#1 2. Seelengefährten? von Evelyn 05.05.2014 20:44

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So, ich komme immer näher meine Freunde! Ich hole auuuuuf!

Aufgabe: Castello beschäftigen, spielen etc. -drin-
Schicksäle: 1. Auch ein Kreis hat Ecken... -drin-
2.Ein Schritt nach vorn, ein Schritt zurück und eine Drehung! -drin-

Von der Sonne geweckt, schlage ich meine Augen auf und schlüpfe aus meinem Bett. Bevor ich in das Bad schlurfe und meinen morgendlichen Alltagstrott erledige, strecke ich mich einmal. Verträumt mache ich mich auf den Weg in die Küche, denn schon bald verspüre ich das Gefühl von Hunger. Ich lecke mir schon den Mund vor Vorfreude, jedoch lockt mich ein leises Schnarchen in Richtung Wohnzimmer. Mit Belustigung gucke ich hinab zum Sofa, auf dem Philomena zufrieden und seelenruhig ihren Tag verpennt. Einen Moment lang bleibe ich vor ihr stehen und blicke mit einem breiten Grinsen auf sie herab. Dann beschließe ich sie zu wecken, da ich heute mit ihr schoppen gehen und nicht so spät los möchte. Zuerst rüttle ich sanft an ihrer Schulter, doch nach einiger Zeit wird das sanfte Rütteln zu einem wilden Zerren. Doch Philomena zeigt kein bisschen Interesse. Da das alles nichts hilft, greife ich zu dem mündlichen Teil über.
„Philomena! Ey, aufwachen!“ Weiter zerre ich an ihrer Schulter und beiße mir vor Anstrengung auf meine Unterlippe, bis ich Blut schmecke.
„Nö.“
„Doch!“ „Nö.“
„Doch!“ „Nö.“
„Steh jetzt auf, oder ich schubs dich vom Sofa!“, drohe ich ihr, doch wieder ignoriert sie mich. „Nö.“ Erst jetzt fällt mir ein, mit was ich sie rumkriege. Ihre, mir bis jetzt bekannte, größte Leidenschaft. Meine PFANNKUCHEN!
„Philomena! Jetzt reicht es! Du kriegst keinen Pfannkuchen mehr von mir!“ Endlich reißt sie ihre Augen auf und springt auf die Beine.
„Pfannkuchen? Hast du welche gemacht!“ Jetzt bin ich verwirrt und frage mich, wie sie jetzt Pfannkuchen verdrücken kann. „Was?“
„Ob du Pfannkuchen gemacht hast?“ Unglaublich dieses Kind! Anscheinend kann sie immer essen. Egal ob sie noch halb schläft oder ob die Uhr Mitternacht anzeigt. „Tickst du noch richtig?“, frage ich sie deshalb mit gespieltem Ernst.
„Sicher, wenn es anders wäre, hätten die Stimmen mir das schon gesagt.“ Jetzt ist sie völlig durchgedreht! Hilfe! „Du spinnst doch!“ „Ich weiß.“ Sie ist echt verrückt, aber deswegen liebe ich sie ja so! Ein leises Lächeln umspielt meine Mundwinkel und auch sie grinst mich an. „Unmögliches Kind.“, sage ich mehr zu mir selbst und schlurfe wie vorgenommen in die Küche um etwas zu mir zu nehmen. Ich mache ein Rührei und lege es mir auf eines der aufgebackenen Brötchen. In einem Stück ist es in meinem, manchmal etwas zu großen, Mund verschwunden. „Sag mal! Wie schnell kannst du dein Brot verdrücken?! Hast du das eingeatmet!?“ Ungläubig guckt Lolli mich mit großen Augen an und mir wird klar, dass sie mich jetzt für total bescheuert hält. Aber mich soll das nicht stören!
„Wollen wir dann gleich los ins Dorf?“, frage ich sie, als mein Mund wieder frei ist. Lolli nickt und läuft sofort die Treppe wieder hoch, anscheinend um sich fertig zu machen. Ich räume in der Zwischenzeit die Küche auf und beseitige auch das Durcheinander im Wohnzimmer. Nach ungefähr zehn Minuten kommt sie die Treppe wieder hinunter gestürmt und wir können uns auf den Weg in die Stadt machen. Zusammen verlassen wir unsere Höhle und machen uns daran die Stadt unsicher zu machen. Wir rennen von Laden zu Laden und kaufen hier und da etwas. Der halbe Tag ist auch schon rum, als wir dann alle Geschäfte durch arbeitet haben. Mit vollbepackten Einkaufstüten schlendern wir durch das kleine Dorf und anschließend wollen wir in einem Restaurant unsere Shoppingtour ausklingen lassen. „Puh! Ich bin ganz schön fertig.“, stöhnt Philomena und lässt sich auf einen der Stühle sinken. Auch ich setzte mich an den Tisch und stelle meine Taschen neben mir auf den Boden. Wir bestellen uns bei einer wirklich unfreundlichen Kellnerin etwas zu Trinken und ich ignoriere erfolgreich ihren Hass auf alles und jeden. „Weißt du, ich habe hier in der Nähe einen Reiterhof gefunden, wo ich vielleicht als Pferdepflegerin arbeiten kann. Ich habe schon immer gerne mit Pferden gearbeitet, dass würde mir gut gefallen, ich muss auch unbedingt an Geld kommen. Und du? Magst du Pferde?“, berichte ich ihr begeistert und erwarte gespannt ihre Antwort ab. „Klar! Ich konnte früher nur einmal die Woche in der Reitstunde reiten, war aber nichts Besonderes…“ Die Kellnerin kommt wieder und stellt unsere Getränke vor uns auf den Tisch. Ich nippe an meiner Cola, während Philomena fast am Ersticken gegenüber sitzt. Als es mir dann zu nervig wird, klopfe ich ihr kräftig den Rücken. Sie hat bereits einen sehr roten Kopf bekommen und rang nach Luft. „Verschluckt?“ Sie nickt und hustet nochmal, um auch den letzten Rest von ihrem Kaffee loszuwerden.
„Was ist?“ Was hat bei ihr so eine Reaktion ausgelöst? Ich gucke mich nach etwas Verdächtigem um, doch kann nichts finden. „Ich sehe nichts!“ „Der Typ… Er saß mit mir im Zug.“ Ach so ist das also! Die Lolli hat sich verknallt!
„Welcher Typ?“
„Na der da?“
„Wo!?“
„Da! An der Bank!“
„Oh! Der!“
