#1 Nr. 44 - Mit Vertrauen. (Teil 3 ...denn nun sind wir eine Familie) von Lucy 22.02.2015 08:32

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So endlich habe ich den nun fertig geschrieben. Hat so lange gedauert, weil ich in Gedanken immer schon beim nächsten Beri war und der auch schon zu einem grossen Teil steht!
Trotzdem viel Spass beim Lesen. Vielleicht eher etwas langweilig und kürzer als sonst (7 Seiten)...


Nr. 44 - Mit Vertrauen. (Teil 3 ...denn nun sind wir eine Familie)

Meine Hand zitterte. Noch konnte ich alles ändern, noch war nichts fest. Ich atmete tief durch. Sah Dad an, der mich gespannt an sah, blickte dann in die Augen von Angelika, die mich freundlich anblickten. Irgendwie fand der Schreibe aber doch nicht den Weg aufs Blatt, ich blickte meine Schwester an. Stumm unterhielten wir uns. Cate lächelte mich an und blickte dann wieder auf das Blatt vor hier. Ohne zu zögern setzte sie den Stift auf das Blatt und Blatt Papier und schrieb ihr Namen hin. Catherine Davids. Ich wartete, bis sie den letzten Schlenker des S unter ihrem Namen durch zog. Und dann war es plötzlich ganz einfach. Es ging, als hätte ich nie etwas anderes in meinem Leben gemacht.

Lucinda Davids.

Ich hatte eingewilligt. Unsicher sah ich auf und blickte in die Runde. Cate, Angelika, Dad, mit Ben auf dem Arm, Colin mit Melanie im Kinderwagen neben sich. Angelika legte den Arm auf meine Schulter und ich machte einen Schritt auf sie zu. Cate auch. Sie drückte uns kurz an sich. Jedes Wort wäre hier fehl am Platz gewesen. Ihr Gesicht sagte alles aus.
Nun waren wir auch auf dem Papier eine Familie und sie nun offiziell meine Mutter.

Aber nun kam noch der eigentlich Höhepunkt des Tages. Die Hochzeit meiner Eltern – ich zuckte zusammen, als ich erkannte, was ich da gerade dachte. MEINER ELTERN! Doch, Lucy, sagte ich mir, dass stimmt seit wenigen Minuten! Meine Eltern, Tim und Angelika. Ich lächelte. Angefangen hatte heute Morgen alles ganz besonders. In einen grossen Teil war ich eingeweiht worden, aber ich war auch überrascht, als plötzlich eine ganz lange Limousine vor unserm Haus stand. Sie brachte uns hier ins Amt, wo Angelika, Cate und ich die Adoptionspapier unterschreiben musste und danach Angelika und Dad noch die Hochzeitspapier. Eine kirchliche Trauung anschliessend gab es nicht wie bei einer normalen Hochzeit, aber war diese Hochzeit überhaupt normal? Schliesslich waren gleich 3 Kinder und 2 Enkelkinder oder anders gesagt 2 Erwachsene Töchter und 3 Schreihälse auch dabei. Eine Freundin von Angelika hatte ihr, nachdem sie die Einladung für die Hochzeit bekam, die Staffel „Ich heirate eine Familie“ gesendet. Gesehen habe ich sie nicht, schliesslich wuchs ich nicht in Deutschland auf und in England wurde die nie ausgestrahlt. Aber der Titel, passte perfekt. Ich war so in Gedanken versunken, dass ich gar nicht merkte, dass fast alle von meiner Familie den Raum schon verlassen hatten. Denn die standesamtliche Trauung fand in einem andern Büro statt – doch vermutlich war das ein weniger grosser Papierkrieg. Hoffentlich. Denn bis jetzt hatte diese Adoption von Cate und mir durch Angelika jede Menge Papier produziert. X-Unterschriften musste ich schon vor diesem Tag heute auf Papier setzen und dann heute noch die Endgültige. Die letzte, die schlussendlich zählende.

