#1 30. Bericht: Happy 20th! von Lisa 03.04.2014 14:54

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Vorsicht: Nicht so ganz jugendfrei, glaube ich^^

„Lisa, bist du wach?“, fragte Tom von vor der Tür meines Schlafzimmers aus.
„Nööö“, grummelte ich verschlafen und blinzelte. Es war schon hell draußen, und die Uhr zeigte 9 Uhr früh an.
„Boar, du bist ja ein ganz schöner Langschläfer geworden, und das innerhalb von wenigen Tagen!“, kommentierte Tom, dann hörte ich, wie er sich entfernte.
Ich drehte mich auf die andere Seite und schloss wieder die Augen. Aber er hatte Recht, seit ich wieder daheim war, war ich ganz schön faul geworden.. Ich nahm mir Urlaub vom Urlaub in Italien, sozusagen. Aber ich fand, dass ich mir das verdient hatte.

Wenig später weckte mich der Geruch von frischem Kaffee, und ich rappelte mich vom Bett auf, zog mir meinen Morgenmantel an und tapste in die Küche, wo Tom schon Frühstück zubereitet hatte.
„Daran könnte ich mich gewöhnen!“, erklärte ich ihm grinsend und setzte mich an den üppig gedeckten Tisch.
„Das würde dir so passen, hmh?“, gab Tom ebenfalls grinsend zurück und schenkte mir Kaffee ein, bevor er sich zu mir setzte. Schweigend frühstückten wir, ich, weil ich noch zu müde war und Tom, weil er scheinbar irgendwelchen Gedanken nachhing.
„Worüber denkst du nach?“, fragte ich ihn schließlich.
„Hmh, über alles mögliche.. Ist echt schön hier in Deutschland, und Soul ist wirklich klasse. Ich kann jetzt verstehen, warum du unbedingt heim wolltest“, erklärte er nachdenklich.

Die kommenden Tage verliefen alle gleich; Tom weckte mich jeden Morgen viel zu früh, wir fuhren in meinem coolen neuen Auto zu Soul und gingen mit ihm spazieren, putzten ihn und brachten ihm bei, brav in den Hänger einzusteigen. Dann schlenderten wir über den Hof, sprachen mit Andrea und beobachteten, wie die verschiedenen Pferde trainiert wurden. Im Anschluss fuhren wir zu den Tsubasa Stables, setzten uns in Reiterstübchen und plauderten mit allen, die vorbeikamen. Tom lenkte mich den ganzen Tag von meinen trübseligen Gedanken an Robby ab, abends kochten wir zusammen, ging in die Disco oder ins Kino.
Alles in allem waren es sehr faule, aber schöne Tage mit Tom. Er war ein guter Freund, und ich war froh, dass er da war, auch wenn ich immer noch nicht genau wusste, wie ich zu der Ehre seines Besuches kam.
Oft lief ich Igor über den Weg, aber ich konnte bis jetzt Zusammenstöße vermeiden, wo ich auch sehr erleichtert drüber war.

Und schließlich kam der Tag, an dem ich Geburtstag hatte. Mein zwanzigster Geburtstag, vorbei war es mit Teenager. Jetzt war ich erwachsen, in den Zwanzigern. Der Tag an sich war nichts besonderes, Tom weckte mich wie immer, gratulierte mir herzlich zum Geburtstag und wir frühstückten, bevor wir zu meinem kleinen Hengst fuhren. Soul entwickelte sich prächtig, und unsere Beziehung festigte sich von Tag zu Tag. Alles war mit ihm so einfach, es machte wirklich Spaß, mit ihm zu Arbeiten.
Andrea schenkte mir ein wunderschönes Lederhalfter, mit der Gravur „Soulkeeper“ auf einem goldenen Plättchen. Natürlich war es ihm noch viel zu groß, aber in dem Tempo, in dem er wuchs, würde es bestimmt bald passen.
„Das ist wunderschön, vielen Dank!“, bedankte ich mich bei ihr und nahm sie in die Arme. Seit dem Tag, an dem wir nebeneinander im Krankenhaus gelegen hatten, waren wir gute Freunde geworden. Mir wurde klar, dass alles Schlechte auch immer etwas gute mit sich brachte. Durch den Busunfall und den anschließenden Krankenhausaufenthalt hatte ich Andrea kennengelernt, und so war ich an Soul geraten. Durch Robby, der mir viel Schmerz bereitet hatte, war ich nach Italien gekommen, hatte nicht nur viele gute Freunde wie Tom, sondern auch Kiss gefunden. So war das im Leben; schlechtes passierte, aber das Gute war nie weit davon entfernt.