„Na klar, wer dachtest du denn?“, sagt Philomena nun etwas genervt und rollt mit den Augen.
„Der dicke dahinten!“, witzle ich und versuche, dass sich das einigermaßen Ernst anhört. Anscheinend hatte ich Erfolg.
„Eve!“, schreit sie mich empört an.
Ich fange an zu grinsen und ihre Augen weiten sich, als sie versteht. „Oh nein Eve! Egal was du vorhast. Lass es!“
„Was? Ich gehe jetzt mal und rede mit dem Typen. Du weißt nicht zufällig wie er heißt?“ Ich beschließe mich um die beiden Turteltäubchen zu kümmern. Sie mag ihn das steht fest! „Eben nicht! Ich habe ihn gefragt, aber er meinte, dass müsse ich schon selber rausfinden!“
„Sehr interessant…“, murmle ich nachdenklich, dann stehe ich entschlossen auf und bezahle meinen Kaffee kurz bei der Kellnerin.
„Was tust du?!“
„Mit ihm reden, habe ich doch gesagt.“
„Das kannst du nicht tun!“
„Sicher kann ich! Und ich will seinen Namen wissen! Du scheinst den ja ganz toll zu finden.“, spreche ich nun meine Gedanken aus und erwarte ihre Reaktion ab. Wenn sie sich jetzt aufregt, dass das nicht stimmen würde, mag sie ihn wirklich.
„Was?!“ Ich sage nur: VOLL-TREFFER! Ich sollte keine Pferdepflegerin sondern Menschenflüsterin werden!
„Bis gleich!“ Ich laufe aus dem Restaurant und gehe entspannt auf den Typen zu.
„Evelyn, nicht! Eve! Warte doch!“ Ich höre die Rufe meiner Freundin zwar, doch ich ignoriere sie unbeeindruckt und führe meinen Spaziergang weiterhin fort.
„Entschuldigung, hätten sie einen Moment Zeit?“, frage ich den Jungen möglichst höflich und tippe ihn auf der Schulter an. Er dreht sich zu mir um und schiebt sein Handy in die Hosentasche. „Sicher ich… Eve?“ Woher kennt er meinen Namen? Oh mein Gott! Er ist ein Stalker! Hilfe! Nein... Ich kenne ihn, das weiß ich! Aber woher? Ein Moment krame ich in meinem Hirn nach der richtigen Akte doch dann…
„Dani? Oh, Dani! Wie schön!“ Mein bester Freund aus der Schulzeit lebt noch! Yippie! Er lacht fröhlich und zeigt seine weißen Beißerchen. „Eve! Ich wusste es! Wie kommt es, dass du hier bist?“, er umarmt mich stürmisch und grinst mich breit an. Ich kann es immer noch nicht fassen und bekomme das Strahlen nicht mehr aus meinem Gesicht gewischt.
„Ich wohne jetzt hier, seit gestern um genau zu sein.“, kläre ich ihn auf und löse mich langsam von ihm, um mich besser mit ihm unterhalten zu können.
„Wirklich? Ich wohne seit unserem Abschluss hier, ich arbeite als Polizist.“ Er hat seinen Traum verwirklicht!
„Echt? Stimmt ja, dass wolltest du ja immer… Ach, dass ist meine Mitbewohnerin Mena. Sag hallo, Mena!“ Ich erinnre mich, dass Philomena auch noch neben uns steht und uns verdattert ansieht. Sie ist in Danilo verliebt! Süß! Aber ich muss zugeben, er ist echt hübsch geworden! Der Bursche ist endlich erwachsen! Wurde aber auch Zeit.
„Hallo.“, stammelt sie so stotternd, dass ich mir ein Lachen kaum verkneifen kann. Jetzt wendet Danilo sich meiner Mitbewohnerin zu und anscheinend erkennt er sie auch wieder.
„Hätte ja nicht gedacht, dich hier wieder zu treffen. Aber jetzt sollte ich mich wohl vorstellen, nachdem ich gestern so rüde abgezischt bin. Ich bin Danilo Herman. Ich wusste gar nicht, dass du auch hier wohnst.“ Ein echter Gentleman ist er auch geworden! Ja genau… Wohl doch nicht!
„Philomena. Philomena Taimi Faria Hood.“
„Nett dich kennen zu lernen.“
„Ja!“ Sie ist immer noch sprachlos!
Ich räuspre mich, um weitere Peinlichkeiten zu meiden. „Ähm, du kannst den Mund jetzt wieder zu machen, Mena!“ Zuerst guckt sie mich nur verwirrt an, doch dann befolgt sie meinen Rat und wird rot. „Ja wir wohnen jetzt zusammen hier und sind beide schon echt gute Freunde geworden. Nicht wahr, Mena?!“, erkläre ich und warte auf die Zustimmung von Lolli. Aber die kommt nicht…
„Mena? Hallo! Erde an Mena, lebst du noch?“ Sie schüttelt ihren Kopf wie eine verkrüppelte Wackelfigur und blinzelt einmal mir ihren Lidern. „Bist du krank?“, frage ich sie schließlich besorgt, da ich merke, dass sie echt neben der Spur ist. „Nein! Ich… Ich…“ verzweifelt blickt sie zwischen mir und Danilo hin und her. Anscheinend rätselt sie noch, um welche Hintergrundgeschichte es sich bei Danilo und mir handelt.
„Ich glaube, es hat ihr die Sprache verschlagen, mich zu sehen.“, grinst Danilo. Anscheinend wollte er die Situation etwas auflockern, doch anscheinend funktioniert das nicht. Das hat er früher auch gemacht! Hach! Die alten Zeiten!
„Ich…“ Die arme Philomena! „W-Wohnst du hier?“ Als ich ihr gerade wieder helfen wollte, hat sie endlich einen Satz heraus gebracht.
„Ja, ich reite Polizeipferde ein und bilde sie aus, wie ein bereitender Polizist.“
„A-Achso…“
„Ich kriege vielleicht einen Job bei den Tsubasa Stables.“, werfe ich schnell dazwischen, um sie mal wieder vor folgenden unangenehmen Situationen zu bewahren.
„Schick! Nun, ich muss jetzt auch gleich zurück, viel Spaß noch die Damen! So groß ist Hofling ja nicht, da sieht man sich bestimmt bald wieder!“
„J-Ja, sicher!“
„Bis dann, Dani! Meld dich mal wieder bei mir! Ich wohne im Lindenweg 19.“ Hoffentlich kommt er, damit ich die beiden zusammen bringen kann. Die junge Liebe!
„Sicher, auf Wiedersehen!“ Ich winke ihm noch hastig zu, bevor er verschwunden ist. Danilo wirkt auf sie, wie grünes Kryptonit auf Superman. Sie ist völlig schwach geworden!