Ich folgte den andern den Gang hinunter. Da standen schon alle Hochzeitsgäste meiner Eltern. Tamara, Angelikas Freundin und Betreiberin des Hofes in der Schweiz, auf dem Angelika früher ihre Pferde hatte, war auch anwesend. Ich hatte sie noch nie gesehen, aber ich erkannte sie sofort, als sie uns begrüsste. Ihr „Grüezi“ war einfach unverwechselbar.
„Na wiä gaht’s?“ fragte sie. Ich musste mich beherrschen um nicht los zu lachen. Ihr Dialekt war so... Ich weiss auch nicht. Herzig? Lustig?
„Guät, guät.“ Meinte Angelika und umarmte Tamara. Ich sah Angelika verwirrt an. An ihr kranzendes ‚ch’, das sie vom Schweizer Dialekt übernommen hatte, hatte ich mich mittlerweile gewöhnt, aber, das sie solche Schweizerdeutsche Wörter kann...?
„Lucy, lueäg nöd so! Ä paar Schwiizerdütschi Wörtli chani au .“ Ich lachte.
„Schon gut schon gut.“
Tamara drehte sich zu mir um. „Freut mi eui z’känne lernä. I bi Tamara und du müäsch d’Lucy si.“
„Äh ja.“ Ich verstand sie nur begrenzt.
„Und du müäsch Zwischwö si?“ meinte sie zu Cate.
„Zwi... was?“
„Zwischwö.“
Cate sah man die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben.
„Tamara, jetzt verwirre mir meine Kinder nicht so! Zwillingsschwester meint sie.“ Sagte Angelika lachend.
Meine Kinder! Es war ungewohnt, aber nicht beängstigen...
„Ach jo stimmt, me cha eui ez jo gratulirä zum Mueti Angelika.“
Ich nickte unsicher, ich wusste nicht genau, ob ich alles richtig verstanden habe. Um genau zu sein verstand ich weniger als in den ersten Tagen in Deutschland. Ich war dann beinahe etwas erfreut, als Angelikas Eltern ihre Tochter in Beschlag nahmen und ich mich zu ihnen stellen konnte. Elia und Gustav Meyer umarmten mich und Cate zur Begrüssung herzlich.
„Schon komisch, nun seid ihr beide schon offiziell mit unser Verwandt, aber euer Vater nicht.“ Meinte Elia schmunzelnd.
„Aber nur für wenige Minuten.“ Meinte Cate.
„Ja und, ein paar Minuten sind auch eine gewisse Zeit. Geniesst diese Privileg.“ Meinte Gustav lachend.
Ich sah mich im Vorraum um. Und zuckte zusammen, als ich sah, wer da im Anmarsch war. Cate sah es auch.
„Achtung Lucy, auf 9 Uhr Anmarsch unseren Lieblingsgrosseltern.“ Flüsterte Cate in dem Moment.
„Geht ruhig und begrüsst sie.“ Meinte Elia.
Ich musste einen gequälten Gesicht aus druck drauf haben. „Sie werden dich schon nicht auffressen.“ Meinte Elia lachend. Wie viel lieber ich bei meinen neuen Grosseltern geblieben wäre, doch Cate flüstere mir ein „Rückenstramm, Augen zu und durch zu“ zu. Und setzte ich total künstliches Lächeln auf.
„Grossmutter, Grossvater, schön euch zu sehen!“ meinte sie und liess sich von Helene und Frederik drücken und auf die Wange küssen.
Ich verhielt mich viel kühler und distanzierte und hielt, ehe sich mich umarmen konnten die Hand hin. „Hallo Frederik, Hallo Helene.“ Grossmutter, Grossvater – nein das kam mir nicht in die Tüte. Colin war mein Granddad und Elia und Gustav würden vielleicht irgendwann etwas Ähnliches werden, aber Helene und Frederik? Gut biologisch, ja, aber abgesehen davon warn sie einfach Personen die ich – leider – immer bei Familiendingen zu Gesicht bekam. So schnell es ging, ging ich weiter. Neue Personen begrüssen. Es war ein ganzer Haufen. Und plötzlich erblickte ich Liam. Mein Herz begann schneller zu schlagen. Lucy, schlag ihn dir aus dem Kopf, du hast es gründlich verdorben mit ihm, rief ich mich zur Ordnung. Ich wollte mich abwenden, als Marelle mich entdeckte.
„Lucy!“ hörte ich sie nach mir rufen. Freudig begrüsste sie mich. Cate mit Natascha an der Seite stiessen zu uns und sofort fingen die drei über Turniere zu plaudern – Cate und Marelle als aktive Reiter, Natascha als aktiver Zuschauer. Mir sagte diese Turnierwelt immer noch nicht so zu, auch wenn ich mittlerweile vieles ob ich nun wollte oder nicht durch Cate, Dad und das Gestüt mitbekam. So stand ich nun hilflos und verloren neben Liam.