Gemeinsam mit Andrea gingen wir Kaffee trinken und plauderten über die Pferde. Es war ein schöner, entspannter Tag. Meine Eltern riefen an und gratulierten mir, genauso wie meine Großeltern. Von Tanja hörte ich nichts, was ein wenig merkwürdig war, aber ich war mir sicher, dass sie sich noch melden würde.

„Und, was machen wir jetzt? Hast du Lust, einen Film zu schauen?“, fragte ich Tom und sah ihn erwartungsvoll an. Wir waren wieder bei mir in der Wohnung gelandet und hatten den Abend noch vor uns.
„Was? An deinem Geburtstag willst du zuhause bleiben und Filme schauen? Das kommt gar nicht in Frage! Komm, geh duschen, mach dich hübsch und wir gehen feiern!“, forderte Tom mich auf.
Ich war ein Sofakissen nach ihm.
„Was soll das denn heißen? Bin ich dir so etwa nicht hübsch genug?“, neckte ich ihn und stellte mich auffordernd vor ihn. Seine blauen Augen strahlten mich intensiv an, als er einen Schritt näher kam und uns nur noch Zentimeter voneinander trennten.
„Oh doch, du bist hübsch. Viel zu hübsch“, gab er zu und hob langsam die Hand, um meine Haare hinter mein Ohr zu streichen. Sein Daumen fuhr dabei sanft über meine Wange und verharrte da. Wie gebannt schaute ich in seine tiefblauen Augen. Ein Kribbeln lag in der Luft und ich hatte plötzlich das dringende Bedürfnis, ihn zu küssen. Rasch trat ich einen Schritt zurück, und der Bann war gebrochen.
„Was war das?“, fragte ich ein wenig verwirrt und schaute meinen Freund an. Man konnte mittlerweile sagen, meinen besten Freund. Er half mir über die Trennung meines Ex-Freundes hinweg. Es war von Anfang an nur Freundschaft zwischen uns gewesen, und doch...
Bevor er antworten konnte, verschwand ich im Badezimmer, um zu duschen, ganz wie er es gewollt hatte. Ich ließ das heiße Wasser auf meine angespannten Nackenmuskeln prasseln und atmete tief durch. Als ich aus der Dusche kam, fühlte ich mich schon wieder klarer im Kopf. Ich rubbelte durch meine Haare, dann wickelte ich ein großes Handtuch um mich und öffnete die Badezimmertür, um mir Klamotten zu holen.
Und stand plötzlich direkt vor Tom. Er schaute mich intensiv an, und die Spannung zwischen uns war mit einem Schlag wieder da. Es lag ein deutlich spürbares Kribbeln in der Luft und ich schnappte nach Luft, meine Lippen waren geöffnet und ich sehnte mich nach dem Kuss, den auch Tom wollte. Ich sah es in seinen Augen. Sein Blick blieb an meinen geöffneten, vollen Lippen hängen, und er legte seine Hand an mein Gesicht, beugte sich langsam vor, und küsste mich zärtlich. Ich schlang beide Arme um ihn, und auch er hielt mich fest, während unser Kuss leidenschaftlicher wurde. Seine Lippen fühlten sich so gut an auf meinen, seine Brust war fest an meinen Körper, und uns trennte nicht viel Stoff, nur ein Handtuch und sein dünnes T-Shirt. Ich drückte mich an ihn, und krallte meine Hand in seine festen Rückenmuskeln. Er war durchtrainiert und es fühlte sich gut an.
Schließlich rückte ich atemlos ein Stück von ihm weg.
„Was …?“, setzte ich an, doch durch unseren Kuss hatte sich mein Handtuch gelöst, und jetzt, als ich von ihm weggerückt war, viel es zu Boden. Toms Augen weiteten sich kaum merklich und er zog mich wieder an sich. Küsste mich hingebungsvoll, und ich erwiderte den Kuss wie im Rausch. Tom packte mich an den Oberschenkeln und hob mich hoch, ohne den Kuss zu unterbrechen. Er trug mich zum Schlafzimmer und ließ mich aufs Bett fallen, dann streifte er sich sein T-Shirt ab und schaute mir intensiv in die Augen, bevor er den Kuss fortsetzte. Ich fuhr mit den Nägeln über seinen nackten Oberkörper und er erschauderte, ließ seine Hände nun auch über mich wandern und seine Daumen streiften an den Rändern meiner Brüste entlang. Nun erschauderte auch ich und zog seinen Kopf näher an mich, intensivierte den Kuss, rieb meine Hüfte an seiner. Er stöhnte auf und tastete sich mit seinen Fingerspitzen über meine Brüste, bis er sie fest mit seinen Händen umschloss. Ich war wie elektrizitiert durch seine Berührungen, hatte solche Art von Aufmerksamkeit schon viel zu lange entbehrt. Vorsichtig tastete ich mich an seinem Oberkörper nach unten und machte mich an seiner Hose zu