#1 Nr. 45 - All it takes is a second and your whole life can get turned upside down (Teil 1) von Lucy 25.02.2015 20:17

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So das hier ist der Bericht, der in meinem Kopf schon mindestens ein halbes Jahr herumgeistert. Er ist einer der bisher 3 Berichten (die andern beiden sind London und 8.1.2014), den ich schon sehr lange im Kopf hatte und ziemlich genau durchgeplant. Somit konnte ich ihn auch gerade in einem Mal durchschreiben. Ich bin voll Happy. Er ist (fast) so geworden, wie ich ich haben möchte. Er gefällt mir im Vergleich zu den letzen sehr viel besser. ;)

So und nun viel Spass!



Nr. 45 - All it takes is a second and your whole life can get turned upside down

Es war ein schöner Abend. Den Vormittag habe ich im Reisebüro verbracht, am Mittag ging ich mit meinen Twins und Zoey spazieren und danach traf ich Tobias. Gemeinsam gingen wir reiten resp. spazieren. Tobias ritt Madonna und ich führte Tirina. Auch wenn sie keine Schmerzen hatte, ich wollte das Schicksal nicht herausfordern. Gemütlich Spaziergänge reichten mir – im Moment – völlig aus. Hauptsache meine Maus durfte wieder mit raus auf längere Ritte.
Wir bummelten durch den Wald:
„Und gibt es was neues?“
„Ja schon, aber nicht das was du hören willst.“
Tobias lachte. „He! Du bist gemein.“
„Nein, du weisst doch genau so gut wie ich, dass die Frage auf Liam und mich abgezielt war!“
Tobias schwieg.
„Aber ich kann dir nur noch einmal sagen, ich habe es gründlich verbockt, da wird nichts mehr draus!“
Tobias sah mich mit einer heraufgezogenen Augenbraue an.
„Jetzt schau nicht so, ich wünschte es wäre anders.“
„Lucy ist verliebt, Lucy ist verliebt.“
Ich lief rot an. „Du Kindergärten.“ Beschimpfte ich ihn.
Doch er grinste mich bloss an. „Wann seht ihr euch wieder?“
„Morgen. Auf dem Turnier wahrscheinlich. Er starte. Marelle und Cate natürlich auch. Ich wurde dazu verdonnert mit zu gehen.“
„Das findest du doch gar nicht so schlimm, schliesslich ist Liam da.“
„Tobias ich sage es noch einmal: Ich habe es verbockt, schlimmer könnte es nicht sein, okay?“
„Jeder bekommt eine zweite Chance.“
Ja, und was wenn ich sie bekomme und diese andere Macht doch wieder die Oberhand gewinnt und mich Liam mit IHM verwechseln lässt? „Ich nicht.“ Murrte ich.
„Schon gut, schon gut. Warten wir das Turnier ab und ich ruf dich danach an okay?“
„Wenn es sein muss.“
Tobias verdreht die Augen. „Jetzt bist du aber das Kindergartenkind!“
„Okay, dann sind wir ja quitt.“ Maulte ich.
„Schon verstanden, Lucy. Und wie geht es meinen beiden hübschen Patenkindern?“
„Gut.“ Meinte ich froh darüber, das Thema wechseln zu können. „Sie machen nun beide die Wohnung unsicher und manchmal braucht man echt Nerven aus Stahl.“
„Oh ja das glaube ich.“

Als ich wieder heim kam, sah ich Colins Auto in der Einfahrt. Ich freute mich über seinen spontanen Besuch. Ich ging rein und wurde vom Chaos in unserm Wohnzimmer in den griff genommen. Melanie und Livianne verteilten schneller die Legosteine, als Colin sie wieder zurück nehmen konnte und Benjamin tat sein Teil mit einer Rassel in der Hand auch dazu. Cate regte sich über irgendeine Fernsehsendung auf und Angelika – die stand seelenruhig in der Mitte und deckte den Tisch.
„War es schön?“
„Ja.“
„Und was meinte Tirina?“ fragte Angelika ganz beiläufig.
„Sie lief gut. Sie scheint keine Schmerzen zu haben.“ Ich wusste, dass sie mit der Frage darauf anspielte, ob ich mit Tirina gesprochen hatte und was sie bezüglich Schmerzen gesagt hatte, aber das konnte sie nicht so offensichtlich vor Colin fragen. Wobei so beschäftigt wie der war, hätte er es wahrscheinlich nicht mitbekommen.
„Gut, kannst du noch deinen Vater rufen, er ist oben.“
„Jep, mache ich. Wollte mich eh noch umziehen.“
„Beeil dich, denn das Essen ist fast fertig.“