„Und geht’s dir gut?“
„Ja, eigentlich schon und dir?“
„Besonderer Tag heute... Aber sonst, wie immer halt.“
Liam nickte. Es kam nicht wirklich ein Gespräch zwischen uns auf.
„Letztes Wochenende, warst ihr auch auf dem grossen Turnier in... Ach jetzt ist mir der Ort entfallen...“
„Meinst du das auf dem Hof Sulzenberger?“
„Genau.“
„Ja, Marelle ist da mit Unido auch gestartet.“
„Und du?“
„Ja.“
Ich nickte. Es entstand ein unangenehmes Schweigen zwischen uns, deshalb fragte ich „Und wie lief es?“
„Naja, Cate war für Marelle eine harte Konkurrenz, umgekehrt natürlich auch.“
„Oh, ja zum Glück verstehen sich die beiden so gut, sonst müssten sie sich ja auf den Tot hassen.“
Liam lachte. „Ja.“
„Und du?“
Er zuckte mit den Schultern. „Die Turnierwelt ist nur begrenzt meine Welt, Marelle ist da viel ambitionierter und auch talentierter...“
„Ach was.“
„Doch!“
„Aber Spass macht es dir schon oder? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dich deine Eltern dazu zwingen.“
„Nein, nein... Das würden sie nie. Ich starte nur selten und dementsprechend sind wir auch platziert. Ich gehe gerne hin und wieder auf ein Turnier, aber ich habe nicht solche Träume wie Marelle. Ich habe andere Träume...“
„Welche?“
Er sah mich an. Er zögerte. „Ich hätte gerne ein kleiner Stall, nicht gross, aber gross genug. Ich habe eine Schwäche für Ponys, ich kleiner desto besser. Miko, der kleine braune Wallach, der Marelle jeweils mitnimmt, wenn Unido sonst alleine in den Hänger müsste. Er gehört mir.“
„Oh ja, ich habe den wohl auch schon gesehen, der hat eine sehr üppige Mähne.“
„Genau.“ Liam strahlte übers ganze Gesicht. Nun waren es nicht nur ein paar Schmetterlinge, die in meinem Bauch tanzten, sondern gleich tausende.
„Ich kann zwar nicht reiten, aber er ist der Beste. Er ging jahrelang in einem Schulbetrieb, aber dann erblindete er auf dem rechten Auge, deshalb sollte er zum Schlachter... Aber dann habe ich ihn gekauft, seit dem ersten Augenblick hat er sich tief in mein Herz geschlichen. Und mein Traum ist es einen Hof zu haben für Pferde, bevorzugt Ponys, wie Miko der ihnen eine zweite Chance gibt. Ein Hof zu haben, der ihnen wieder ein Zuhause gibt. Ein Ort, an dem sie so genommen werden wie sie sind und je nach ihren Fähigkeiten und Gesundheit noch gearbeitet werden oder einfach nur ihr Lebensabend auf der Weide geniessen dürfen.“
„Das wäre toll.“
„Ja, das wäre es, aber ich bräuchte dafür viel Geld. Sehr viel.“
Ich sah Liam an. Wie er von diesem Hof sprach, da war er für mich real geworden.
„Ich drück dir die Daumen, dass du es irgendwann einmal schaffst.“
Er lächelte mich an, dass ich das Gefühl hatte, gleich in Luft auf zu gehen. „Danke.“
Dann entstand eine Pause, doch dieses Mal war es keine unangenehme Stille. Ich blickte in Liams wunderschöne blaue Augen. Warum nur Lucy, warum konntest du nur so blöd sein?
„Ähm.. Ich glaube wir sollten dann mal.“
Ich nickte, als ich sah, dass die meisten Leute schon drinnen sind.
Auf dem Weg zur Tür traf ich auf Tobias. Ich umarmte ihn freudig. „Endlich sehe ich dich mal wieder.“
Er lachte. „Ja und dann komme ich extra und bin ganz abgemeldet.“
„Entschuldigung. Es ist nur so...“
„Schon gut Lucy, ich freu mich ja für dich.“
„Aber... Es ist ja gar nicht so...“ beschwerte ich mich
„Paperlapap.“
Ich murrte.
„Dich als beste Freundin im Sinn von besten Freund zu haben ist, das Beste, was mir je passieren hätte können. Ich kenn dich viel zu gut!“
„Danke, aber um nochmals zurück zu kommen, du brauchst dir keine Gedanken zu machen über Liam und mich. Das habe ich ganz gründlich verbockt bevor es richtig angefangen hat.“
„Hat aber gerade eben nicht so ausgesehen...!“

