#1 Bericht 1. Endlich! von Ayaka 25.03.2012 23:29

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Also… hier ist dann auch endlich mal mein Bericht. Nicht besonders toll dafür, dass ich so lange gebraucht hab aber naja… ^^“ Er ist nicht so toll. Der nächste , wenn es einen gibt, wird besser.


„Sing us the song of the century. Thats like American eulogy…“ hörte ich leise die Stimme von Billie Joe Armstrong und schaltete mein Handy, das gleichzeitig mein Wecker war, aus. Müde tapste ich in Richtung Bad, duschte kalt und wickelte mich zitternd in mein großes, flauschiges Handtuch ein. Ich stecke mir meine noch nassen Haare leicht hoch und sah in den Spiegel. Gerade als ich zu meinem Make-Up greifen wollte klingelte aber das Telefon und ich ging ran.

„Hallo?“ sagte ich.
„Hey, Aya! Hier ist Fynn!“ kam von der Person am Telefon, es war Fynn der Sohn der Familie bei der ich vor kurzem noch gelebt hatte.
„Ach, hallo Fynn!“ sagte ich fröhlich. „Wie geht es dir denn?“
„Gut, gut. Ich vermiss dich nur so. Wir haben uns ja schon ewig nicht mehr gesehen.“ sagte er und ich lachte.
„Solange ist das nun auch nicht her.“ Kam von mir.
„Ja aber trotzdem. Was hälst du davon, wenn ich dich morgen besuchen komme?“ fragte er total aufgeregt.
„Was? Morgen schon?“ fragte ich und lachte. „Ja gern, aber ich muss jetzt auflegen ich hab noch zu tun, meine Adresse hast du ja.“
„Okay. Ich komm dann morgen so gegen 11 Uhr, okay?“
„Ja, dann bis morgen. Ciaoi.“
„Dann Ciao.“ sagte er und ich legte auf.

Ich ging zurück ins Bad machte mich fertig, zog mich an und frühstückte erst einmal. Durch mein Telefonat mit Fynn hatte ich mich allerdings extrem verspätet, schlang also nur noch meine Cornflakes runter und ging aus dem Haus, denn heute hatte ich mich mit Nina Berger auf dem Reiterhof verabredet um mir dort alles anzusehen und mein Pferd, einen schönen Hengst namens El Shamir, kennenzulernen. Mit meinem Umzug nach Hofling waren einige Veränderungen gekommen, so eben auch meine Anmeldung auf dem Reiterhof obwohl ich mich nie besonders für Pferde interessiert hatte. Die neun Kilometer bis zum Hof wollte ich zu Fuß gehen und trotz meiner Verspätung würde ich es noch schaffen. Also machte ich mich fröhlich auf den Weg aber, dass mein verdammt schlechter Orientierungssinn mir dazwischen kommen könnte hatte ich nicht bedacht. Ich stand orientierungslos an der Sparkasse und entdeckte eine ältere Frau, die sich hier auszukennen schien. Ich war schon ziemlich spät dran aber ich wollte ja nicht gleich einen schlechten Eindruck machen. Also überwand ich meine Schüchternheit und sprach die alte Dame an.

„Ähm… H-hallo.“ fing ich an. „Wissen sie vielleicht wie ich zum Reiterhof komme?“
Die alte Dame lächelte mich freundlich an und sagte: „Oh, aber natürlich. Gehen sie einfach die Dorfstraße gerade herunter und dann immer weiter bis sie ankommen.“
„Dankeschön.“ sagte ich und hoffte, dass ich den Weg auch finden würde.
„Bitte sehr.“ sagte die Frau und lachte.
„Auf Wiedersehen und nochmals danke für ihre Hilfe.“ sagte ich noch und kam mir mal wieder übertrieben höflich vor und um noch mehr Peinlichkeiten zu verhindern ging ich dann schnell den Weg entlang den sie mir genannt hatte.