Wir blieben noch lange am Tisch sitzen, es wurde später und später, bis es schon fast Mitternacht war.
„Begleitest du mich noch zum Auto, Lucy?“
Ich nickte. Wusste aber nicht genau warum, doch ich hinterfragte es nicht.
Dort angekommen fischte Colin einen Umschlag aus seiner Jackentasche. „Du weißt, dass Nataly mir gesagt hat, als sie noch schwanger war, dass ich dir den Inhalt der Schachtel geben sollte, falls ihr was passiert. Bei den Tagebüchern hat sie noch explizit drauf geschrieben, dass ich sie dir erst geben darf, wenn du in einem stabilen Verhältnis bist – ach was weiss ich, was sie damit gemeint hat...! Hast du sie gelesen?“
„Ein Eintrag, aber es kam mir so falsch vor.“
„Lese sie, wenn du es für richtig haltest!“
Ich nickte.
Colin machte eine Pause „Sie hat auch noch weitere Brief rein gelegt für dich und Cate, schön der Reihe nach sortiert. Zu euren 18. Geburtstagen und so weiter. Sie hat auch einen geschrieben, der viel weiter hinten ist. Zur Geburt deines ersten Kindes. Entschuldigung, dass ich ihn erst jetzt gesehen habe. Auch wenn es nicht die Reihenfolge ist, die sie sich ausgedacht hat, denke ich, es ist richtig, wenn du ihn jetzt bekommst.“
Ich sah ihn an. Er drückte ihn mir in die Hand. Ich drückte den Brief an meine Brust.
„Danke, Granddad.“
„Schlaf gut, bis in drei Tagen. Viel Spass auf dem Turnier.“
„Ja, danke.“
Colin stieg ein und fuhr davon.

Bis ich endlich ungestört in meinem Zimmer war und es ganz ruhig im Haus war.


Liebe Lucy
Vermutlich sind nun schon viele Jahre vergangen. Wie alt bist du wohl jetzt? 25? 30? Ich möchte dir auf diesem Weg gratulieren. Ich hoffe dein Kind ist gesund und munter. Ich kann mich noch gut an deine Geburt erinnern. Es war der beängstigte Tag meines Lebens, aber einer der schönsten zugleich.
Ich frage mich, wie dein Kind wohl heissen mag. Ist es ein Junge oder ein Mädchen? Sieht es dir wohl ähnlich? Hat es auch so schöne braune Augen wie du?
Gib deinem Kind einen Kuss von mir.
Alles Liebe, deine Mom


Ich schluckte. Mit einem lächeln auf dem Gesicht dachte ich an Mom. Der Schmerz war langsam vergangen, die Wunden mehr oder weniger geheilt, doch eine Narbe war geblieben, die mich immer an sie erinnern wird. Doch nun war Angelika da, meine neue Mutter. Wenn sie plötzlich aus meinem Leben verschwinden würde, dann wäre die Wunde genauso gross wie damals bei Mom.
Ich ging zu meinen Twins hinüber, drückte ihnen einen Kuss auf die Stirn. Dann ging ich hinüber zu meinem Schrank und suchte die Schachtel hervor, in der die Tagebücher meiner Mutter lagen. Ich öffnete sie, betrachtet sie. Ich holte eines hinaus, doch dann legte ich es wieder hinein. Ich war zu müde. Ich legte den Brief zu den andern beiden und den Tagebüchern und schloss den Deckel wieder.

Es war 6 Uhr als ich aufwachte, weil Liv weinte. Ich nahm sie auf den Arm und trug sie durchs Zimmer. Irgendwann schlief sie wieder ein. Ich legte sie zurück ins Bett, doch ich konnte nicht mehr einschlafen. Mein Blick viel auf den Kasten, auf die darin verborgenen Tagebücher. Ich öffnete die Tür und nahm das oberste heraus. Darin habe ich schon einmal einen einzigen Eintrag gelesen, es war das aus 2006.
Ich setzte mich aufs Bett und schlug es auf:

23.09.2006
Colin hat mich verraten! Er hat Lucy in den letzten Monaten wohl wirklich zum Reitunterricht gebracht. Auf der einen Seite kann ich ihn ja verstehen, ich kann selber kaum Lucys unbändiger Wunsch nach den Pferden ablehnen. Aber ich muss! Ich muss sie schützen – uns schützen. Wenn sie reiten wird, dann wird sie bestimmt schnell von einem Reitlehrer erkannt, verwechselt oder vielleicht sieht sie sogar selber in einer Pferdezeitschrift Catherine... Oh Gott, wie ich mein älteren Engel vermisse. Warum habe ich sie damals nur bei Tim gelassen??


Oh ja, dachte ich. Ich kann mich noch gut an meine geheimen Reitstunden erinnern. Besonders die aller erste! Und jetzt konnte ich auch verstehen, warum Mom immer predigte Pferde bringen Unglück. Es waren nicht die Pferde per se, es war die Verbindung zum Gestüt, die entstehen konnte!

11.10.2006
Ich habe unter ihrem Bett eine Zeitschrift über Pferde gefunden. Mein Herz ist stehen geblieben, doch dann habe ich sie hervorgeholt und mir angesehen. Ich war noch mehr schockiert, als ich sah, dass im Inhaltsverzeichnis „Gestüt Silvermoon – Sieg für Vater und Tochter“ sah. Mein Herz pochte als ich zur Seite 29 vor blätterte. Doch sie fehlte, genau wie die Seite 30. Jemand hatte sie fein säuberlich entfernt...