“Wollen Sie, Herr Davids mit Ihrer hier anwesenden Verlobten, Frau Meyer, die Ehe eingehen? - dann antworten Sie bitte mit Ja” fragte der Zivilstandesbeamte.
Dad lächelte Angelika an. „Ja.“
“Wollen Sie, Frau Meyer mit Ihrem hier anwesenden Verlobten, Herr Davids, die Ehe eingehen? - dann antworten Sie bitte mit Ja” fragte der Zivilstandesbeamte erneut.
„Ja.“ Antwortete auch Angelika.
Mein Herz pochte, als ich sah, wie Theo Ebnet, Marelle und Liams Vater und heute Dads Trauzeuge Dad die Schachtel mit den Ringen übergab. Ich sah zu, wie Dad Angelika den Ring angsteckte. Plötzlich merkte ich wie Cate meine Hand ganz fest drücke. Ich lächelte sie an und als ich mein Blick wieder nach vorne richtete sah wie sie sich küssten. Dieses Mal zwang ich mich nicht weg zu schauen. Heute nicht, ermahnte ich mich!

Ich wusste, dass ein Umzug mit den Pferden zurück zum Gestüt geplant war. Dad auf Silvermoon, Angelika auf Tolino, Cate natürlich mit ihrer Carry Me und ich würde mit den Twins und Ben in der Kutsche fahren. Madonna würde sie ziehen und Tiri würde als Handpferd mitlaufen. Doch nun staunte ich nicht schlecht, als ich die vielen Pferdeanhänger auf dem Parkplatz sah. Mein Gott! Alle Reiter hatten ihre Pferde dabei. Einige Angestellte von meinem Vater hatten unsere Pferde fertig gemacht und hielten sie und alle andern holten nun auch ihre Pferde raus. Sogar meine ach-so-lieben Grosseltern hatten ihre Pferde dabei! Die, was ich ehrlich zugeben musste, wirklich toll waren. Angelikas Eltern, die vier eigene Pferde hatten, luden eine hübscher Brauner und ein Rappe aus. Ich ging hinüber. Er meinte nur, dass sich doch das so gehöre. Meine Eltern hätten schon nicht in der Kirche geheiratet und schliesslich seien doch beide Pferdenarre und da gehöre sich doch so was einfach! Ich lachte. Max hat wieder einmal mehr im Hintergrund die Fäden gezogen. Langsam setzte sich der Tross in Bewegung. Ich weiss nicht wie viele Pferde es waren, aber viele. Da waren nicht nur die Pferde von den Personen die mit drinnen im Standesamt gewesen sind, sondern auch noch einige mehr. Personen aus dem Ort, die ihre Pferde hier in der Umgebung hatten. Auch von Tsubasa waren einige hier. Ich habe nicht gezählt aber an die 25 Pferde waren es bestimmt, oder noch mehr? 30? Und dahinter waren alle nicht Reiter, die den Zug zu fuss begleiteten. Mein Herz wurde ganz warm. Vor mir Dad und Angelika nebeneinander, die den Zug anführten, dann ich und hinter mir Cate, Marelle, Liam... mein Herz machte gerade wieder einen Sprung, sobald ich an ihn dachte... die Eltern Ebnet, Elia und Gustav, Tim’s Eltern, einige Reiter von Tsubasa, Natascha,..

Es wurde schon dunkel. Der Tag war viel zu schnell vergangen. Die Pferde, der Gäste standen auf dem Paddocks, die Max davor von uns unbemerkt abgetrennt hatte. Drinnen in der Reithalle hat uns zuerst ein grosses Buffet erwartet und danach gab es Musik. Ich sah Cate mit Mike tanzen. So wie es aussah, wurde es doch etwas ernster! Ich freute mich ja für meine Schwester, aber wenn ich sie neben Mike sah, wurde mein Herz zu Stein. Liam. Er war da, doch trotzdem war er so unerreichbar weit weg.