Nachdem ich Mena eine halbe Stunde lang damit aufgezogen habe, dass sie gestottert hat wie eine Sprachgestörte, haben wir uns auf den Weg zu Tsubasa gemacht. Vorher haben wir noch unsere Einkaufstüten zuhause abgelegt und sind dann zum Busbahnhof gelaufen. Das praktische daran ist, dass sich dieser direkt vor unserer Haustür befindet. Der Hof ist so, wie ich es mir erträumt habe. Groß, Sauber und echt wunderschön! Lolli sieht mich jetzt unsicher an. „Meinst du, wir können so einfach auf den Hof spazieren? Ist das nicht unhöflich ohne angemeldet zu sein?“
„Nein, mach dir nicht vor Angst in die Hose! Die sind bestimmt alle ganz nett, du wirst sehen!“ Ich packe sie etwas zu grob am Arm, wie ich nach ihrem Aufschrei feststelle, und ziehe sie mit mir geradewegs auf den Hof. Aus den Ställen hört man Pferde schnauben, irgendwo erklingt das knattern eines Traktors und alles scheint voller Leidenschaft und Harmonie zu explodieren. In diesem Augenblick kommt eine junge Frau aus einer der Ställe samt einem ziemlich entspannten Kaltblut. „Entschuldigung, wissen sie wo wir die Besitzer des Hofes finden?“, frage ich sie und gehe selbstsicher auf sie zu. „Oh, hallo, ihr müsst neu sein! Ich bin Davina, das ist Karlos.“, sie deutet auf das Pferd neben sich, das jetzt dumm in die Weltgeschichte umherguckt.
„Hey, ich bin Evelyn. Ich werde wahrscheinlich Pferdepflegerin und deswegen suche ich Frau Iwanowa oder Frau Berger.“
„Ach, du meinst Julia und Nina? Sicher, wartet, ich bringe eben mein Dickerchen in den Paddock da vorne, dann bringe ich euch zu ihnen. Und wie heißt du?“
„Philomena.“
„Gut, Philomena, seit wann seid ihr denn in Hofling? Ich habe euch hier noch nie gesehen…“
„Ich bin seit gestern da, Evelyn seit vorgestern.“, antwortet Lolli und wir begleiten sie zu den Paddocks, wo sie das kräftige Kaltblut losmacht. Es trottet sofort zu dem Heu Netz und beginnt zufrieden an ein paar Halmen zu kauen.
„Wisst ihr, hier bei uns duzen sich alle, deswegen könnt ihr das auch machen.“, meint sie lächelnd und führt uns an einer großen Reithalle vorbei, über einen kleinen Parkplatz und dann zu einem Gebäude, das das Büro sein muss.
„Ich muss jetzt weiter, ich habe noch fünf weitere Pferde und einige Rinder zu versorgen. Wir sehen uns bestimmt bald wieder!“, wir winken uns zu und Philomena ruft noch ein „Bis bald!“ hinterher, bevor sie hinter der nächsten Ecke verschwindet. Wir betreten das Büro, nachdem auf unser Klopfen ein „Herein!“ ertönt. Im dem Raum steht ein großer Schreibtisch, die Wände sind mit Regalen belagert und zwei Stühle sind anscheinend für Besucher aufgestellt. Auf dem Bürostuhl hinter dem Tisch sitzt eine hoch gewachsene Frau mit braunen Haaren, die uns freundlich zulächelt.
„Hallo, ich bin Julia Iwanowa, nennt mich ruhig Julia, was kann ich für euch tun?“
„Ich bin Evelyn Chestitiy Carey Beecroft. Wir hatten telefoniert wegen der Stelle als Pferdepflegerin.“
„Ach richtig! Und du bist?“
„Philomena Taimi Faria Hood. Ich suche nach einem Pferd.“ Auch Lolli schüttelt ihr die Hand, dann weißt Julia uns darauf hin platz zu nehmen.
„Nun, die Stelle wäre noch frei. Ich würde sagen, ich zeige euch den Hof und dann sehen wir mal, wie du so reitest und was für ein Pferd zu dir passen könnte.“, sie zeigt erst auf mich und deutet dann auf Philomena, die etwas schüchtern zu sein scheint. Ich nicke zustimmend und Lolli gibt mit einem „Okay“ auch ihr Einverständnis.
„Gut, dann schauen wir uns jetzt trotzdem erstmal den Hof an und dann suche ich euch zwei Pferde, die ihr reiten könnt. Moment! Könnt ihr überhaupt reiten?“, sie war schon auf den Weg zur Tür, hat dann angehalten und sich zu uns umgedreht.
Meine Freundin nickt hastig und ich bejahe die Frage anschließend, was Julia wieder zum lächeln bringt. „Dann können wir ja los!“