Und auch an die Zeitschrift konnte ich mich erinnern. Ich habe Colin gefragt, warum Seite 29 und 30 fehlen, denn ich hätte die Geschite gerne gelesen. Doch Colin meinte bloss, dass es manchmal eben Druckfehler gibt...

13.10.2006
Entwarnung, die Seite hat nicht Lucy entfernt. Ich habe sie gefunden. Mein Vater hat sie mir in einem Couvert hingelegt. Mit einem Zettel darauf, dass ich stolz sein sollte auf meine ältere Tochter. Doch wenn ich ihr Gesicht sehe, dann wird mir der grösste Fehler meines Lebens nur noch Schmerzhafter bewusst.


Der Druckfehler war also Colin, da muss ich wohl das nächste Mal ein Hühnchen rupfen mit ihm! Doch nein, ermahnte ich mich, er hat mir nach langem bitten und betteln die Reitstunden ermöglicht und dann auch dieses Heft geschenkt. Ohne diese kleine Präparation hätte ich das Heft wohl nie bekommen. Ich liebt es über alles und ich hatte es sogar noch. Schnell stand ich auf und suchte es aus dem Kasten. Es war ganz zerlesen und ein wenig vergilbt. Ob wohl Seite 29 und 30 auch noch irgendwo waren? Ich überlegt und beschloss die Kiste mit den Tagebüchern aus zu leeren. Und tatsächlich war der Bericht da in der Schachtel. Ich legte ihn ins Heft, da wo er einst war. Ich strich die Seite glatt. Gestüt Silvermoon – wo Träume zur Wirklichkeit werden. Oh ja, dachte ich, Träume aller Art!

Eine erfolgreiche Saison für Tim Davids und seine Tochter Catherine, Gestüt Silvermoon
Tim Davids, der durch das Dressurreiten in völliger Einheit mit dem Hengst Silvermoon bekannt wurde, hat diese Saison mit weiteren unzähligen Siegen abgeschlossen. Er ging auch einige Springen, aber sein Herz schlage für die Dressur, meint er. Und für Silvermoon?, fragten wir ihn. Es schlage für jedes Pferd, dass in seinem Besitz sei, aber natürlich hätte er zu Silvermoon eine ganz besondere Beziehung.
Seine Tochter Catherine Davids, 11 Jahre alt, sammelt fleissig Wettkampferfahrung auf ihrem Pony Farolina. Farolina und ihre junge Reiterin haben sich gegen zahlreiche ältere und erfahrenere Reiter-Pferde Teams im Springe durchgesetzt und auch in Dressur einige gute Resultate erzielt. „Springen gefällt mir aber viel besser und sobald ich 12 bin, möchte ich ins Kader.“ Meinte Catherine. Auf die Frage, spring oder Dressur, antwortete sie, dass sie in beiden Disziplinen gerne ins Kader möchte. Wenn sie sich entscheiden muss für eines, dann Springen. Ihr dressurliebender Vater meint dazu „Cate soll das machen, was sie lieber möchte. Ich werde sie dabei Unterstützen, egal ob sie Springen, Dressur oder beides wählt.“

Ich legte den Artikel beiseite, nachdem ich die Fotos von Cate und Farolina und Dad auf verschiedenen Fotos betrachtet hatte. Die Liste mit all den Siegen, die Dad und Cate erreicht hatte, sagte mir nur begrenzt etwas.

17.10.2006
Morgen ist wieder Lucys geheime Reitstunde, ich habe entschlossen heute frei zu nehmen und den beiden hinterher zu fahren. Ich muss sie einfach aus dieser Reitschule kriegen! Auch wenn es mit diesem Reiterheft nochmals gut gegangen ist, wer weiss wie lange es noch gut geht? Irgendwann muss ich es Lucy sagen, aber nicht jetzt. Jetzt ist sie noch zu klein dafür, um zu verstehen, was es heisst eine Menschen zu Lieben und ... das alles...

Was Mom war einmal auf dem Pferdehof ausserhalb London gewesen? Unglaublich!

18.10.2006
Ich habe meinen Vater unterschätzt. Er bringt Lucy nicht in eine grosse professionelle Reitschule, sondern nimmt sie mit raus aufs Land zu einem Bauer der wenige Pferde hat. Ich glaube dort ist Lucy der professionellen Reiterwelt weiter weg als irgendwo sonst. Die ganze Hinfahrt über, habe ich darüber gegrübelt, ob ich es ihr und Colin verbieten sollte. Doch als ich sie auf dem Pferd sitzen sah, da konnte ich sie nicht runterholen. Ich habe still aus dem Auto aus zugesehen. Sie sass auf dem Pferd, als hätte sie noch nie etwas anderes in ihrem Leben gemacht. Sie sah aus als wäre sie mit dem Pferd verschmolzen. Kein Wunder eigentlich, Tim hat unsere beiden Mädchen schliesslich schon auf den Pferderücken gelegt, ehe sie laufen konnten...