„Hey, Liv, lass das!“ Ich nahm meiner Tochter die Gabel aus der Hand. Traurig sah sie mich aus ihren braunen Augen an. Ich drückte sie fest an mich. Mein Blick schweifte durch die Menge hinüber zu Colin, der Melanie auf dem Arm hielt. Mein Herz wurde wieder warm. Livianne und Melanie, manchmal konnte ich es immer noch nicht fassen, dass es meine Töchter waren... Und mittlerweile sind sie schon so gewachsen. 9 Monate. Ich konnte mir das Leben ohne meine Twins kaum noch vorstellen, auch wenn es anstrengend war.
„Ist hier noch frei?“
„Ja, klar.“ Meinte ich.
„Ich glaube wir sind uns noch nie so richtig begegnete.“
„Nein, stimmt. Nur von weitem. Im letzter Zeit war viel los.“
„Wem sagst du da! Der Umzug hier hin war anstrengend. Ich bin Jule, Jule Nelson.“
„Lucy Davids, freut mich. Und nun gut eingelebt?“
„Ja, so langsam... Das Haus von Ottos Mutter ist sehr schön. Sie musste nun ja endgültig in ein Heim.“
Ich dachte an die alte Frau Nelson. Sie war die erste gewesen, die mich hier in Sonntal gesehen hat. Alle hatten das Gefühl gehabt damals, dass das was sie erzählt wieder völlig falsch sei. Doch damals hatte sie wirklich mich gesehen, da war es nicht der Alzheimer, der ihr einen Streich spielte. Die alte Frau wurde immer unselbständiger und jetzt, nun musste sie in ein Heim und in das Haus zog ihr Sohn mit seiner Frau ein. Das Leben geht unaufhaltsam weiter...
Ich nickte. „Ja, ich habe sie zwar nur flüchtig gekannt... Sie lebte sehr zurückgezogen.“ meinte ich „Und kommen sie ihr zurecht?“
Sie lachte. „Naja es ist ganz anders als München. Wir haben in der Stadt gewöhnt, also mitten drin. Abgase, Lärm, Autos, Menschen, aber man war nie alleine, es lief immer irgendetwas...“
„Oh, ja Grossstadt ist was ganz anders als Sonntal! Ich wuchs ja mitten in London auf, von dem her kenne ich es nur zu gut.“
„Ja, am meisten vermisse ich die gewisse Anonymität. Hier wird gleich über alles getratscht und Gerüchte in die Welt raus gesetzt.“
Jule sah Liv an - ein Moment zu lang.
„Zwei süsse Kinder hast du, Melanie und Livianne heissen sie?“
Ich nickte. „Ja.“
„Und Benjamin ist dein Bruder?“
Ich nickte. „Ja, Halbbruder wenn man es genau nehmen will.“
„Ja das ist mir auch zu Ohren gekommen, kurz nachdem ich hier her zog. Ganz ehrlich, anfangs konnte ich es kaum glauben. Aber dann lernte, ich dass diese Gerücht wohl kein Gerücht war.“ Meinte Jule machte eine kurze Pause. „Was nicht heissen soll, dass ich alle Gerüchte glaube...“ meinte sie entschuldigend.
„Was meinst du damit?“
„Naja...“ Sie sah mich. „Über den Vater von deinen Kinder.“ Meinte sie zögernd.“
Mein Herz zog sich zusammen.
„Aber keine Angst, ich glaube den Gerüchten nicht. Ich kann gut verstehen, dass dein Freund das Tiermedizinstudium und seine Familie nur schlecht unter einen Hut bringt... Ich würde mich zwar für meine Familie entscheiden, aber das muss jeder selber wissen...“
Ich lachte. „Tobias? Nein, der ist bloss mein bester Freund im Sinn von bester Freundin.
Jules Gesicht wurde traurig. „Also doch...“ murmelte sie. „Also stimmt wohl doch das Gerücht, dass dein Freund Engländer ist und in London lebt. Das tut mir echt Leid für dich. Dass muss echt hart sein, so getrennt zu leben. Es heisst, dass du das letzte Mal vorletzten Frühling in England gewesen bis. Also vor gut eineinhalb Jahre...“