Fast eine Stunde später sind wir fertig mit der Hofbesichtigung und mir gefällt der Hof schon jetzt. Die Leute sind nicht so spießig, wie ich es mir erhofft habe. Vor wenigen Sekunden noch ist eine Fiona hektisch vorbei gerannt und hat anscheinend nach ihrem Pferd gesucht, das auch später aus der Futterkammer kam. Es ist echt cool hier! Es war ein Halfinger, der Knoten öffnet und dann schnell mal das Essen verputzt, wie Julia meinte. Lustiges Pferdchen! Julia teilt uns zwei Pferde zu, die ihrer Meinung nach gut zu uns passen könnten. Sie hatte kurz nachgefragt, was wir denn so bevorzugen würden und mir war es wirklich voll egal! Sogar so Schnurz-Piep-Egal wie die Unterwäsche meiner Oma. Und das soll schon was heißen! Doch Philomena wollte gerne etwas Ruhigeres haben, was ich natürlich auch verstehe. Mir teilt sie eine sehr hübsche, junge Araberstute zu, die ich mit Begeisterung aus ihrer Box hole und auch mit dem Putzen sofort beginne. Nachdem auch Lolli endlich anmarschiert kommt, erklärt Julia uns kurz, wo sich die Sättel und Trensen befinden und bittet uns nachher in die Reithalle neben dem Parkplatz zu kommen. Wie Philomena, habe ich keine Probleme mit meinem Pferd, das Bassira heißt und eine wunderschöne braune Araberstute ist. Ich liebe sie jetzt schon heiß und innig! Als wir dann endlich fertig sind, gehen wir zur genannten Reithalle. Julia wartet schon mit einer zweiten Frau, die sich als Nina Berger und zweite Hofbesitzerin vorstellt. Sie hat uns beiden Reithosen geliehen mitsamt einem Helm und Reitstiefel. Bassira scheint eine etwas verschlossene Stute zu sein, denn sie wirkt etwas zurückhaltend und dezent. Aber ich mag Herausforderungen. Während Lolli noch von Nina aufs Pferd geschmissen wird, stelle ich meine Steigbügel ein, steige vorsichtig und sachte auf Bassiras Rückenund streichle ihren glatten Hals. Es entsteht eine Verbindung zwischen uns und ich merke, dass sie nach Liebe und Zuneigung sucht. „Ist doch gut! Ich möchte deine Freundin sein und nicht dein Feind.“, flüstere ich ihr zu und sie spitzt ihre Ohren in meine Richtung. Sie versteht mich anscheinend, denn sofort wird sie ruhiger und schmiegt sich gegen meine Hand. Wir sind für einander bestimmt, haben aufeinander gewartet, denn sie ist meine Seelenverwandte. „Reitet erstmal in Ruhe warm, dann sehen wir weiter!“, ruft Nina uns zu und setzt sich mit Julia auf eine Tribüne am Rand, von der sie uns schließlich beim Reiten zuschauen. Dadurch fühle ich mich beobachtet und werde etwas nervös. Bassira merkt dies und beruhigt mich mit einem leisen Schnauben. Sie macht mir klar, dass wir das zusammen schaffen werden. Ich konzentriere mich auf meinen Sitz und reite Bassira sehr weich und leicht im Gebiss. Nach einigen Runden meint Julia, dass wir eine Abteilung bilden sollen, mit mir an der Tete und Philomena hinter mir. Sie sagt wir sollen antraben und ich gehorche. Ich drücke meine Waden locker an Bassiras Bauch und schnalze kurz mit meiner Zunge. Sie trabt sofort an und lässt mich auf ihrem Rücken ihre starken und sanften Bewegungen fühlen. Sie ist so wundervoll und ich fühle mich aufgehoben und sicher. Denn ich vertraue ihr! Ich schließe die Augen und lasse mich von ihr führen.