Mit welchem Alter ich wohl das erste Mal auf einem Pferd ‚sass’? Ich musste Dad mal fragen. So wie es schien wohl etwa im Alter von Melanie und Livianne! Mein gut. Auf wem wohl? Doch da wusste ich es sofort – Silvermoon.

19.10.2006
Nein, ich kann es nicht. Lucy wird weiter Reitstunden nehmen dürfen. Ich muss nun meinem Vater einfach vertrauen, dass er gut darauf achtet, sie nur an Reiterorte ohne Verbindung zum Gestüt mitnimmt. Aber auch wenn ich Lucy jetzt von den Pferden weg hole würde... Das Pferde Unglück bringen, das wird sie mir nicht mehr abnehmen. Und wenn sie nicht mehr zur Reitstunde gehen kann, wird sie sich erst recht auf Hefte stürzen und das ist viel gefährlicher!


Danke Mom!
Dann legte ich das Tagebuch auf die Seite, denn plötzlich nahm es mich wunder, was wohl an so zur Zeit um meine Geburt in den Tagebüchern stand.

26.06.1995
Ein unglaublicher Tag! Voller Angst und Glück zugleich.
Ich kann es immer noch nicht fassen, das diese beiden kleinen Geschöpfe irgendwann zu wie grossen, selbständigen und selbstbewussten Personen werden. Lucinda und Catherine wirken so klein, so zerbrechlich und hilflos. Manchmal getraue ich mich nicht mal sie zu berühren, weil ich angst habe, ich könnte ihnen weh tun. Doch Filippa hat darüber nur gelacht. Unsere beiden Mädchen würden es ihr schon zeigen, wenn, es sie etwas nicht wollen.

Ich dachte an die Geburt von Livianne und Melanie. Ja es war ein besonderer Tag gewesen, doch ich konnte mich noch gut an meine Angst erinnern. Und dann dachte ich an Filippa. Ich hatte ja schon erfahren, dass sie Mom kannte. Das sie bei unserer Geburt dabei gewesen war. Ob wohl Mom das jemals geahnt hätte? Ich denke nicht.

27.06.1995
Tims Eltern waren da, wie ich sie hasse... Das ich sie nicht mag, das weiss mein Schatz, aber das sich sie so sehr hasse, nicht. Das kann ich ihm nicht sagen, denn auch wenn er sie nicht mag, es sind immer noch seine Eltern.
Seine Eltern sind so steif, so förmlich, so... Tim dagegen ist so liebevoll! Wie können Eltern wie sie auch nur einen Sohn wie ihn haben? Schon ab dem ersten Moment, seitdem er meine beiden kleinen Engel im Arm hielt, da wusste ich, das er der beste Vater der Welt sein würde!


Ich lächelte. Tja da war ich wohl nicht die einzige, die meine ach-so-lieben-Grosseltern nicht mochte!

10.07.1995
Heute bin ich mit unsere beiden Mädchen nach Hause gegangen. Die Wohnung oberhalb der Scheune ist mit zwei Kindern schon ganz schön voll. Tim hat mich dann an der Hand gehalten und wir sind kurz raus, während Maximilian auf die beiden kleinen aufpasste – oder Max wie Tim ihn immer nennt. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen, dass er alle Namen abkürzt! Sogar Catherine kürz er jetzt schon zu Cate und Lucinda zu Lucy, wo ich doch lange schön klingende Namen wollte!
Wir sind nach draussen und zwischen den Koppeln hindurch gegangen. Ich habe gefragt wo wir hin gehen und er nur gemeint, ich würde es gleich erfahren und dann führte er mich auf das offene Grundstück, dass an unsere Koppel grenzte.
„Was machen wir hier?“ fragte ich.
„Hier wird unser Haus stehen, mit den Mädchen werden wir später viel Platz brauchen. Ich habe das Grundstück gekauft. Pläne für das Haus gibt es zwar noch keine, aber irgendwann, werden wir hier wohnen und die Mädchen draussen im Garten spielen...“
„Oh Tim, das ist fantastisch!“
Er lächelte mich an und dann fiel ich ihm um den Hals und wir küssten uns so wie schon lange nicht mehr!


Es war komisch mir Mom und Dad mir ungefähr an meiner Stelle an der ich nun sass vorzustellen. Irgendwie passte das Bild einfach nicht zusammen. Immer wieder verschwamm Moms Bild mit dem von Angelika. Angelika gehörte an Dads Seite! Und beim Gedanken an Angelika breitet sich in mir ein Gefühl aus, dass ich zuletzt hatte, als ich noch in London lebte. Die Gewissheit, dass da eine weibliche Person ist, die für dich da ist, egal was du tust. Eine Mutter eben.