Mein Herz zog sich zusammen und ehe ich es realisiert, was ich da sagte, meinte ich schon bissig „Darüber das wir so weit auseinander wohnen bin ich froh!“.
Verständnislos sah mich Jule an und erst da merkte ich, was ich angerichtet hatte.
Ich schloss die Augen. Drückte Liv ganz fest an mich.
„Lucy, alles okay?“
Ich wollte erst nicken, doch dann schüttelte ich den Kopf und stand ganz schnell auf und lief mit Livianne auf dem Arm nach draussen. Ich war erst einige Meter aus der Hallen Tür raus, als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte.
„Lucy, dass wollte ich nicht. Es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass du ihn so stark vermisst...“
„Vermissen?!“ meinte ich wütend.
Jule machte einen Schritt zurück.
„Du vermisst ihn etwas nicht?“
Mit dieser Bemerkung war in mir dir plötzlich etwas gebrochen. „Ich glaube niemand vermisst seinen Vergewaltiger!“ meinte ich bitter.
Und dann umhüllte uns Stille, nur Livianne babberlte munter irgendwelche zusammenhangslose Silben vor sich hin.

Ich weiss nicht, wie lange ich zitternd da stand und in die Dunkelheit hinaus starte.
„Try to be happy, try to enjoy the rest of this special day.“
Ich hörte ihm gar nicht zu. Ich drehte mich meinem Granddad zu und liess meinen Kopf auf seine Schultern fallen. Das war gar nicht so einfach, weil er Melanie noch immer auf dem Arm hatte.
„I’ve told her.“
„I know.“ Antwortete er bloss und legte seinen Arm um meine Schultern.
„You must lern to accept it Lucy.“
„I can’t I’m not strong enough“
„You are, Lucy.“
Melanie griff nach meinen Haaren. Ich lächelte sie an. Hier standen wir. Mel, Liv, Colin und ich. Die Londoner. Wir war zwar ein Teil der Davids Familiy und wollte es für immer sein, aber das hier, so realisierte ich, war meine Familie im engeren Sinn. Für meine Kinder würde ich alles tun, genauso für Colin. Er war meine Kindheits-Familie. Die Person, die schon mein ganzes Leben lang auf mich aufpasst.
„Okay, I trust you.“
Obwohl es dunkel war, sah ich Colins lächeln auf dem Gesicht.

Die Musik lief und es wurde getanzt und gefestet. Es war schon spät geworden, ich war schon ziemlich müde. Melanie und Livianne lagen im Kinderwagen und schliefen tief und selig. Nur klein Ben war quietsche Fiedel. Er hielt seine Grossmutter Elia ganz schön auf Trab. Mit dem Rücken an die Wand gelehnt lauschte ich der Musik und passte mit einem Auge auf meine Twins auf. Auch wenn Elia mir angeboten hatte auch noch auf meine Kinder aufzupassen, wollte ich nicht tanzen gehen. Die Kraft hatte ich nicht mehr. Jule hatte sich vor einiger Zeit neben mich gestellt. Wir hatten zwar kurz gequatscht, aber das heisse Thema nicht mehr angesprochen. Mir war’s recht. Mit halb geschlossen Augen hörte ich eine Gruppe Personen auf uns zukommen. Zwar hatte Jule nicht mehr genügend Zeit um „Tratschtanten-Alarm“ zu rufen, aber ihre stumme Warnung nahm ich auf. Ich sendete ihr ein lautloses Danke zurück und dann hatten sie uns auch schon in beschlag genommen.