Nachdem wir beide auf Anweisungen von Nina und Julia einige Bahnfiguren geritten sind, galoppieren wir beide auf jeweils einem eigenen Zirkel an. Die Stute unter mir hat einen wirklich bequemen Galopp, der sehr weich aber auch dominant zugleich ist. Nach ein paar Galopprunden parieren wir wieder durch und langsam merke ich, wieso reiten eine Sportart ist. Ich streiche mir kurz feine Schweißperlen von meiner Stirn und auch die Araberstute ist schon etwas durchgeschwitzt.
„Lasst uns Schluss machen für heute!“, beschließt Julia dann schließlich. Ich lasse mir die Zügel aus der Hand kauen und lobe die Stute großzügig. „Danke, mein Mädchen! Du bist echt toll.“ Ich teile den beiden Hofbesitzerinnen mit, dass ich Bassira wenn möglich behalten möchte. Ich denke, dass Lolli ihr Traumpferd leider noch nicht gefunden hat, denn das sagt sie Julia und Nina jedenfalls, die nur nicken und meinen, dass sie noch weiter suchen werden. Gemeinsam machen wir die beiden Pferde fertig und ich bin hin und weg von der liebevollen Araberstute! Wenn ich genug Geld zusammengespart habe, werde ich sie auf alle Fälle kaufen. Philomena freut sich für mich, doch bezweifelt, dass sie jemals ihr Traumpferd bezahlen könnte, wenn sie ihres findet. Ich wünsche ihr, dass sie glücklich mit ihrem neuen Pferd wird, denn das hätte sie wirklich verdient!
„Wenn du willst, kannst du schon nächste Woche anfangen.“, wir sitzen wieder im Büro und ich regle gerade alles mit Nina. Julia hat sich schon von uns verabschiedet, da sie noch ein paar Pferde bewegen müsse. Auch Lolli ist gegangen und wollte sich noch einmal den Hof in Ruha angucken. „Ja das wäre echt super! Ach, und das mit Bassira wäre ein Traum, wenn ich mir sie schon mal so zu sagen reservieren könnte.“ Wissend, guckt Nina mir mit ihren warmen, dunkelbraunen Augen an und grinst zufrieden. „Ich habe mir gedacht, dass du das sagen wirst…und deswegen“ Sie legt ein Papier mit einer ausholenden Bewegung vor mich hin und wartet auf meine Reaktion. Ich lese das Blatt dreimal durch um mir echt sicher zu sein, dass da über den Daten „Kaufvertrag Utsikten Bassira ox“ steht. „Ich schreibe sofort drauf, dass sie dir gehört, aber noch bezahlen musst. Du musst ja auch nicht alles auf einmal anzahlen, sondern immer nacheinander etwas dazu geben.“, meint Nina immer noch grinsend. Oh mein Gott! Ich stoße einen Freudenschrei aus und falle Nina sofort um den Hals. Naja…soweit das mit einem Tisch zwischen sich funktioniert. Sie lacht und erwidert meine krüppelige Umarmung. „Gern geschehen!“ „Wie kann ich dir das zurück geben?“, frage ich sie immer noch fassungslos. „Indem du einfach jeden Tag kommst und das tust, was Pferdepfleger halt so tun.“ Sie erklärt mir, dass ich morgens möglichst um sieben Uhr erscheinen muss und einen Zettel im Büro finden werde, auf dem meine Aufgaben stehen werden. Sie meint, dass ich schon mal mit der ersten Aufgabe beginnen könnte, wenn ich denn noch genug Zeit hätte. Ich stimme mit großer Freude zu und mache mich gerade mit Nina auf dem Weg zu einer Box, mit der Aufschrift: Mf´s Castello PR. Ich soll ihn etwas beschäftigen und ich gehe natürlich sofort ohne zu zögern auf die Idee ein. An der Box angekommen, lächle ich Nina ein wenig unsicher an, doch sie nickt mir aufmunternd zu. Schließlich öffne ich die Box und sofort kommt mir ein brauner Wallach entgegen. Er reibt seinen Kopf an meiner Schulter und knabbert sachte an meiner Hand. „Hallo du hübscher.