Es war ein schöner, warmer Tag so konnte ich meinen Spaziergang richtig genießen und mir gleich mal die Umgebung ein bisschen ansehen. Unterwegs traf ich niemanden und sah auch nichts besonders Außergewöhnliches, aber die Landschaft um mich herum fand ich wundervoll. Wegen meinem recht schnellen Tempo war ich schon ziemlich weit gekommen und als ich eine kleine Bank entdeckte gönnte ich mir eine Pause. Ich schloss die Augen und genoss die Sonne auf meiner Haut, doch plötzlich war die Sonne weg und ich hatte nur noch Schatten.

Ich öffnete die Augen und vor mir stand ein fremder Mann.
„Hallo.“ sagte er. „Bist du Ayaka Sato?“
Ich überlegte kurz ob ich ihm die Wahrheit sagen sollte, aber er würde es sicher rauskriegen. Also sagte ich: „Ähm… j-ja, das bin ich. Aber woher wissen Sie das und wer sind Sie überhaupt?“
Er nahm einen kleinen Zettel aus seiner Tasche und gab ihn mir.
„Was ist das..?“ fragte ich verwundert.
„Meine Telefonnummer. Ruf mich bitte, an es ist wichtig!“ sagte er und machte sich schon wieder auf den Weg.
„H-hey! Warte Sie! Wer sind Sie denn überhaupt?“ rief ich, doch er hörte mich schon nicht mehr.

Zuerst sah ich ihm noch eine Weile hinterher und dann starrte ich auf den Zettel in meiner Hand. Eine Telefonnummer stand darauf, wie er gesagt hatte. 01512230835. Kopfschüttelnd steckte ich den Zettel in meine Tasche und ging weiter. Ich beschloss mir heute Abend zu überlegen ob ich anrufe oder nicht und mich jetzt erst mal voll und ganz auf mein Treffen mit Nina zu konzentrieren, denn ich war inzwischen schon am Hof angekommen. Ziemlich verwirrt stand ich da uns sah mich um, als eine Frau mit langen braunen Haaren auf mich zu kam.

„Hallo! Bist du Ayaka?“ fragte sie freundlich.
„Hallo… Ja, das bin ich.“ sagte ich.
„Sehr schön.“ sagte sie. „Ich bin Nina und ich zeig dir am besten erstmal alles. Wollen wir uns gleich umsehen oder möchtest du erst noch einen Kaffee oder so was trinken?“
„Also von mir aus können wir uns gleich umsehen.“ sagte ich und lächelte.
„Okay, dann tun wir das auch.“ sagte sie fröhlich und wir machten uns auf den Weg.

Sie zeigte mir den ganzen Hof und ich versuchte mir zu merken wo alles war, aber als wir fast fertig mit unserem kleinen Rundgang waren wurde es für mich am interessantesten, denn nun würde ich zum ersten Mal meinen Hengst El Shamir sehen. Ich hatte die ganze Zeit noch über den seltsamen Mann von vorhin nachgedacht, doch als wir zu ihm in den Stall war ich voll konzentriert. Obwohl ich total aufgeregt war versuchte ich mich zu beherrschen und ruhig zu bleiben um die Pferde nicht zu erschrecken. Sie führte mich zu ihm und streichelte ihn sanft. Ich hielt ihm meine Hand hin, sodass er daran schnuppern konnte. „Hallo…“ sagte ich leise. Ich wartete noch ein bisschen ab und streichelte ihm dann vorsichtig über die Nase und er ließ es sich gefallen. Ich atmete erleichtert aus als ich bemerkte, dass er mich wohl mag.

„Willst du ein bisschen mit ihm spielen?“ fragte Nina. „Wir haben einen Ball in der Sattelkammer.“
„Oh! Ja gern.“ sagte ich fröhlich und sie holte mir schnell einen Ball.
„Dann lass uns zur Halle gehen.“ sagte sie und ein paar Minuten später standen wir vor der schönen kleinen Halle.