15.07.1995
Manchmal habe ich das Gefühl, alles falsch zu machen. Wer Bäcker werden will, der macht 3 Jahre lang eine Ausbildung, wer Schreiner wird, ebenfalls. Doch wenn man Mutter wird, gibt es keine Ausbildung... Wie soll ich da wissen, was gut und was falsch ist? Ich bin für diese beiden kleinen Geschöpfe verantwortlich, sie brauchen mich!
Aber dann kommt Tim immer und nimmt mich in den Arm. Ich wäre nicht die Person, die sich um unsere Mädchen zu kümmern brauche. Wir würden es zusammen machen. Es sei wie mit den Pferden, es gebe kein richtig und kein falsch. Ich müsse auf meine Fähigkeiten vertrauen und ich müsse mich auf meine Instinkte verlassen, genau wie er es bei den Pferden mache und nun bei Lucy und Cate. (Oh wie mich die Abkürzung nervte! Doch er küsst mich einfach lachend auf die Wange). Er konnte gut reden, er verliess sich schon das ganze leben auf das Bauchgefühl. Ich weiss nicht wie er das macht, aber bei Silver hat ihn das sehr weit gebracht. Und wenn es der Schlüssel zur Lösung ist, dann muss ich das wohl auch lernen.

Hatte ich zwischen durch nicht dieselben Zweifel gehabt? Doch, doch!

21.07.1995
Ich bin so müde und immer und immer wieder schreit eine von den beiden. Normalerweise sind sie ganz ruhig und zu frieden, aber diese Nacht!!
Und plötzlich wusste ich nicht mehr wer wer ist. Panikschiebend schrie ich auf und Tim war ganz schnell neben mir. Beruhigend legte er mir einen Arm um die Schulter. Ich solle mich hinlegen. Doch da waren bloss Alpträume. Ich musste meine Kinder aus 1000 Babys wiederfinden, doch ich wusste nicht welche Lucy und Cate waren... (Oh, weh, jetzt nenne ich die beiden schon in der Kurzform!).
Als ich gegen morgen aufwachte, lagen meine Mädchen tief und fest schlafend da. Sofort war ich mir ganz sicher, wer Catherine und wer Lucinda ist. Zum Glück!


Meine Kinder hatte ich noch nie verwechselt, anfangs wohl, weil Liv viel kleiner war und nun kannte ich sie schon so gut. Aber ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie das war, wenn man einfach unendlich müde war...

22.07.1995
Tim ist der beste Mann und Vater der man haben kann. Er ist heute mit zwei kleinen Döschen heimgekommen. Darin waren zwei kleine goldene Kettchen mit zwei Anhänger, einem L und einem C. Lachend meinte, er, wer wollte nichts eingravieren lassen, weil man dann entscheiden hätte müssen ob Cate oder Catherine respektive Lucy oder Lucinda. Er legte sie den Mädchen um den Hals. Ich drückte ihn ganz fest an mich. Er ist mein Held. Mein Märchenprinz (inklusive Pferd!), von dem alle erzählten es würde ihn nicht geben. Doch es gab ihn!
„So jetzt musst du nie mehr Panik haben, dass du sie nicht wieder erkennst.“ Meinte er.
„Ich war wohl bloss ein wenig Müde.“
„Dann sehe als Glücksbringer und Schutzengel für unsere Töchter an.“


Ich fasste an meinen Hals und drückte mein L. Mein Talisman. So war ich also zu ihm gekommen.

Hier war das Heft zu Ende. Ich suchte nach dem folgenden Heft, mir viel 1999 in die Hand, 2001, 2007, 2002... Und dann hielt ich plötzlich das Heft von 2012. Ich öffnete es, nur die ersten Seiten waren beschrieben. Wie schon in den letzten beiden Heften war oben an der Seite immer fein säuberlich das Datum hingeschrieben, darunter der Text. Jeder Eintrag eine Seite. Die Schrift war mir so vertraut. Die Bogen, die kleinen Kreise als i-Punkte, die englischen Wörter und Ausdrücke...

07.01.2012
Gestern war ich noch bei Lucy im Internat. Ich glaube es gefällt ihr dort wirklich sehr gut. Sie und Chloe sind immer nur im Doppelpack anzutreffen. Sie unter schreiben immer mit L&C. Bei diesem Anblick gefriert mir immer das Herz – das C sollte nicht für Chloe sondern für Catherine stehen! Sehr viele Jahre ist es jetzt her, seit L&C das letzte Mal in der Bedeutung Lucy und Cate gesehen habe. Ich erinnere mich noch genau an die Buchstaben, die ich und Tim über ihren Bettchen aufgehängt haben.
Ich erinnerte mich an die unzähligen L&C – bei keinem einzigen ist mir je in den Sinn gekommen, dass es für meine Mutter eine ganz andere Bedeutung haben könnte als Lucy &Chloe...


L&C, wie es wohl wäre wenn ich M&L irgendwo sehen würde und wüsste, Melanie ist irgendwo da draussen in der weiten Welt? Nur Livianne bei mir. Undenkbar!