“, murmle ich als Begrüßung und er streckt seinen Kopf in das, von mir hin gehaltendes, Halfter. Freudig, folgt er mir zum Putzplatz, an dem ich mich daran mache ihn zu putzen. Nina bleibt dabei und hilft mir, die richtigen Sachen zu finden und richtig zu benutzen. Ich beginne mit dem Gummistriegel und nach kurzer Zeit, glänzt der Rheinländer wieder wie neu. Wenn das bei einem Pferd möglich ist, da man es ja nicht als Gegenstand bezeichnen kann... Ich bin von diesem Pferd echt begeistert, denn er scheint ein wirklich toller Kerl zu sein. Auch er genießt die Routine merklich und sogar Nina ist mit einem Grinsen dabei. Castello lässt sich brav von mir zur Führanlage führen. Ich habe vor, erstmal ein Join-Up in dem Roundpen zu machen. Denn ich möchte ein wenig Vertrauen zu ihm aufbauen und das eignet sich gut in der Mitte der Führanlage. Ich lasse ihn von dem Strick los und sofort rennt er inklusive Bocksprünge seine Bahnen in dem Zirkel. „Ich vertraue dir ihn gerne an, denn ich muss leider los.“, klingt es von dem Rand und ich verabschiede mich mit einer leichten Umarmung von Nina, während der Wallach weiterhin seine Runden läuft. Nachdem Castello auf das Join-Up eingegangen ist, machen wir uns auf den Weg zum Dressurplatz. Dort lasse ich ihn wieder von der Leine, doch diesmal bleibt er bei mir stehen. „Gut gemacht. Feiner Junge!“, lobe ich ihn und kraule seinen Hals. Er schnaubt, doch bewegt sich kein bisschen. „Na komm, großer.“, locke ich ihn und renne abrupt los. Er folgt mir freudig und trabt neben mir her. Ich laufe scharfe Kurven, doch auch da hält er mit. Ich schiebe ihm ein Leckerchen hin, was er mit Gier verschlingt. Schließlich möchte ich ihn testen und stelle mich ihm gegenüber. Ich kreuze meine Beine und bewege mich seitwärts über den Platz. Einen Moment scheint er verblüfft zu sein, dann überlegt er und macht es mir ein bisschen holprig nach. Ich versuche es zur anderen Seite und auch da bekommt er es perfekt hin. Er wird immer ausgiebig von mir gelobt und wir jagen noch ein Weilchen auf dem Platz hin und her. Als wir beide anfangen langsam zu schwitzen, machen wir letztendlich Schluss und atmen wieder auf. Zwischendurch hat er immer wieder Leckerchen bekommen und jetzt sind wir schon so weit, dass er das Kreuzen auch schon ohne Vorgabe kann. Ich bin unglaublich stolz auf ihn! Ich spritze ihn schnell mit dem Schlauch ab und lege ihm auch eine Decke auf, sobald ich ihn abgerubbelt habe. Castello begleitet mich gehorsam zu seiner Box, in der er nach wenigen Minuten zufrieden einschläft. Bevor ich jedoch nach Hause fahre, laufe ich nochmal zu Bassiras Box, um mich von meinem zukünftigen Pferd richtig zu verabschieden. Ich falle ihr um den Hals und sie merkt, dass wir zusammen bleiben können und etwas wunderschönes passiert ist, denn sie drückt ihren Kopf an meinen Rücken und wiehert fröhlich. „Wir sehen uns morgen wieder, meine Schöne!“, verabschiede ich mich von ihr und füge in Gedanken hinzu: Ich liebe dich, Bassira! Ich gebe ihr einen Kuss auf ihre Nüstern und wuschle ihr noch einmal durch den Schopf, bevor ich mich nun endgültig auf den Heimweg begebe. Philomena ist bestimmt auch schon Zuhause und hockt auf dem Sofa. Sie wartet sicher auf was zu Essen!