„Keine Lust zu tanzen Lucy?“ meinte die Frau mit einer blauen Bluse. Ich kannte sie flüchtig.
„Sollte man in deinem Alter nicht noch ein bisschen abfeiern, wenn man die Gelegenheit dazu bekommt? Fragte ihre Begleiterin in einem schwarzen Kleid, dass man problemlos auf einer Beerdigung tragen hätte können. Ich verstand ja nichts von Mode, aber...!
Ich zuckte mit den Schultern. „Ich passe auf Livianne und Melanie auf.“
„Das machst du doch schon den ganzen Abend. Echt eine Schande, dass sich der Vater – dieser Tiermedizinstudent Tobias – sogar jetzt drückt.“ Meinte die im schwarzen Kleid.
Und plötzlich war ich Jule dankbar, dass sie mit mir vorhin dieses Gespräch geführt hatte. Nun hatte ich meine Gefühle einigermassen unter Kontrolle. Doch auf Tobias so eine Anschuldigung lasten zu lassen, ging mir auch gegen den Strich.
„Tobias ist bloss der Pate von meinen Töchtern, dass heisst nicht, dass er ständig auf sie Aufpassen muss. Er macht schon genug und ist wohl der beste Pate, den ich finden konnte.“
Das sass. Jule zwinkerte mir zu. Puh, nochmals Glück gehabt.
„Siehst du Ingrid, ich habe es dir ja gesagt. Dieser Herr Brown ist bloss der Pate, ihr Mann lebt in England!“
MANN?! Dachte ich entgeistert, doch ehe ich etwas sagen konnte, drängte sich Jule in das Gespräch.
„Ja, der Vater der Zwillinge lebt in England.“ meinte Jule und fügte zu mir gewandt hinzu. „Nun komm Lucy, jetzt muss ich dich endlich meinem Mann vorstellen.“
Ich nickte verständnislos, doch ich folgte ihr zögernd.
Tatsächlich führte sie mich geradewegs auf ihr Mann zu, der mit Tobias quatschte. Tobias lächelte mir entgegen. Ich lächelte zurück.
„So, Lucy. Ich habe dich heute noch gar nie tanzen gesehen. Hast du Lust?“
Ich schüttelte den Kopf, weil ich daran dachte, was für Gerüchte dann wohl wieder ihren Lauf nehmen würde.
„Na komm schon...“ meinte Tobias lachend.
„Ich kann doch nicht Melanie und Livianne alleine lassen.“ Meinte ich.
„Elia passt bestimmt auf sie auf oder Colin.“ Meinte Tobias
„Aber...“ meinte ich.
„Lucy die Gerüchte sind eh schon in der Welt. Jetzt geh schon!“ meinte Jule lachend und zog ihren Mann davon.
„Okay.“
Zusammen gingen wir rüber zur Tanzfläche. Bilder schwirrten mir durch den Kopf, wie Chloe und ich so zur Tanzfläche gingen in London, an Schulpatrys, Geburtstagspartys... Und jetzt hatte Tobias ihre Stelle eingenommen. Auch wenn wir uns nicht so oft sahen, wie Chloe und ich uns damals. Ich wusste von Tobias noch viel stärker, dass er alles stehen und liegen lassen würde, wenn ich seine Hilfe brauchte. Es war ein gutes Gefühl, ein solcher Freund an der Seite zu haben. Irgendwann in England hatte ich einmal den Spruch „Gute Freunde sind wie Sterne, auch wenn du sie nicht siehst, sie sind immer da.“ gehört. Zu meiner Freundschaft mit Chloe passte der Spruch nicht. Damals dachte ich, dass der Spruch falsch ist. Gute Freunde, sollten doch immer an deiner Seite sein. Doch nun verstand ich ihn... Gute Freunde sind wirklich wie Sterne, man kann darauf vertrauen, dass sie da sind, auch wenn man sie nicht sieht.
Während dem ersten Song tanzten wir schweigend. Ich sah zu Cate hinüber, die natürlich mit Mike tanzte. Schon das ganze Fest waren sie immer Seite an Seite anzutreffen. Ich freute mich für meine Schwester, dass sie einen Freund gefunden hat, den sie liebte, auch wenn er nicht mein Typ ist.
Das Lied wechselte, es wurde leiser, ruhiger. Fragend sah mich Tobias an. Doch ich lachte ihn nur an. Wir tanzten weiter.
„Du Lucy?“
„Ja?“
„Was hat Frau Nelson vorher gemeint mit, „die Gerüchte sind eh schon in der Welt“?“
„Wir sind kurz auf den Vater von Melanie und Livianne zu sprechen gekommen.“
Augenblickblich blieb er stehen. „Alles okay?“
Ich nickte. Erst zögerlich, dann immer heftiger. „Ja, ja.“
„Tönt nicht wirklich überzeugend, was war los?“
„Naja sie sagte es gäbe Gerüchte über den Vater von meinen Twins, aber sie würde denen nicht glauben, schliesslich sei es doch klar, dass du der Vater bist.“
Tobias, der sich wieder zu bewegen begonnen hat, blieb erneut stehen.
„Ich?“
Ich nickte „Aber keine Angst, ich habe ihre gesagt, dass du der beste Pate der Welt bist, aber nicht ihr Vater.“
„Danke.“
„Wofür? Für die Entlastung der Vaterschaft oder das mit dem besten Paten?“
„Dafür das du einfach du bist. Als ich dir das erste Mal begegnet bin, da habe ich nicht gedacht, dass ich einmal eine weibliche Person als allerbester Kumpel haben kann.“
Ich lachte. „Ich auch nicht. Auch wenn nun einige Personen, zum Beispiel dies beiden doofen Frauen von vorhin das Gefühl haben werden, wir seinen mehr als bloss beste Freunde!“
Tobias lachte, wurde dann aber wieder ernst. „Und was hat Jule darauf geantwortet?“
„Sie meinte, dann sei es wohl doch wahr und es würde ihr Leid tun. Sie hat aber gemeint, dass mein Freund in England wohnt und ich ihn schon lange nicht mehr gesehen habe. Also seit ich das letzte Mal dort war, also seit...“ meinte ich etwas aufgebracht
„Schon gut Lucy, es passiert dir hier nichts.“
Ich nickte und merkte erst jetzt, wie stark ich mich eigentlich aufgeregt hatte.
„Tobias lass uns das Thema nun auf die Seite legen und lass uns die restliche Feier einfach geniessen, okay?“
„Kling nach einem guten Plan!“