schaffen, bis ich sie ihm schließlich abstreifte. Durch den Stoff seiner Unterhose spürte ich, dass er mich genauso sehr wollte, wie ich ihn. Ich drückte mit den Händen gegen seine Brust und drehte ihn auf den Rücken, dann setzte ich mich auf ihn und spürte seine Härte an mir. Ich schaute ihm in die Augen und sah die Erregung darin, als ich mich langsam bewegte und ihn mit meiner Hüfte rieb. Dann beugte ich mich vor und küsste ihn mit brutaler Leidenschaft. Er griff mit einer Hand in meine Haare, die andere fand meine Hüfte, packte sie fest und drückte mich an sich. Ich stöhnte auf, als ich ihn direkt an mir spürte, und er packte mich und wirbelte mich wieder herum, sodass er wieder über mir war. Rasch entledigte er sich seiner Unterhose und schaute mir fest in die Augen, während er seine Hüfte an meine drückte. Ich spürte IHN direkt an mir, wollte, dass er endlich in mich eindrang, und stöhnte, schloss die Augen vor Lust und gab mich ihm hin. Mit einem Ruck drang er in mich ein und ich stöhnte wieder auf, bevor er seinen Mund auf meinen senkte und mich lustvoll küsste, während er sich in mir mit quälender Langsamkeit bewegte. Doch auch er konnte sich nicht lange beherrschen, und wurde sein Rhythmus immer schneller, im heftiger, bis ich schließlich in einem unglaublichen Orgasmus zerfloss, und auch er kam zum Höhepunkt und brach kraftlos über mich zusammen. Ich legte meine Arme um ihn und hielt ihn fest, genoss die harten Muskeln seines Rückens und den süßen Moment nach dem Orgasmus.
Wenig später lag ich mit dem Kopf auf seiner Brust und malte verträumt Linien mit dem Zeigefinger Linien auf seinem Bauch. Er hielt mich im Arm und seufzte schwer.
„Alles in Ordnung?“, fragte ich ihn und hob den Kopf, um ihm in die wahnsinnig blauen Augen zu schauen.
Er lächelte zärtlich und strich mit der Hand über meine Wange.
„Besser als in Ordnung“, gab er zu und beugte sich vor, um mich zu küssen. Ich gab mich ihm hin, und als er sich wieder von mir löste, lächelte ich verträumt.
„Das war fantastisch“, gab ich zu und legte meinen Kopf wieder auf seine Brust.
„Besser als mit Robby?“, neckte er mich und ich gab ihm einen Klaps auf die Stelle, an der ich ebenen noch Linien gezeichnet hatte.
„Du Arsch!“, empörte ich mich, musste dann aber doch lachen.
„Und ja, irgendwie schon. Was aber bestimmt daran liegt, dass das letzte Mal viel zu lange her ist“, gab ich zu und richtete mich wieder auf, um ihn anzuschauen.
„Tja, wenn du nochmal so eine Durststrecke hast, weißt du jetzt, wenn du anrufen musst“, zwinkerte er.
„Du kannst auch nie ernst bleiben, oder?“, lachte ich und streichelte ihm sanft die Wange.
„Nö.“
„Ich.. also.. das war wirklich fantastisch, aber du weißt schon, dass dieser Sex eher aus der Situation heraus entstanden ist, oder? Also, ich meine, du bist mein bester Freund und so, aber...“, versuchte ich zu erklären, aber Tom unterbracht mich, indem er mir einen Finger auf die Lippen legte.
„Schhht, ist schon gut. Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, und du brauchst auch keine Angst haben, dass sich etwas zwischen uns ändert. Mir ist schon bewusst, dass ich dir über die Trennung mit Robby hinweg geholfen habe, und du deine Gefühle jetzt auf mich überträgst und wir nur deshalb miteinander geschlafen haben. Aber das ist okay, das ist menschlich. Ich mag dich wirklich sehr, und ich würde auch gerne mit dir zusammen sein. Aber auch wenn du das nicht willst, ich werde trotzdem immer für dich da sein, okay?“
Ich lächelte ihn dankbar an und gab ihm einen Kuss.
„Danke“, flüsterte ich und schmiegte mich wieder an ihn. An meinen besten Freund, mit dem ich gerade geschlafen hatte. So etwas ging nie gut aus. Aus einem besten Freund kann kein fester Freund werden, das hatte ich schon alles mit Micah durchgemacht, und ich wollte es nicht nochmal. Ich wollte Tom nicht als Freund verlieren.
„Aber du bereust es nicht, oder?“, fragte Tom nach einer Weile.
„Quatsch, es war wirklich... toll“, sagte ich und grinste schief.
„Na, da bin ich ja erleichtert“, lachte er und drückte mich. „Jetzt müssen wir aber mal langsam los, wenn du noch was von deinem Geburtstag haben willst!“