„Lucy? Bist du wach?“ ich hörte Angelika die Treppe rauf kommen, schnell schob ich die Hefte unter die Bettdecke.
„Ja.“
Angelika streckte den Kopf zur Tür rein.
„Ich habe dich etwas länger schlafen lassen, weil ich Melanie, oder war es Livianne, schreien gehört habe. Konntest du nochmals schlafen?
Ich schüttelte den Kopf.
„Okay, also ich habe dein Frühstück verpackt, du kannst es im Auto essen. Tim und Cate verladen schon die Pferde drüben. Sie fahren hier herüber mit dem Transporter, da wir eh auf dieser Seite des Dorfes raus müssen. In...“ sie sah auf ihre Uhr „... 12 Minuten ist Abfahrt – die Sachen von den Twins habe ich gepackt. Ich dachte du schläfst noch, weil es so still war und habe drüben alles zusammengesucht. Ich nehme die Twins mit nach unten.“
Ich lächelte Angelika an. „Danke.“
Dann verschwand sie.
Ich stand auf, auch wenn ich gerne weiter gelesen hätte, jetzt musste ich mich schnell umziehen. Ich zog eine frische Jeans an, darüber eines der Gestüt Silvermoon T-Shirt, von denen ich schon einige besass. Dann warf ich noch einen letzten Blick in meine Reisetasche, putzte mir meine Zähne und packte noch die Zahnbürste, Zahnpaste und Haarbürste ein. Auf das Schminken verzichtete ich, denn ich wollte weiter lesen. 7 Minuten später war ich bereit – also noch 4 Minuten lesen und 1 Minuten Schuhe anziehen...

20.01.2012
Ich bin im Spital wegen meinem doofen Blinddarm, der sich entzündet hat. Als ich so plötzlich in den Spital musste, ist Lucy glaube ich ziemlich erschrocken, zumindest klang es am Telefon so. Wir alle drei waren immer gesund, und es ist eigentlich nur eine harmlose Operation. Aber Lucy hat ganz ängstlich gewirkt am Telefon... Colin ging sie dann im Internat abholen.
Ich war halb wach, halb schlafend, die Narkose wirkte immer noch ein wenig nach und in Kombination mit Schmerzmitteln, wollte ich nur noch eines: Schlafen. Doch dann hörte ich Lucys Stimme, ich wollte kämpfen, die Augen aufschlagen, aber sie waren zu schwer... Ich hörte wie sie sich setze und leise sagte, dass ich endlich aufwachen sollte. Sie wäre schon das zweite Mal hier. Das erste Mal mit Colin, doch der sei nun schon nach Hause einige Sachen für mich holen gegangen. Und er hätte sie beim Internat abgesetzt. Er würde sie morgen da wieder abholen und sie würden zusammen wieder kommen, aber sie se mit dem Bus wieder hier raus zu mir gefahren. Ich wollte sie ausschimpfen, alleine durfte sie doch nicht am Abend mit dem Bus fahren! London war gefährlich, wusste sie dass den nicht? Sie war doch mein kleines Mädchen, das beschützt werden musste... Doch dann ermahnte ich mich, dass sie doch schon 17 Jahre alte sei!
Lucy sass lange da hielt meine Hand. Und dann sagte sie das, was mein Leben immer verändern würde.
„Mom, du darfst nicht sterben! Wach auf! MOM! Wenn du nicht wieder aufwachst, dann habe ich keine Familie mehr... Nicht einmal mehr eine Mutter. Bitte, Mom!“
Erneut versuchte ich meine Augen auf zu schlagen, aber ich war so müde. Ich dämmerte weg, es war zu anstrengend. Als ich dann wirklich aufwachte, da stand eine Person ganz in weiss neben mir. Sie lächelte mir zu und meinte, dass alles gut gelaufen sei. Ich solle ruhig weiter schlafen, es sei mitten in der Nacht. Doch ich konnte nicht mehr schlafen. Immer wieder spuckte mir der Satz ‚Wenn du nicht wieder aufwachst, dann habe ich keine Familie mehr... Nicht einmal mehr eine Mutter.’ durch den Kopf. Verdammt, Lucy, dass hier ist nicht lebensbedrohlich! Wollte ich meine Tochter anschreien, doch... Was ist in 5, 10, 15 Jahren? Mein Vater ist auch nicht mehr der jüngste. Was wenn er stirbt und mir dann tatsächlich etwas passiert... Dann ist mein kleiner Engel ganz alleine! (Und obwohl sie ein Vater und eine Schwester hat!).


Verdammt, was ich damals zu ihr gesagt hatte, hatte ich zwar ernst gemeint, aber ich hatte keine Ahnung, was es wirklich ausgelöst hatte. Mein Gott, ich wusste ja nicht einmal, dass sie mich hörte!