#2 RE: Nr. 44 - Mit Vertrauen. (Teil 3 ...denn nun sind wir eine Familie) von Lisa 09.03.2015 15:06

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och man, ich hab einfach nie genug zeit am stück -.-
bin nur bis zur hälfte gekommen & muss wieder los :(
ähm, helf mir aber nochmal ganz kurz auf die sprünge, was war nochmal zwischen Lucy und Liam? also was hat sie gemacht dass er 'vor den Kopf gestoßen' wurde?
Fällt mir i-wie gerade nicht mehr ein :(

#3 RE: Nr. 44 - Mit Vertrauen. (Teil 3 ...denn nun sind wir eine Familie) von Lucy 09.03.2015 18:05

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Die Liam Szene ist in Nr. 39 :

Schweigend sahen wir ihm und den andern zu.
Ich hörte, wie Liam tief durchatmete, aber dachte mir nichts dabei.
„Tobias... Er ist doch nur ein guter Freund für dich, oder?“
„Ja. Ein sehr guter Freund.“
Wäre es Tag gewesen hätte ich vielleicht gesehen, dass Liams Gesicht zu strahlen begann, als ich dies sagte. Doch ich merkte es nicht.
„Cate und du, ihr seht wirklich genau gleich aus, aber wenn man euch besser kennt, dann merkt man, dass ihr verschieden seid.“
„Das hast du schon nach einem Tag gemerkt?“
„Ich kenne Cate schliesslich schon mein Leben lang, fast so gut wie meine kleine Schwester.“
„Aber es stimmt schon, alle sagen immer, wir seien gleich, dabei...“
„...bist du nicht einfach eine Kopie von ihr sondern auch eine ganz selbstständige Person, eine supernette noch dazu.“
Ich lächelte ihn an. So was hatte schon lange niemand mehr zu mir gesagt, ausgenommen von meiner Familie. „Danke.“ Stammelte ich und um dieses Gefühl in meinem Bauch zu bändigen starte ich im Dunkel auf Silver weisses Fell. Und plötzlich merkte ich, wie er ganz sanft seine Hand auf meine legte, die auf dem obersten Querbalken lag. Sie fühlte sich warm um stark an. Und da war diese Gefühl, als würde gleich alles explodieren. Ich brauchte einen Moment, bis ich mich gesammelt hatte und ich meinen Kopf langsam in seine Richtung drehte. Er sah mich an, schien sich jede einzelnen Linie meines Gesichtes einzuprägen und da wagte ich es ihn auch zu mustern, genauer als ich es den ganzen Tag gemacht hatte. Da habe ich darauf nicht viel Wert gelegt. Aber nun mit seiner Hand auf meiner, kam mir das plötzlich wie das wichtigste auf der Welt vor. Er war ungefähr so gross wie ich, eher fein gebaut für einen Mann, wirkte aber trotzdem nicht zierlich, da er starke Muskeln hatte. Er hatte blaue Augen, genau wie Marelle und die gleichen blonden Haare, nur kurz geschnitten. Er sah verdammt gut aus, durchzuckte es mich. Warum ist mir das nicht schon früher aufgefallen? Ich lächelte ihn an. Und dann sah ich sein Gesicht ganz langsam auf meines zukommen. In mir verkrampfte sich etwas. Etwas, dass Nein schrien wollte, kämpfte sich langsam an die Oberfläche. Doch trotzdem konnte ich es in diesem Moment s kaum mehr erwarten, seine Lippen auf meinen zu spüren, aber dann war da noch diese Macht, die ihn weg schubsen wollte, davonrennen wollte. Als seine Lippen meine dann berührten, hatte diese Macht endgültig die Oberhand gewonnen. Sie zeigte mir Bilder von IHM, von der Nacht in London. Ich da ich nach London unter Schock gestanden habe, hatte ich sie verdrängt, doch dann mit Mel und Liv sind sie zurückgekommen. Ich hatte mich ihnen mehr oder weniger zu Stellen versucht, es aber dann schlussendlich geschafft, sie weit unten zu vergraben. Ich hatte geglaubt, dass ich sie los sei. Die ganzen Gefühle, Ängste und Bilder. Aber jetzt kamen sie mit aller Heftigkeit zurück, ausgelöst durch Liams Handeln. Ich drehte den Kopf weg und machte einen Schritt zurück. Er sah mich verwirrt an, doch ich sah zu Boden. In mir kämpften zwei Mächte gegeneinander. Die Erinnerungen an IHN gegen das Interesse an Liam.
„Okay. Dann weiss ich wohl bescheid...“ meinte Liam zögernd.
„Es... es hat nichts mit dir zu tun...“ stammelte ich und hatte Mühe meine Stimme zu kontrollieren. Wie konnte ich nur derart abweisen, wenn ich es doch eigentlich wollte!
„Es ist egal, ob es mit mir zu tun hat oder nicht. Tatsache ist das du es nicht willst und das ist das einzige was für mich zählt.“ Meinte er, dreht sich um und lief hinüber zum Aufenthaltsraum.
Ich blickte ihm nach.
Liam.
Wie konnte ich nur?!

#4 RE: Nr. 44 - Mit Vertrauen. (Teil 3 ...denn nun sind wir eine Familie) von Lisa 10.03.2015 21:11

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ahh, klar, stimmt!
Oh man, das ist aber auch ne blöde situation :/
Hoffentlich kommt da mal ein klärendes gespräch & ich wette, dass Liam verständnis für die Situation hat, wenn er erst mal die wahrheit kennt!
(hab jetzt übrigens auch alles gelesen^^)

Ich finde normalerweise so "stinknormale" Hochzeitsszenen, und auch das mit der adoption, i-wie eher langweilig, aber du hast es so geschrieben, dass es td super zu lesen war! Kompliment dafür!
Und auch von der länge her super, nicht so lang rumgeschrieben dass langeweile aufkommt, sondern einfach nur kurz und td genug detailiert alles beschrieben.

Und diesen Schei* mit der gerüchteküche genne ich nur zu gut! gerade in kleinen orten & vorallem auch unter reitern ist das ja extreeeem!
da wird ja ständig rumerzählt, gelästert, dazuerfunden....
Wenn es dann noch ein thema ist, dass einem selbst nahe geht, kann das schon ganz schön schlimm sein :/
Ich finds toll, dass du Granddad hast, der so super verständnisvoll ist - genauso wie Tobias übrigens! Da hast du echt glück, dass so viele leute an deiner seite stehen :)
& ich mag die english-gesprächsteile :D

Und schön, dass Cate jetzt einen freund hat =)

So, ich geh dann mal schnell weiterlesen, und dann schnell schlafen - morgen früh muss ich wieder um halb fünf aufstehen, die rennbahn ruft^^

#5 RE: Nr. 44 - Mit Vertrauen. (Teil 3 ...denn nun sind wir eine Familie) von Lucy 10.03.2015 22:05

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Oh du arme. Halb fünf ist schon gar früh. Aber ich weiss ja, dass du gerne da arbeitest, also ist es weniger schlimm, als wenn du noch wo hin müsstest, das du nicht gerne machst.

Und dann ein fettes DANKESCHÖN für dein Kommentar. Ich freu mich immer riesig, wenn ich einen - besonders so ausführlichen - Kommentar bekommen. Denn ich nehme eure/deine Inputs immer sehr ernst und versuche es besser zu machen etc.

So und genug geschrieben, jetzt muss ich lesen gehen, was du bei Nr.. 45 geschrieben hast. ;)

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