Also zogen wir uns wieder an und ich machte mich ausgeh fertig. Als ich schließlich aus dem Bad kam, pfiff Tom anerkennend.
„So wie du aussiehst, könnte ich dich grade nochmal weghauen“, raunte er in mein Ohr und mein Inneres zog sich als Antwort darauf zusammen.
„Ich muss nicht feiern gehen...“, erklärte ich ihm rau und schaute ihm in die Augen.
„Quatsch, du musst. Das hier können wir auf später verlegen“, erwiderte er und zog mich mit sich nach draußen.
„Gib mir mal die Schlüssel, heute fahre ich, ja?“, forderte er mich vor meinem Auto auf.
„Ach ja, kaum schlafe ich mit dir, schon willst du den Matcho raushängen lassen, oder wie?“, neckte ich ihn, gab ihm dann aber die Schlüssel.
Wir fuhren raus aus Hoflingen.
„In welche Disco willst du denn gehen? Irgendwas besonderes?“, fragte ich neugierig, aber er blieb mir eine Antwort schuldig.
„Lass dich überraschen!“, tat er geheimnisvoll.
Also lehnte ich mich zurück und blickte verträumt zum Fenster raus. Es wurde dämmrig draußen, die Nächte wurden wieder länger, und es wurde früher dunkel.
Schließlich kamen wir in einen Ort und Tom parkte vor einem relativ großen Gebäude, das scheinbar irgendeine Sporthalle oder ähnliches war.
„Was machen wir denn hier? Ist das irgendein Geheimtipp, oder was?“, fragte ich, aber wieder bekam ich keine Antwort. Tom stieg aus und ich tat es ihm nach, dann gingen wir nach drinnen. Es war dämmrig, und ich wunderte mich so langsam, was wir hier taten.
Da ging auf einmal das Licht an, und lautes
„Überraschung!“, ertönte von allen Seiten. Gerührt schaute ich auf meine Freunde, die alle versammelt waren und ein großes Plakat hochhielten, auf dem
„Happy Birthday!“, in großen Buchstaben prangte. Eine Überraschungsparty, nur für mich! Und es waren alle da, meine Freunde aus Italien, viele Einsteller von den Tsubasa Stables, und nicht zu Letzt natürlich Tanja, die ein paar von meinen alten Freunden aus München mitgebracht hatte. Jetzt stürmten alle auf mich ein, und ich schaute hilflos zu Tom, der mich grinsend betrachtete.
„Happy Birthday, my Beauty“, murmelte er direkt in mein Ohr, sodass seine Lippen mich berührten und mir heiße Schauer über den Rücken jagten.
„Alles Gute!“, trällerte Tanja, die mich als erstes erreicht hatte und mir in die Arme fiel. Nach und nach gratulierten mir alle, und die Party kam langsam in Gang. Jemand hatte für gute Musik gesorgt, und die ersten fingen an zu tanzen.
„Wollen wir?“, forderte Tom mich auf und ich ließ mich lachend von ihm auf die Tanzfläche ziehen.
„Hast du das alles organisiert?“, fragte ich ungläubig.
„Jep. Tanja hat mich in Italien angerufen und gefragt, ob ich zu deinem Geburtstag kommen wollte, und so hat sich das Ganze ergeben... Natürlich musste ich vor Ort sein, um alles planen zu können, weshalb ich schon ein paar Tage früher als die anderen aus Italien angereist bin“, erklärte er und lachte mich fröhlich an.
„Und, gefällt es dir?“, fragte er gespannt und ich nickte grinsend.
„Es ist großartig!“, erwiderte ich, „vorallem finde ich es toll, dass ich so alle wiedersehen kann, nicht nur euch aus Italien, sondern auch meine Freunde aus München. Das war wirklich eine tolle Idee!“