Zuhause angekommen, muss ich mit bedauern und großer Sorge feststellen, dass meine Mitbewohnerin noch gar nicht da ist. Oh Man! Was mach ich denn jetzt? Muttergefühle kommen in mir hoch. Sie ist doch nicht meine Tochter! Was ist nur los mit dir, Evelyn? Ich laufe hektisch den Flur auf und ab und mache mir sinnvolle Erklärungen im Kopf um mich zu beruhigen, was auch sonst immer geholfen hat. Aber jetzt leider nicht. Dann klingelt es schließlich an der Tür. Ich rase auf sie zu und rutsche beinahe auf den Fliesen aus. Mit zunehmender Hoffnung, reiße ich die Tür auf. Davor steht Danilo mit Philomena in seinen Armen und guckt mich mit leuchtenden Augen an. „Gott sei Dank!“ Ich stoße abrupt die Luft aus meiner Lunge. Ich lasse ihn herein und er folgt mir schweigend die Treppe hinauf. Als wir Lollis Zimmer endlich erreichen, legt er sie behutsam und erstaunlich sanft in ihr weiches Bett. „Du bist echt unglaublich!“, rufe ich jetzt und nehme ihn in meine Arme. Ich tanze glücklich mit ihm durch das Zimmer und eine gewaltige Erleichterung macht sich in mir breit. Ein Schritt nach vorn, ein Schritt zurück und eine Drehung!
„Evelyn? Alles okay mit dir?“ Er weicht jetzt zurück um mich mit einem spöttischen Blick zu betrachten.
„Ja ich bin nur sehr erleichtert sonst nichts!“ Nachdem Danilo mir die ganze Geschichte erzählt hat, bin ich vor Sorge plötzlich sauer auf Lolli. „Wieso ist sie nur auf dem Weg eingeschlafen?! Da könnte alles passiert sein!“ Sie hätte von einem Typ entführt werden können!
„Halt mal die Luft an! Auch ein Kreis hat Ecken...“
„Was!?“, ich schaue ihn mit Belustigung an und warte auf eine Erklärung.
„Ich meine…Niemand ist perfekt Evelyn. Niemand macht immer das Richtige und es ich ja nichts passiert!“ Erstaunt schaue ich ihn an, doch jetzt verstehe ich, was er meint.
„Du hast Recht. Sorry Danilo! Es ist nur so, dass ich sie irgendwie als Schwester liebe, verstehst du das?“
„Ja, ich verstehe dich sehr gut, Evelyn. Du bist auch wie eine Schwester für mich. Ich hätte auch Angst um sie gehabt.“ Er kneift mich aufmuntert in die Seite und setzt sich dann neben Philomena auf ihr Bett.
„Danke, Dani! Du bist der Beste!“, bedanke ich mich jetzt schließlich zum tausendsten Mal. „Ach, euer Haus lag doch eh auf dem Weg. Ich hätte ja schlecht einfach an ihr vorbei gehen können.“, antwortet er und guckt Lolli lächelnd beim schlafen zu. „Du magst sie nicht wahr?“ Er zuckt kurz zusammen bevor er antwortet. „Quatsch, wie kommst du denn darauf!?“, grinst er zurück und mir scheint, als ob er nicht richtig bei mir wär. „Du kannst gleich runter kommen, Dani. Ich mache Kaffee und dann können wir mal in Ruhe miteinander reden.“ Als Antwort bekomme ich nur ein Nicken seinerseits, denn er ist anscheinend immer noch in seiner Philomena-Welt. Ich lasse die beiden alleine und steige die Treppe hinunter in die Küche.
„…Ich habe eine kleine Schwester bekommen! Sie heißt Megan und ich liebe sie wirklich sehr. Was gibt es bei dir so neues?“ Danilo und ich sitzen am Küchentisch und trinken zusammen einen Kaffee. Ich beende meinen Lebenslauf seit dem Abitur gerade und gucke ihn jetzt direkt an. Er hat aufmerksam zugehört und beginnt nun mit seiner Geschichte. Auch ich höre gut zu und nicke immer wieder zwischendurch und lache mit ihm bei lustigen Abenteuern, die er erlebt hat. Jetzt erst merke ich, wie ich unsere Zeit unserer Jugend vermisst habe. Er hat mir wirklich sehr gefehlt und ich kann wirklich nicht fassen, dass ich ihn wiedergefunden habe. Ich kam ja nach Hofling um wieder da weiter zu machen, wo ich hier aufgehört habe. Bei unserer Abifeier in der Schulaula. Ich war mit ihm dort gewesen, weil wir beide keinen Partner hatten, wie man es nennen könnte. Wir gingen als Freunde hin und an diesem Abend war alles perfekt. Wir haben gelacht, getanzt und wir waren einfach glückliche Teenager. Bis der Abschied kam und ich mir schwor, dass ich eines Tages wiederkommen würde. Und nun bin ich wieder hier und habe ihn gefunden. Ich komme mit inneren Schmerzen, denen ich diesen Mistkerl Jake verdanke. Meine Augen füllen sich mit Tränen und mir entwischt ein leiser Schluchzer. Ich habe die Beherrschung verloren! Ich habe sie noch nie verloren! Aber bei ihm ist es mir egal. Er wird mir zuhören und trösten. Er ist mein Schutzengel. Danilo stoppt sein Gerede und kommt um den Tisch rum. Er nimmt mich in die Arme und hilft mir ins Wohnzimmer. Er weiß, dass ich nicht schnell weine und es was schlimmeres sein muss, dass mich zum verzweifeln bringt. Er setzt mich auf das Sofa und kommt neben mich gerutscht. Nie habe ich einem anderen Menschen den Grund erzählt wieso ich so schwer Verletzt bin. Die wenigsten Menschen sind es wert sie zu mögen und ihnen zu vertrauen. Bei Pferden ist das anders, denn sie helfen und beschützen sich immer gegenseitig. Doch Danilo ist der Einzige, dem ich es jemals verraten werde und jetzt verraten habe. Ich heule mir die Seele aus dem Leib und hoffe, dass meine Schmerzen mit hinaus gespült werden, doch ich weiß leider, dass wird niemals passieren. Meine Wunden werden nie heilen. Nie, denn dafür sind sie zu tief. Früher war es allerdings noch schlimmer. Als das Ritzen nichts nützte, hatte ich auch noch Selbstmord Gedanken. Zum Glück haben mich immer Leute aufgehalten, als ich es tun wollte. Ich schäme mich abgrundtief dafür. Meine Narben sind zum Glück verschwunden und ich habe meine Lebensfreude wieder gefunden. Denn auch ich habe gelernt, dass andere Leute auch glücklich sein können mit der Liebe. Ich habe halt den falschen erwischt, den Teufel. Doch es macht mich glücklich andere Paare bei ihrem Glück zu sehen, denn dann bekomme ich immer das Gefühl, dass ich auch irgendwann glücklich werde. Doch jetzt noch lange nicht.

