Und wir beide verfolgen dann Georgina, und sobald wir da sind, übernehme ich den Polizeianruf, und du versuchst zu verhindern, dass sie Kiss mitnehmen, okay? Du kennst Kiss schließlich am Besten“, schlug Tom vor, und so entstand unser Plan, den wir in die Tat umsetzten wollten.

Leider klappt es nie so genau, wie man es plant, und wir hatten sozusagen „die Rechnung ohne den Wirt gemacht“...

#2 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lucy 27.03.2014 17:31

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LISA, warum musst du genau da aufhören??! Klar er gibt Spannung rein - was mir auch wahnsinnig gut gefällt - trotzdem möchte ich wissen, was mit der armen Kiss geschieht.

#3 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lisa 27.03.2014 18:39

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die Spannung dient mir auch, weil dann beeile ich mich noch mehr, weiterzuschreiben :D

im nächsten bericht wirst du es erfahren, und der kommt spätestens morgen ;)

#4 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lucy 27.03.2014 20:07

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Jaaa! Aber dann muss ich wohl endlich mal Punkte verteilen...!

#5 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lisa 27.03.2014 22:16

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ach, quatsch ;)
Hauptsache ich hole Soul (vom alter her) endlich ein^^

#6 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lucy 28.03.2014 08:21

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haha, ja stimmt. Aber ich mache es sobald ich Zeit habe. (Was im Moment aber etwas knapp ist und nunmal lese ich deine neuen Beris lieber als die alten zu bewerten :D)

#7 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lisa 28.03.2014 11:02

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na, spätestens in den Osterferien findest du bestimmt irgendwann zeit^^
(habt ihr überhaupt Osterferien?)

#8 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lucy 29.03.2014 15:21

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Ja. Noch 1 Woche Schule und dann... ABER wir verreissen. Also ich, meine Mutter, ihr Freund und dessen jüngere Tochter (die ältere kommt nicht mit) und die Regel vom Freund meiner Mutter ist: In den Ferien kein Handy, Internet etc. Das ist wirklich der einzige Punkt, weswegen ich mich mit ihm nicht verstehe. Sonst finde ich ihn super nett. Zwar sehe ich ihn nicht als Vater oder so, aber ich finde ihn sehr nett. Im Unterschied zu meinem Vater mit dem ich mich immer in den Haaren lag und so weiter. Ich habe meinen Vater das letzte mal im Januar gesehen und das stört mich ehrlich gesagt auch nicht, weil eigentlich will ich gar nicht hin, aber meine Mutter, meint, ich sollte ihn doch hin und wieder besuchen gehen. Er sei mein Vater. Irgendwie hat sie schon recht, aber naja... Aber sie trifft sich ja schliesslich auch nicht mehr mit ihm... Aber trotzdem gehe ich dem Frieden zu liebe eigentlich 1 mal im Monat hin, manchmal auch nicht. :D
Aber nun zurück zu den Ferien: Ihr Freund liebt das Reisen in fremde Länder über alles und wir gehen doch tatsächlich nach Thailand!! Wir bestimmt toll nur habe ich dann a) kein Internet zum hier on kommen und b) muss ich mein Pferdchen 16 Tage alleine lassen und c) habe ich kein Internet um über Whats-App denen im Stall zu schreiben, wie es meinem Pferdi geht. Aber ich hoffe das es im Hotel solche Computer gibt, die man einfach benutzen kann. Vielleicht kann ich mich da mal hinschleichen und nach Hause schreiben wie es ihr geht und ev. auch on kommen. Meine Mom würde mich eh nicht verraten. Oder vielleicht hat es freies W-LAN und ich kann mal zwischendurch mit dem Tablett oder dem Handy on kommen (aber nur kurz und selten damit es nicht auffällt). Kann ihn ja verstehen, dass er nicht will, dass wenn wir schon so teure Ferien machen wir alle im Internet hangen - was wir auch zu Hause hätten können. Aber ich muss doch wissen wie es meinem Fellknäuel auf vier Hufen geht. :/

#9 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lisa 29.03.2014 16:38

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ja, dass stimmt... & anrufen kannst du die im stall nicht?
aber Thailand ist ja echt mal richtig geil *__*
da würde ich auch gerne mal hin, du musst unbedingt erzählen, wie es war :)

#10 RE: 25. Bericht: Der "Fall Georgina" von Lucy 29.03.2014 17:23

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ja mach ich... ;)

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