Der Abend war ein voller Erfolg. Ich amüsierte mich prächtig, unterhielt mich mit meinen Freunden aus München und ließ mich auf den neuesten Stand bringen. Nur eine Sache war etwas unangenehm. Nicht nur Freundinnen, sondern auch Freunde aus München waren da. Unter anderem Micah, mein Ex-Freund und ehemaliger bester Freund. Er beugte Tom äußerst kritisch, sodass dieser es bemerkte und mich darauf ansprach.
„Who's that guy?“, fragte er mich. Immer wieder viel er ins Englische zurück, aber genau das machte seinen Charme aus.
„Hmh.. Man könnte sagen, dein nicht sehr toleranter Vorgänger“, gab ich zu und schaute verstohlen zu Micah hinüber, der uns beugte, bis Anita, eine Reiterin aus Italien, zu ihm hinüberging und ihn in ein Gespräch verwickelte.
„Was meinst du mit „nicht sehr tolerant“?“, erkundigte sich Tom und runzelte die Stirn.
„Und warum Vorgänger?“
„Tja, er war mein bester Freund in München, und dann hat sich mehr daraus entwickelt. Aber ich habe ihn nie wirklich geliebt, mehr als Freundschaftliche Liebe habe ich nicht für ihn empfunden, weshalb ich dann auch Schluss gemacht habe, als ich weggezogen bin. Er wollte eine Fernbeziehung, aber ich habe ihm dann erklärt, dass meine Gefühle einfach nicht ausreichen. Seitdem ist es zwischen uns... komisch geworden“, versuchte ich es Tom zu erklären.
„Hey, Sweetheart, zwischen uns beiden wird es nicht komisch, okay? I promise“, versprach mir Tom und drückte mir einen heimlichen Kuss auf den Mundwinkel. Ich grinste ihn schief an.
„Wenn du das sagst...“
Kurz darauf gesellte sich Lucy zu uns. Die beiden hatten sich auf den Tsubasa Stables noch nicht kennen gelernt, und so stellte ich sie einander vor. Sofort ging das Englisch-Gerede los, und ich verdrückte mich unauffällig. Nach ein paar Cola-bier war mir das dann doch zu anstrengend. Ich gesellte mich zu Emma und Tanja, die gerade über die Geschichte mit Kiss sprachen. Tanja wollte ganz genau wissen, wie alles passiert war, und beschwerte sich über mich, die ich ihr die ganzen Details nicht genau genug erklärt hatte.
Ich lachte.
„Entschuldigung vielmals, Miss Neugierde!“, meinte ich lachend und sie zwickte mich in den Arm.
„Du weißt genau, dass ich solche Geschichten liebe, du Huhn!“, konterte sie und Emma lachte über unser albernes Getue.
„Jetzt verstehe ich, warum ausgerechnet Tom dein bester Freund geworden ist. Tanja und er haben echt die selbe Art!“

„Und, happy?“, erkundigte sich Tom auf der Heimfahrt. Ich nickte glücklich und lächelte ihn an. Was für ein lieber Kerl er doch war! Und auch seine anderen Eigenschaften waren … hmh... sagen wir mal, nicht schlecht, dachte ich und wurde bei dem Gedanken an den Nachmittag leicht rot.
Tom grinste, scheinbar konnte man mir meine Gedanken vom Gesicht ablesen. Aber er kommentierte es nicht, sondern konzentrierte sich wieder aufs Fahren. Mit ihm war alles so einfach und unkompliziert, selbst nachdem wir miteinander geschlafen hatten, war es nicht unangenehm geworden, zwischen uns.