Danilo verlässt unsere Einfahrt und verschwindet in der Dunkelheit. Ich habe ihm vieles über Philomena erzählt, nachdem ich mich endlich wieder beruhigt habe. Er hat glitzernde Augen bekommen, als ich ihren Namen nannte. Die beiden müssen um jeden Preis zusammen kommen, denn sie sind für einander geschaffen. Sie gehören zusammen, wie der Deckel auf den Topf.
Nachdem ich Unmengen von Pfannkuchen gebacken habe, falls Lolli heute Nacht Hunger bekommt, stapfe ich die Treppe hinauf zu Philomenas Zimmer und ziehe ihr ihren Schlafanzug an, damit sie es etwas gemütlicher hat. Ihr Wecker zeigt 22:07 Uhr an und auch für mich wird es Zeit ins Bett zu kommen. Also liege ich wenig später warm eingewickelt in meinem Bett und lausche den Blättern im Wind. Ich nehme mein Handy und lasse das Lied Hollywood Hills von Sunrise Avenue in meine Ohren rauschen. Ich singe den Text leise mit und schlafe schließlich bei dem Satz „…come back to walk these street again.“ ein, der in meinem Fall wirklich zustimmt.

#2 RE: 2. Seelengefährten? von Lucy 06.05.2014 13:45

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- "Sag Hallo Mena!" Eine Geniale Stelle! XD Ich musste da so doll lachen.

- Die Stelle finde ich auch voll treffend:
Sie gehören zusammen, wie der Deckel auf den Topf.

- Ansonsten kenne ich ja einen Teil von Philomenas Bericht schon, aber war trotzdem interessant, noch die Situation aus deiner Sicht zu lesen... Aber vielleicht könnt ihr in Zukunft nur wirklich wichtige Sachen doppelt schreiben und den Rest zwar so, dass der eine beim andern vor kommt, aber nicht alles doppelt im Forum vorhanden ist. Deren Beri, der als 2. gelesen wird, ist dann nämich etwas weniger spannend.

- Länge Super! :D

#3 RE: 2. Seelengefährten? von Philomena 06.05.2014 14:11

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Ich lese den vielleicht noch heute Abend, muss aber noch den von Marie bewerten ^^

#4 RE: 2. Seelengefährten? von Evelyn 09.05.2014 18:58

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Ja ich weiß aber danke trotzdem Lucy! Ja sind knapp 11 Seiten ^^ Höhö :D

#5 RE: 2. Seelengefährten? von Lucy 05.06.2014 21:47

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Kommentare hast du ja schon oben...
Ausführlichkeit: 22/50
Personen: 11/30
Schicksal des aktuellen Monats: 20/20
Aufgabe des aktuellen Monats: 10/10
Handlung: 31/50
Gesamt: 94/160

Neue Punktzahl: 163 -> 1. Level: Du erhälst ein Outfit aus der Boutique (Oberteil, Hose, Schuhe)

Sag mir bescheid, was du möchtest, gebe es dann weiter. ;)

#6 RE: 2. Seelengefährten? von Evelyn 05.07.2014 22:01

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Okay erst mal sorry dass ich länger nicht on war... schule und so... Danke für die Bewertung Lucy :)
Ich nehme dann mal:
Top "nice" (wie auf Bild/bordeaux)
Röckchen (pink)
Schuhe mit Absatz "Tanzabend" (dunkelblau) Danke nochmal :)

#7 RE: 2. Seelengefährten? von Lisa 23.07.2014 15:53

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übrigens, ich finde den bericht auch toll, superschön geschrieben & echt süß, wie ihr zwei miteinander umgeht :)
(ist zwar schon länger her, dass ich den gelesen hab, aber irgendwie hab ich dir gar nix zu geschrieben *verpeilt.bin* )

#8 RE: 2. Seelengefährten? von Nina 27.08.2014 02:53

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Wie kruegt ihr zwei das nur hin das eure Berichte so lustig werden! Ich hatte pipi in den Augen vor lachen und hab mich in meinem Bett gerollt XD Wo hast du nur immer diese Sprüche her, einfach genial. ^^
Dieser Beri ist ausserdem sehr viel besser als dein letzter du wirst also in Katzensprüngen besser! :D Er war gut zu lesen, war extrem witzig und hatte nach einem etwas holprigen start (so hab ich zumindest die ersten paar Sätze empfunden) einen tollen mittelteil in dem man sich richtig gut rein versetzen konnte. Mir hatte allerdings eine erneute kleine Beschreibung von "kann mir seinen Namen nicht merken" gefehlt. Wusste nicht mehr wie er aussah und hatte eine lücke in meinem Bild. Allgemein finde ich kannst du ruhig ein bisschen mehr auf die Beschreibung von Dingen und Lebewesen eingehen, die Hefühle fand ich aber super! Nach dem grandiosen mittelteil (da hat dich die Muse geküsst, oder? :D) kam aber dasnicht ganz sotolle Ende.Man kennt das du zum Schluss die Schicksäle noch reingestopft hast vor allem bei dem Teilmit dem tanzen dachte ich mir schon "ähm...okey?" aber dafür finde ich hast du den Kreis mit den Ecken umso schönet eingesetzt :)

Da ich das mit dem Handy geschrieben hab bitte nicht über tippfehler wundern ^^

#9 RE: 2. Seelengefährten? von Evelyn 27.08.2014 18:22

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Danke Nina ^^ Ja der ist schon lange her aber der nächste kommt bald und meiner Meinung nach, ist mein Schreibstil und generell meine Wahrnehmung und Beschreibung vieeeel besser geworden und ich werde jetzt etwas unabhängiger von Philomena schreiben. Natürlich mache ich die wichtigen Szenen noch gleich. :D

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