21.01.2012
Ich hörte die Tür quietschen.
Ich habe mich entschlossen. Ich liebe meinen Beruf, doch ich liebe genauso meine Tochter. Mein Vater ist schon älter, schnell kann was passieren. Und solange ich meinen Job ausführe, kann mir noch viel schneller etwas passieren. Ich muss es ihr wohl sagen! Doch dann ging die Tür auf, Lucy und Colin kamen rein. Aber ich sagte nichts. Ich brachte es nicht über mich. Lucy umarmte mich stürmisch und sagte mir, dass sie mich liebe, dass ich die beste Mutter der Welt sie und ich so was doofes nicht wieder machen darf, dass ich gesund bleiben muss. Da konnte ich ihr einfach nicht das sagen, was ich wollte, weil sie mich dann gehasst hätte...


Wie ich wohl reagiert hätte? Ich weiss es nicht, hätte sie wahrscheinlich angeschrien, getobt und sie nie wieder sehen wollen. Auf die Art und Weise mit dem Fotoalbum war es schon etwas schonender, vor allem, weil ich es allein herausfinden konnte in meinem Tempo... So gesehen, war ich ihr dankbar, dass sie es mir damals nicht gesagt hat.

22.01.2012
Ein weiterer Tag ist vergangen ohne, dass ich etwas gesagt habe...

23.01.2012
Zurück in der Arbeit. Die Chance ist vorbei. Ich habe die Kraft nicht. Ich muss es ihr irgendwann sagen. Ich weiss, dass ich es ihr irgendwann sagen muss.

Viel hätte es eh nicht mehr geändert, dachte ich. Vielleicht knapp 3 Monate mehr mit Cate und Dad, wenn ich es dann schon erfahren hätte. Aber, ermahnte ich mich, sie wusste damals ja nicht, dass ich es so schnell erfahren würde!
Aber Cate hätte sie noch kennengelernt, respektive wiedergetroffen, dachte ich traurig...

6.02.2012
Noch immer trage ich es mit mir herum. Ich muss es ihr sagen, doch ich kann es nicht!

15.02.2012
Mein Arbeitsgeber hat mir eine neue Stelle angeboten, doch obwohl ich das sehr gerne annehmen würde, so geht das nicht. Wegen Lucy und meinem Vater.


Was geht nicht? Wegen mir und Colin? Ich war doch im Internat und Colin konnte wunderbar auf sich selber aufpassen, er war ein erwachsener Mann! Ob sie nun Sydney oder Miami reiste, war doch vollkommen egal... Und warum hat sie uns nie was davon erzählt? Und warum konnte sie die Stelle nach so kurzer Zeit des Bedenkens schon ablehnen, wenn sie die Stelle gerne wollte? Wenn sie sie gerne hätte? Vielleicht, dachte ich mit schwerem Herzen, hätte sie dann die Reise im März nicht angetreten und wäre nicht im Unglücksbus gewesen...! Dann würde sie jetzt noch leben. Dann könnte sie nun meinen Kindern einen Kuss geben und ich müsste das nicht an ihrer Stelle tun. Überhaupt würde sie dann wissen, dass es Zwillinge sind, dass sie die wunderbaren Namen Melanie Colleen und Livianne Nataly tragen. Würde Livianne dann überhaupt Nataly heissen?

„Lucy kommst du? Tim und Cate sind schon hier, wir müssen los!“
„Ja ich komme.“
Doch ich wollte noch weiter lesen, so kurz vor dem Ende konnte ich nicht stoppen. Ich nahm das Tagebuch in die eine Hand und lief nach hinüber zu meiner Reisetasche, nahm sie in die Hand. Ich blätterte um. Die letzte Doppelseite. Links war der zweitletzte Eintrag:

02.03.2012
Neuer Auftrag. Ein neuer Bericht. Angenommen, Abfahrt morgen 6:10 mit dem Bus Richtung Fähre hinüber nach Frankreich. Lucy und Colin werden mich wie immer zum Bus begleiten und mir viel Glück beim Finden meiner Story wünschen... Sie wissen nicht welche Gefahr, meine Reisen mit sich bringen, langsam verstehe ich, wieso ich es nicht weiter erzählen darf. Weshalb mir das alles verboten wird.

Moms letzte Reise dachte ich.... Ich lass, was oben rechts auf der Doppelseite stand. Der letzte Eintrag:

03.03.2012, 8:03
Ich habe den Unfall überlebt!!!


WAS?! Schrie ich. Liess das Helft fallen. Ich zitterte überall. WAS, sollte das? WER spielte mir da einen bösen Streich?

„Lucy nun komm!“ Angelika kam verärgert ins Zimmer. Schnell liess ich das Tagebuch unter meiner Reisetasche verschwinden.
„Lucy alles okay? Du siehst so blass aus.“
„Mir ist nur grad ein bisschen schwindlig.“
„Im Auto habe ich Saft, wenn du den trinkst, kommt dein Kreislauf wieder in Schwung. Ganz bestimmt. Nun komm.“ Sie nahm meine Tasche und führte mich förmlich ab.
Das Tagebuch darunter sah sie nicht...