Sachte schloss Tom die Tür meiner Wohnung hinter uns und kam langsam auf mich zu. Ich schaute ihm entgegen, und mit jedem Schritt, den er näher tat, steigerte sich die Spannung.
„So wonderful“, murmelte er und ließ seinen Blick über meinen Körper wandern. Ich trug mein Lieblings-Partykleid, das kurze, Rote mit dem freien Rücken.
Einen letzten Schritt noch, dann hatte Tom die Distanz zwischen uns überwunden und sein Gesicht war nur Millimeter von meinem entfernt. Ich hielt es kaum noch aus, in mir zog sich alles zusammen und jeder Nerv meines Körpers kribbelte. Ich wollte ihn, begehrte ihn und Körper sehnte sich nach seinen Berührungen. Schließlich tat Tom mir den Gefallen, und zog mich heftig an sich, sodass unsere Körper leidenschaftlich aneinander prallten. Er küsste mich mit einer solchen Intensität, dass mir schier die Luft wegblieb. Wild vor Erregung schubste Tom mich auf die Couch und war sofort über mir, berührte mich überall und küsste mich. Seine Hand wanderte an meinem Knie entlang nach oben, schob ungeduldig mein Kleid hoch und ...

#2 RE: 30. Bericht: Happy 20th! von Lucy 03.04.2014 21:18

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- So so erst Micah, dann Robby und jetzt Tom ^^ :D

- Toll Überraschungsparty, ich habe bei mir auch eine eingebaut beim aktuellen Beri (der noch nicht on ist)

- Cool, dass ich mit Tom englisch plaudern kann. Nur... im letzten Beri (29) haben wir uns schon kennengelernt... Aber man kann es ja so interpretieren, dass wir erst jetzt erfahren haben, dass der andere englisch spricht. Oder so ähnlich. Ist ja egal.

Punkte folgen, aber erst müssen andere von dir noch bepunktet werden. Eigentlich wollte ich bis vor meinen Ferien fertig werden, aber in deinem schnellen Schreibtempo schaffe ich das nie mehr! Aber ich finde es toll, dass du so viel schreibst.

#3 RE: 30. Bericht: Happy 20th! von Lisa 03.04.2014 21:36

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lass dir mit dem punkten ruhig zeit, so gesehen brauch ich die eigentlich gar nicht, gibt ja eh keine Level mehr^^
& das mit dem schreiben... ich kompensier grade irgendwie das fehlen meines pferdes :/
irgendwie muss ich mich davon ablenken...

uups, ich dachte ich hätte keine namen erwähnt, als ich mit Tom bei tsubasa war, voll verpeilt^^ dabei
hab ich den ja erst gestern geschrieben, ich bin echt ganz schön vergesslich ...

tjaa... bei mir läufts, würde ich sagen :D
aber ich bin ja nie mit mehreren gleichzeitig zusammen, also geht's ja noch :D

#4 RE: 30. Bericht: Happy 20th! von Lucy 03.04.2014 21:46

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Ich finde es ja auch nicht schlimm, ist mir einfach nur aufgefallen. :D

Und wie oft habe ich schon was verdreht, verwurstelt und wiederholt?^^ Schon öfters als ich zählen kann.

Aber trotzdem möchte ich nicht so stark im Rückstand sein... Ist irgendwie doof. Ich versuche noch so viele wie möglich zu machen. Keine Ahnung ob das null oder 5 sind. Ich versuche es. ;)

Und das mit Revo tut mir voll leid. Ich bin bei Gedanken bei euch und wenn ich euch irgendwie helfen könnte, würde ich das machen.

#5 RE: 30. Bericht: Happy 20th! von Lisa 03.04.2014 21:48

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leider kann uns momentan niemand helfen :(
aber trotzdem danke :)

#6 RE: 30. Bericht: Happy 20th! von Jessica 03.04.2014 23:11

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Uhhh..! Na endlich!!! Ich hab soooooo darauf gewartet und es ist soooo toll (: Er passt so gut zu dir ^^

He und Überraschungspartys sind eigentlich immer die Besten :D

Und gleich der Nächste!! :D

#7 RE: 30. Bericht: Happy 20th! von Lucy 03.04.2014 23:13

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Ja, stimmt, hätte ich den Autor nicht gewusst, es hätte nur Lisa sein können. Mittlerweile hast du deinen ganz eigenen Schreibstiel gefunden Lisa. Frag mich nicht was es ist, aber es ist da irgendwas.

#8 RE: 30. Bericht: Happy 20th! von Lisa 04.04.2014 00:17

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das freut mich dass es dir gefällt, jessy :D
aber ich glaube der nächste wird dann nicht dein Favorit sein^^
aber es hat auch echt spaß gemacht das mit ihm zu schreiben, vlt entwickel ich ja doch noch richtige Gefühle für ihn^^

& das ist cool, dass du meinen schreibstil wiedererkennen würdest, lucy <3

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