Wir gingen rein und Shamir lief ein bisschen umher und rollte sich auf dem Boden, ich würde ihn wohl nachher noch waschen müssen. Nina rief ihn zu uns und gab mir den Ball. Ich ging langsam auf ihn zu und lief ihn auch erst an dem Ball schnuppern, er hatte nichts daran auszusetzen und ich ging wieder ein Stückchen von ihm weg. Langsam rollte ich den Ball in seine Richtung und er stupste ihn mit seiner Nase an, sodass er zu mir zurück rollte. So ging das noch eine Weile weiter und ich brachte einen immer größeren Abstand zwischen uns. Nach ungefähr eine Stunde rumlaufen und spielen gingen wir dann aber wieder, denn es war schon ziemlich spät geworden. Beim Waschen und in den Stall zurück bringen von Shamir erzählte ich noch ein wenig mit Nina. Ich hörte so einiges über Hofling, den Hof, die Leute hier und die Umgebung. Also wir über die Menschen hier sprachen wollte ich sie zuerst nach dem seltsamen Mann fragen, doch ich entschied es zu lassen und ging dann auch nach Hause. Es war stockdunkel, die Gefahr mich zu verlaufen war hoch, also nahm ich den Bus. Zu Hause angekommen zog ich mich noch um und warf mich auf mein Bett. Der Tag hatte mich ziemlich erschöpft, obwohl ich gar nicht so viel gemacht hatte. Ich war schon beinahe eingeschlafen als mir wieder einfiel, dass ich anrufen sollte. Ich schaltete das Licht wieder an und nahm mir mein Handy sowie den Zettel mit der Telefonnummer. Die ersten Zahlen die ich eingetippt hatte erschienen auf dem Display, doch ich zögerte. Ich war dabei einen wildfremden Mann anzurufen, mitten in der Nacht. Wer weiß wer er war oder was er von mir wollte… Ich legte mein Handy weg und schaltete das Licht wieder aus. Auch wenn mich die ganze Sache unruhig gemacht hatte legte ich mich wieder hin und schlief auch ein.

#2 RE: Bericht 1. Endlich! von Davina 26.03.2012 14:31

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Fand den Bericht gut, dafür das du dich so gut wie gar nicht mit Pferden auskennst (so wars doch oda?! :D)
Manches hätte man ausführlicher schreiben können, aber nun gut. :D
Die Sache mit dem Mann hat mich verwirrt o.O :D
Ach und wenn ein Pferd sich wälzt (auf dem Boden Rollen wie du es geschrieben hast) musst du es nciht gleich waschen, putzen reicht auch ;)

#3 RE: Bericht 1. Endlich! von Nina 26.03.2012 18:36

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Richtig gut!!! Du bist zwar ein anfänger in der VRH un dPferdewelt, doch dass ist wirklich einmalig ;DDD
Du hast schon beim ersten mal eine story draus gemacht und ich glaub das wird noch richtig spannend^^

Und wie Davi schon sagte musst du nicht immer ein Pferd waschen, putzen reicht auch ist aber jetzt eher nicht so von bedeutung^^ Wenn wir unsere Reitstunde fertig haben, kannst du dann auch noch viel mehr mit ihm machen und noch genauer beschreiben.

Ich kann dir zwar keine Punkte geben (muss Julia machen) aber du hast auf alle Fälle deine Probezeit bestanden ;D
Zwar ganz schön spät und nur mit einem Beri aber das war ja dein erster und ich glaub da hatte jeder mal eine gedankenblockade und wenn man vorher noch nie was mit Pferden zu tun hatte, ist es besonders schwer.

#4 RE: Bericht 1. Endlich! von Julia 28.03.2012 19:32

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Für den Anfang wirklich nicht schlecht Aya ;) ich hab dir doch gesagt dass du dir nicht so den Arsch aufreißen musst^^ Aber ab jetzt wird immer pünktlich, monatlich abgegeben, ja? ;) Okay zum Bewerten:

Ausführlichkeit: 39/50
Personen: 14/30 (Nina, Dame, Mann, Fynn)
Schicksal des aktuellen Monats: 8/20
Aufgabe des aktuellen Monats: 10/10
Handlung: 29/50
Gesamt: 100/160

Du bist auf Level 1 gestiegen! Belohnungen:

Du erhälst ein Outfit aus der Boutique (Oberteil, Hose, Schuhe)

#5 RE: Bericht 1. Endlich! von Ayaka 30.03.2012 15:49

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Ja, ja... Immer pünktlich. Ich fang gleich an und dann schaff ich das. >_<

#6 RE: Bericht 1. Endlich! von Nina 30.03.2012 22:58

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Ja, mach das XD

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