#2 RE: Nr. 45 - All it takes is a second and your whole life can get turned upside down von Lisa 10.03.2015 21:32

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EYYYYYYY!!!!!!!!

Also LUCY!!!! so kann ich doch jetzt nicht einschlafen!!!
ne!

maaaaaan - nächstes mal wenndu sowas schreibst dann sag mir erst dass ich es lesen sollst wenn du den darauf folgenden bericht auch schon geschrieben hast!
das gibts doch gar nicht!!!!

oh man. ich fasse es gerade echt nicht. Ehrlich jetzt? Lebt sie jetzt noch? oder nicht? was ist passiert?
& ich hab i-wie gedacht dass du vlt aufdeckst wer der vater der twins ist, aber mit SOWAS hab ich nicht gerechnet!! ja, die tagebücher lesen schon, aber .... boah ey.

Um jetzt dann mal wieder sachlich zu werden^^:
wieder supergut geschrieben, sehr spannend, packend, fesselnd... schon wieder zwanzig minuten vorbei o.O
wenn man deine berichte liest geht die zeit schnell rum <3
also echt sehr schön =)
auch toll, dass man mal die Sicht von deiner Mom kennen lernt - also warum sie den reitunterricht verboten hat zum beispiel.
Kann man jetzt natürlich sehr gut nachvollziehen. Ich hätte ja gerne noch eine seite über die trennung gehabt, also wie genau das ablief, was genau dazu geführt hat etc - weil vom Märchenprinz um Ex ist ja ein weiter weg...
Vlt kommt das ja noch i-wann =)

Und jetzt lucy hör auf hier zu lesen was ich schreibe - viel wichtiger ist: DU musst WEITERSCHREIBEN!!!

#3 RE: Nr. 45 - All it takes is a second and your whole life can get turned upside down von Lucy 10.03.2015 22:13

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Zitat von Lisa im Beitrag #2
EYYYYYYY!!!!!!!!

Also LUCY!!!! so kann ich doch jetzt nicht einschlafen!!!
ne!

Je je, dann bin ich wohl schuld, wenn du morgen vom Pferd fliegst auf der Rennbahn... Sorry


maaaaaan - nächstes mal wenndu sowas schreibst dann sag mir erst dass ich es lesen sollst wenn du den darauf folgenden bericht auch schon geschrieben hast!
das gibts doch gar nicht!!!!

Sicher nicht, dann ist es ja nicht mehr spannend...!

oh man. ich fasse es gerade echt nicht. Ehrlich jetzt? Lebt sie jetzt noch? oder nicht? was ist passiert?
& ich hab i-wie gedacht dass du vlt aufdeckst wer der vater der twins ist, aber mit SOWAS hab ich nicht gerechnet!! ja, die tagebücher lesen schon, aber .... boah ey.

*schweigen*

Um jetzt dann mal wieder sachlich zu werden^^:
wieder supergut geschrieben, sehr spannend, packend, fesselnd... schon wieder zwanzig minuten vorbei o.O DANKE!
wenn man deine berichte liest geht die zeit schnell rum <3
also echt sehr schön =) NOCHMALS DANKE
auch toll, dass man mal die Sicht von deiner Mom kennen lernt - also warum sie den reitunterricht verboten hat zum beispiel.
Kann man jetzt natürlich sehr gut nachvollziehen. Ich hätte ja gerne noch eine seite über die trennung gehabt, also wie genau das ablief, was genau dazu geführt hat etc - weil vom Märchenprinz um Ex ist ja ein weiter weg...
Vlt kommt das ja noch i-wann =)

Hat mich schon jede Menge Fantsie gekostet, dieser erster Teil, der Mom-Sicht so zu schreiben, dass es logisch wird. Also alle Handlungen davor, die ich erfunden habe ohne jemals an ein Tagebuch etc zu denken. War ziemlich schwer, auch wenn es hier nicht danach aussieht. Aber wie sie sich wirklich getrennt haben und warum - tja das weiss ich im Moment auch (noch) nicht. Dazu brauche ich erst einen verregneten, freien Tag, eine Tasse mit warmer Schokolade und ganz viele Zeit um meine alten Berichte zu lesen und dann anschliessend ganz viel Fantasie und Logik. um einen guten Grund zu finden, der passt. Einen ersten Schritt habe ich bereits getan, ich bin die geschriebenen Beris am zusammenfassen. ;)

Und jetzt lucy hör auf hier zu lesen was ich schreibe - viel wichtiger ist: DU musst WEITERSCHREIBEN!!!


Ey, ey sir! :D Mehrere Seiten existieren schon, die andern werden schnellst möglichst noch getippt.

#4 RE: Nr. 45 - All it takes is a second and your whole life can get turned upside down von Lisa 15.03.2015 10:55

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sehr gut!
In der zeit, in der du dich mit berichte-schreiben beeilst werd ich mich mal an mein Uni-Zeug setzen... In zwei wochen sind wieder prüfungen o.O

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